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Afrikanische Schweinepest: Bauern fordern Tötung von 70 Prozent aller Wildschweine
DPA

Ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland hätte laut dem Bauernverband "katastrophale Folgen". Zur Vorbeugung sollen zahlreiche Wildschweine getötet werden, auch Muttertiere und Frischlinge.

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womo88 12.01.2018, 02:43
1. Warum nur 70 %?

Wäre es nicht sinnvoller, die Wildschweine in Deutschland gänzlich abzuschießen? Dann schießen wir die Wölfe noch ab und auch die Füchse wegen Tollwut ...
Iregndwie wird es immer irrer! Ich z. B. esse nur Wildschwein und kein Mastschwein, weil das nach nichts schmeckt und ich die Mästerei als Tierquälerei empfinde.
Also andersherum ist sinnvoller. Wir schaffen die Mastbetriebe ab, essen weniger Fleich und wenn, dann gutes Fleisch von freilaufenden Schweinen.
Aber in Deutschland geht billig meist vor Qualität, egal ob Schwein, Geflügel oder Rind. Wenn ich 1,81 € beim Discounter zahle für 1 kg Hähnchenkeule wie in dieser Woche -, dann kann das nichts Gutes sein.
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo es den sog. Sonntagsbraten gab. Der hieß Sonntagsbraten, weil es eben nur sonntags Braten gab und evtl. montags nochmals die Reste. Und siehe, uns hat es auch die ganze Woche geschmeckt und wir sind satt geworden, völlig ohne Fleisch. Fleisch ist heute nichts mer Wert, und das Tier, das dahinter steht, sehen zu wenige. Hauptsache, jeden Tag Fleisch und billig muss es sein.

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NightToOblivion 12.01.2018, 02:51
2. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Man soll sich lieber Gedanken machen wie man dieser Krankheit begegnet wenn sie da ist. Was gewinnt man schon? Abertausende tote Wildschweine und vielleicht sechs bis 12 Monate. Es kann doch keiner ernsthaft glaube das der Virus nicht nach Deutschland gelangt. Reine Geld- und Blutverschwendung.

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pekingent 12.01.2018, 03:07
3. Also,

ich bei kein Vegetarier, aber das systematische Dezimieren (bis zu 70%!!) von wildlebenden Tieren, durch sinnloses Abknallen inklusive Muttertieren und ihrer Frischlinge, allein deswegen, da sie potenzielle Virusüberträger seien und zum alleinigen Schutz dieser industriellen, an sich als solche schon tierquälenden Massentierhaltungs, der Schweinhalter und Schlächter? Vermutlich kommen jetzt erst recht irgendwelche durchgeknallte Veganer oder extremistische Tierschützer auf die Idee und schleppen diesen Virus vorsätzlich ein. Ist denen dann nicht wirklich zu verdenken... Hr. Schwarz, eacht super Vorschlag! Zum Wohl auf ihr Schnitzel!

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Mwalimu 12.01.2018, 03:41
4. Warum denn nicht?

Z.B in Nordbayern haben sich die Wilschweine verachtfacht. Sie sind auch sonst eine Plage für die Landwirschaft.
Wenn nötig, dann kann man sie ja mal eine Zeitlang reduzieren. Schaden tut das nicht - sie werden sich rasch wieder vermehren. Nicht nur Mais, sonder auch die neuen Laufwälder helfen ihnen, sich so zu vermehren.

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weltgedanke 12.01.2018, 04:11
5.

Kann man den Tieren ansehen, ob sie infiziert sind, bevor man sie erschießt?
Wenn nicht, dann weiß ich nicht ganz, wie man sicherstellen will, dass ein Abschuss wirklich mehr Qualen erspart, als er schafft.

Die Wildschweine fügen sich doch normalerweise in ein Ökosystem ein, das ihren Bestand moderiert, wenn es gesund ist. Wenn die Zahl der Wildschweine zu hoch ist, müsste man dann nicht erst einmal schauen, wie es aus dem Gleichgewicht gekommen ist und was man tun muss, um das zu beheben? Kann der Abschuss von Tieren vorher mehr sein als ein grausames Blutvergießen ohne Nachhaltigkeit?

Und wie wird sichergestellt, dass sich die Schweinepest nicht durch die 30 Prozent der Wildschweine, die
überleben sollen, weiterverbreitet?

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Spiegelleserin57 12.01.2018, 05:59
6. Die Bauern sind immer sehr schnell dabei!

Regnet es fordern sie gleich neue Subventionen obwohl sie schon welche erhalten. Ist nun weitab unseres Landes ein Virus unterwegs müssen gleich tausende Wildschweine ihr Leben lassen. Wie wäre es wenn diese Wenn diese Leute sich zuerst Mal an die Tierschutzrichtlinien halten würden. Massentierhaltung fördert natürlich Infektionen . Wer Tiere kaum artgerecht hält braucht sich über Infektionen wohl nicht zu wundern. Es müssen deutlich mehr Kontrollen durch staatliche Veterinäre erfolgen anstatt gleich Massentötungen vorzunehmen. Sollte es doch dazu kommen werden ich auf Schweinefleisch verzichten. Es ist sowieso nicht gesund. Schon länger wundert es mich dass die Leute das bis heute nicht verstanden haben . Kein guter Beitrag sich gesund zu erhalten!

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Berlinerngut 12.01.2018, 06:01
7. 70 Prozent?

Warum nur 70 Prozent erlegen? Die Infektion kann durch ein einziges Tier übertragen werden. Teile des Bestandes zu reduzieren wird nichts nützen.

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derplip 12.01.2018, 06:25
8.

> Das Leid der Tiere bei einer Jagd sei deutlich geringer als durch die Pest.
Und das Leid der Mastschweine würde immerhin ein vorzeitiges Ende nehmen, wenn der gesamte Bestand geschlachtet wird.

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markus.w77 12.01.2018, 06:35
9.

Klasse, hätte nur noch der Hinweis gefehlt, das man die Massentierhaltung nur für den geizigen Verbraucher macht, der dann also Schuld ist an diesem ganzen Dilemma.

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