Forum: Wirtschaft
Zusätzliche Ausgaben: So teuer ist die GroKo wirklich
REUTERS

Angeblich haben Sozial- und Christdemokraten unfassbar viele Wohltaten beschlossen, die Deutschland unheimlich teuer kommen. Wirklich? Eine Schnellaufklärung.

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muellerthomas 09.02.2018, 15:52
1.

Wann ist es eigentlich in Mode gekommen, Be- und Entlastungen nicht mehr als Jahreswerte anzugeben, sondern aufsummiert über einen mehr oder weniger willkürlich langen Zeitraum?

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Sakuraba 09.02.2018, 15:57
2. Guter Beitrag!

Ich habe es bisher nie verstehen können, warum die USA mit ihrem vollkommen aus dem Ruder laufenden Staatsdefizit von vielen in Deutschland bejubelt werden, wohingegen die Mehrausgaben einer GroKo als Niedergang der Bundesrepublik stilisiert werden.

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karlsiegfried 09.02.2018, 15:59
3. Nicht aufregen?

Wer zahlt denn die Zeche? Unsere Kinder und Enkelkinder. Und der Wirtschaftsaufschwung ist auch nur ein vorübergegender Zustand. Das wird gerne ausgeblendet. Und dann?

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grommeck 09.02.2018, 16:07
4. Endlich sagt’s mal einer! Diese Jammerei, besonders seitens

der Wirtschaftslobbyisten ist langsam ekelhaft. Jahrzehntelang den Staat, sprich Steuerzahler, schröpfen und selbst kaum Steuern zahlen und nun wieder den neoliberalen Aufstand proben. Gleichzeitig aber Investitionen fordern, selber nichts tun und alles ins Ausland verschleudern. Wirtschaftsfachleute! - ein Hohn - Ihr tickt vor Gier nicht mehr sauber!

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muellerthomas 09.02.2018, 16:08
5.

Zitat von Sakuraba
Ich habe es bisher nie verstehen können, warum die USA mit ihrem vollkommen aus dem Ruder laufenden Staatsdefizit
Das Defizit der US-Bundesregierung liegt bei 3,4% des BIPs (an Ende von Obama bei 3,1%). Das ist für Sie aus dem Ruder gelaufen?

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pepe83 09.02.2018, 16:15
6. Eine Zahl fehlt noch

Man sollte die Summe der deutschen Schulden noch dagegen stellen. Dann wird optisch deutlich, dass eigentlich überhaupt kein Spielraum für Mehrausgaben da ist. Höchstens Investitionen in Bildung und Infrastruktur sind mit Blick auf die Zukunft noch zu rechtfertigen.

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philspector 09.02.2018, 16:30
7. Das sind peanuts

400 Mrd haben deutsche Sparer in den letzten 8 Jahren wg der niedrigzinspolitik verloren. Gleichzeitig haben Merkel und Schäuble 300 Mrd an Zinsen auf Deutschlands 2 Billionen Schulden eingespart. Geld ist also im Überfluss vorhanden, man fragt sich nur, wo die Kohle bleibt. Insofern sind 46 Mrd n Lacher.

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Dr. Kilad 09.02.2018, 16:30
8. Dabei ist eine Umverteilung überfällig

Denn dieser derzeit wieder bejubelte Leistungsbilanzüberschuss, bedeutet ja auch, dass Deutschland mehr produziert (und leistet) als es konsumiert. Somit sahnen ausschließlich diejenigen ab, welche sich die Differenz in die Tasche stecken. Die Produzenten haben das Nachsehen und auch dem deutschen Sozialstaat stünde es gut an, vom Gewinn deutlich mehr abzubekommen. Albern ist auch die sog. "Sorge der Bürger" vor Ausländer, anbetracht der ausländischen Profiteure am deutschen Überschuss. üÜbrigens geht ja da sogar Einiges über den großen Teich an Herrn Trump).

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ulrich_loose 09.02.2018, 16:31
9. Gewagt

die Wirtschaftsleistung als Maßstab zu nehmen. Wäre die Bundesrepublik eine AG und sämtliche Gewinne würden ihr zustehen, könnte man das durchaus so sehen.

Die Realität und für den Nettosteuerzahler sehr viel aussagekräftiger - die 43 Mrd MEHRausgaben bedeuten das Gegenteil von ENTLASTUNGEN. Auch aussagekräftig - für den Steuerzahler bleiben gerade mal 2,5 Mrd Euro ENTlastung pro Jahr übrig, bei gleichzeigenen BElastungen von z.B. mindestens 30 Mrd im Jahr durch Merkels "Offene Arme"...

Ebenfalls auf der Strecke bleibt jedwedes Eigenverantwortliche des Bürgers. die 43 Mrd sind ja simple Umverteilungsleistungen. Davon sollte die Politik ENDLICH mal Abstand nehmen und wenigstens einen Trippelschritt Richtung "Leistung muss sich wieder lohnen" machen.

Aus meiner Sicht irrt der Autor also und stellt die völlig falschen Vergleiche an. Die 43 Mrd stehen nicht wegen ihrer Größe in der Kritik, sonder deshalb weil es überwiegend Transferleistungen sind und für den Nettosteuerzahler WIEDER MAL nichts übrig bleibt.

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