Forum: Wirtschaft
Zuwanderung: Doch, wir sind ein offenes Land!
DPA

Zwischen Überfremdungsängsten und Fachkräftemangel: Worum es in der Zuwanderungspolitik wirklich gehen sollte. Der Wettbewerb um fähige Migranten wird schärfer.

Seite 1 von 8
globaluser 15.04.2018, 13:41
1. Es gibt mehr als genug Fachkräfte, aber

bezahlen will man sie nicht vernünftig. Es werden keine Fachkräfte gesucht, sondern billige Lohnsklaven.

Beitrag melden
hannesmann 15.04.2018, 13:51
2.

Wieso brauchen wir Zuwanderung? In anderen Artikeln wird uns doch immer erklärt das die Digitalisierung Millionen von Arbeitsplätzen bedroht. Das Problem liegt doch wohl eher darin, dass es kein schlüssiges Konzept für die Sicherung der Rente und der Kranken- und Pflegeversicherung gibt. Hier muss angesetzt werden. Zusätzliche Arbeitskräfte erhöhen nur das Risiko für die Sozialleistungen bei einem künftigen Abschwung.

Beitrag melden
vlscout 15.04.2018, 13:58
3.

Die Kolumne ist gut.

Aber leider hat die deutsche Regierung durch die unnötige und ungezwungene und weltweit beispiellose Aufnahme von schwer integrierbaren und in den Arbeitsmarkt schwer vermittelbaren Armutsmigranten die weitere Aufnahmebereitschaft der deutschen Bevölkerung so strapaziert, dass jetzt auch Migranten, die Deutschland nutzen dürften, abgelehnt werden.

Beitrag melden
dieter-ploetze 15.04.2018, 14:16
4. beim naechsten abschwung wird uns hartz4 um die ohren fliegen

oder zuwanderer schwer in arbeit zu bringen. schlechte prognosen die migranten in den arbeitsmarkt zu bringen. digitalisierung wird viele arbeitsplaetze kosten. so und aehnlich lauten doch heute viele schlagzeilen und auch serioese berichte. dann kommt ein artikel, wie hier von mueller, und sagt das glatte gegenteil. aber auch dafuer gibt es genuegend mitstreiter mit gleicher meinung. dass sich das nun alles widerspricht
scheint niemand zu stoeren, darueber wird man nicht aufgeklaert. scheinbar faehrt hier jeder auf seiner schiene ohne sich um die meinungen anderer zu kuemmern. nur der buerger wuerde doch zu gern wissen,
was stimmt denn nun?

Beitrag melden
EinMensch 15.04.2018, 14:17
5. Eine sehr einseitige Sicht der Dinge

Warum muss die Bevölkerungszahl eines Landes denn wachsen oder stabil bleiben?
Darf sie nicht auch langfristig einfach sinken? Gucken wir mal über den Tellerrand nach Japan. Dort kommen auf 1000 Japaner nicht ein einziger Immigrant. Weil die Japaner einfach für sich sein wollen. Und die Insellage macht es ihnen natürlich auch einfacher. In 100 Jahren werden in Japan vielleicht nicht mal die Hälfte von Einwohnern leben, aber muss das schlecht sein? Ich würde lieber in einem schrumpfenden Land leben, in denen die Häuser und Grundstücke günstig sind und es nicht ein einziges Problem im Zusammenhang mit den Immigranten gibt.
Stattdessen kommen immer noch jedes Jahr 200.000 Flüchtlinge zu uns. Das ist fast die Einwohnerzahl von Braunschweig! Jedes Jahr! Und an den unbezahlbaren Mieten und Häusern ist die EZB schuld. Ich bitte Sie! Deutschland und seine Kultur ist nicht mehr zu retten. Aber wir könnten das Beste draus machen, indem wir Zuwanderung aus ost-asiatischen Ländern stärken. Als Gegenpol zu den islamischen Gruppierungen werden wir sie in 10-20 Jahren brauchen.

Beitrag melden
slartibartfass2 15.04.2018, 14:30
6. BWLer-Scientologenquatsch

"Zuwanderung kann einen Beitrag leisten..." ist wissenschaftlich erwiesenermaßen Blödsinn. 300 Mio. Zuwanderer bräuchten wir, um die demographische Entwicklung (nur) für die nächsten dreißig Jahre 'positiv' zu beeinflussen. Schon zwei Jahre Flüchtlingskrise reichten, um die Ideenlosigkeit dieser 'Idee' zu entlarven. Zu wenig Wohnungen (Mietexplosion), selbst in 'Top-Lagen' wie Herne oder Gelsenkirchen. Weitere Ghettoisierung ganzer Stadtteile und weitere Spaltung der Gesellschaft. Positiv für die Immobilienwirtschaft: auch absolute Schrottimmobilien können nun wieder 'vermarktet' werden. Aber Hauptsache Wachstum...

Beitrag melden
AlternativeMeinung 15.04.2018, 14:31
7. Staubsauger

Deutschland saugt Arbeit aus anderen Ländern ab.
Folge ist, daß man in Deutschland immer mehr arbeitet und dann riesige Transferleistungen nach Europa hat.

Das wird mMn zu wenig diskutiert.

Deutschland muß Arbeit in andere Länder auslagern. Viel vernünftiger ist es, hier hochwertige Arbeit zur Verfügung zu stellen und durch Modernisierung körperliche Arbeit zu minimieren.

Leider gibt es immer mehr "Kofferträger" und schlechtbezahlte Jobs. Das hat mit Facharbeit nichts zu tun.

Beitrag melden
gluonball 15.04.2018, 14:31
8. Fachkräftemangel

Von Fachkräftemangel sehe ich auch nichts. Und wie schon erwähnt, wird durch die Digitalisierung eine Welle von Arbeitslosen niederbrechen. Einfach mal "Amazon Go" anschauen. Dazu gibt es schon automatisch füllende Regale. Dann in naher Zukunft die autonomen Autos.
Man sollte nicht von der Vergangenheit auf die Zukunft schließen. Auch sollte man seine Probleme alleine lösen und nicht mit fremder Hilfe.

Beitrag melden
Flugzeugfreak1 15.04.2018, 14:36
9. Ich denke die meisten Deutschen hätten keine Probleme mit Zuwanderung

wenn es denn eine Zuwanderung wäre die Deutschland nützen würde. Das wären die Programmierer aus Indien, die Krankenschwester aus der Slowakei, Banker aus den USA, Manager aus Südafrika, Ingenieur aus Brasilien und so weiter und so weiter. Ausgebildete Fachkräfte, die hier sofort in den Arbeitsmarkt passen würden, Steuern und Sozialbeiträge zahlen würden und der Wirtschaft nützen. Die Ideenschmieden gründen und unsere Innovationsfähigkeit bewahren.

Stattdessen hat die Bundesregierung geringqualifizierte Migranten geholt, welche die Sozialsysteme stark belasten werden. Sie werden mit den ebenfalls unqualifizierten Teilen der Bevölkerung um die wenigen Arbeitsstellen konkurrieren. Oftmals kommen sie mit erheblich abweichenden Moral-, Rechts- und Religionsverständnissen. Wen wundert es da das die AfD so viele Menschen hat die sie wählen? Wen wundert es das die Bevölkerung meint, das Maß wäre voll? Wie uns Armutsmigration aus Afrika helfen wird kann mir keiner erklären.

Ein Einwanderungsgesetz gibt es immer noch nicht. Wir verspielen gerade die Zukunft unseres Landes, die CDU kennt nur noch Merkel und den Machterhalt, alles andere ist egal. Die SPD ist so verunsichert und weiß gar nicht so recht was sie will. Die CSU will zurück in das gelobte Jahr 1955. Ich sehe keinen Mut zur Veränderung in der Regierung, Stillstand und Verwaltung allenthalben.

Beitrag melden
Seite 1 von 8
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!