Forum: Wissenschaft
Asteroid schrammt an Erde vorbei: Das wird knapp
DPA/ NASA/ JPL-Caltech

Der Abstand entspricht nur gut dreimal dem Durchmesser der Erde: Ein hausgroßer Steinbrocken saust nächste Woche knapp vorbei - für Forscher ein Warnschuss.

Seite 2 von 9
dirrrtymind 06.10.2017, 21:16
10. Nobelpreiskommitee vs Asteroidenabwehr

Also brauchen wir die Atombomben doch, um die Auslöschung der Menschheit zu verhindern...?
Jetzt bin ich plötzlich hin- und hergerissen. ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ArmeOhren 06.10.2017, 21:40
11.

Eine koennen wir ja aufheben. Die allergroesste! Die darf dann, bis es so weit ist, mit Donald in einem Bett schlafen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stadtberger 06.10.2017, 21:42
12. Mit Kernwaffen gegen Asteroiden?

Kernwaffen haben hier auf der Erde eine immense Zerstörungskraft: Druckwellen, Hitze und Strahlung.
Doch im All? Die Strahlung macht dem Asteroiden kaum etwas aus und eine Druckwelle gibt es nicht, weil es keine Atmosphäre gibt. Bliebe dann wohl nur noch Hitze. Wäre interessant zu erfahren, wie man dieses Problem lösen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frenchie3 06.10.2017, 21:45
13. Wenn da wirklich so ein dicker Ömmel kommt

gibt es auch eine Finanzierung. Wenn es Staaten nicht tun dann Firmen. Gates, Musk und wie sie heißen legen garantiert was hin

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mhwse 06.10.2017, 22:03
14. Wenn schon SF, dann:

Zitat von liquimoly
Ein Gravity Tractor müsste über eine ausreichende Masse verfügen. Doch wie sollen diese Massen ins All befördert werden, wenn bei schon bei Satelliten um jedes Gramm geschachert wird. Geschweige denn der Brennstoff, der für den Hinflug, eine Kehrtwende und anschließende Wiederbeschleunigung erforderlich wäre. Eine Atombombe? Klar! Mal überlegt, daß deren Energie im luftleeren Raum verpufft, wenn sie nicht eingebohrt wird wie bei Armageddon? In den Keller gehen? Auch gut. Um nach ein bis zwei Jahren wieder an die pulveraschenbedeckte Oberfläche zu kommen und im postapokalyptischen Winter zu erfrieren. Es gibt viele Phantasien, die Realität ist leider hoffnungslos.
Masse ist eine Eigenschaft wie z.B. Farbe. (Feststellung)

da wir aktuell in der Lage sind Gegenständen Farbe zu geben, müsste man theoretisch auch in der Lage sein, Masse erzeugen zu können.

Jetzt weiss man, dass Masse Gravitationswellen erzeugen kann.

Der nächste Schritt wäre mal zu überlegen, was für den Raum verantwortlich ist - bzw. warum sich dieser "Raum" durch Masse deformiert ..

Die Sache mit den Ätherwellen war klar ein Irrweg ..

Nur offensichtlich sind nicht alle Formen der Informationsausbreitung nicht lokal ..

Bei Licht ist klar (jedenfalls naheliegend) anzunehmen, dass es zwischen Sender und Empfänger nicht im Raum ist (jedenfalls nicht mit dem Raum interagiert, wie man das viel früher fälschlich annahm ..)

Bei Gravitationswellen scheint das ja (zumindest legt das der Beweis der Existenz nahe) so zu sein, dass da doch ein Medium ist.

Oder, wenn es Wellen ohne Medium sind, zumindest grosse Massen wie eine "Antenne" wirken ..

Masse hat als Äquivalent Energie.

Wenn man Energie an einem Punkt konzentriert, müsste dort die Eigenschaft Masse entstehen - vorausgesetzt natürlich, der Raum hat eine Eigenschaft, die ihn (wie hiess das so schön beim Beruferaten) im entferntesten als Medium qualifiziert ..

So ein temporärer Massepunkt wäre ohne auch ganz ohne Raumschiff und Pilot sondern z.B. mit eine noch zu entwickelnden Massekonverter möglich. (Pure SF ohne Frage - nur hinfliegen und die Bahn ändern ist mindestens pure SF, wenn nicht sogar mit den aktuellen Mitteln unmöglich - Fusionsreaktoren haben wir eben so wenig ..)

Wenn es jetzt den Nachweis für die Wirkungsweise der Gravitation gibt, ergeben sich ggf. ganz neue Möglichkeiten.

Von Faraday bis zum Elektromotor, der heute Autos antriebt, hat es auch etwas gedauert (und dauert noch - manche lieben einfach immer noch das steinzeitliche Feuer ..) ..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Borgkubus 07.10.2017, 01:47
15. Lagrange-Punkte

Ich würde das anders angehen. Die Curiosity Mission hat glaube ich 2,5 Mrd. gekostet. Für etwas mehr Geld könnte man auch Mehrphasen-Missionen Astroidenlander Missionen aufziehen.

Phase 1: Zwischen Mars und Jupiter im Astroidengürtel nach passenden Asteroiden suchen ca 100 Meter groß oder größer.

Phase 2: 2 bis 3 Muttersonden mit mehreren Micro Sonden hinschicken (Prinzip Mars Orbiter / Lander)

Phase 3: Verankerungssonden mit Antriebsaggregat + Treibstoffsonden

Phase 4: Platzierung auf dem Asteroiden.

Phase 5. Nach Erfolg, Transport und Platzierung der Astroiden an die Erdnahen Lagrange-Punkte.

Phase 5.1. Extra Missionen nach Ankunft in Erdnähe. Wahlweise Verwendung, als Gravitationstraktor oder als dauerhafte Robuste Raumstationen. Ein netter Nebeneffekt wäre das der Asteroid noch Ausgebeutet werden könnte Stichwort „Asteroidenbergbau“ . Als Gravitationstraktor würde sich aber eher ein Wassereis Asteroid = Treibstoff eignen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
KingTut 07.10.2017, 07:08
16. Präsentierteller

Der Beinahe-Impact zeigt mal wieder, wie verwundbar unsere Erde ist. Es ist nur eine glückliche Fügung, dass wir noch keiner größeren kosmischen Katastrophe ausgesetzt waren, die aber statistisch gesehen nur eine Frage der Zeit ist. Und dann dürfte entscheidend sein, WANN wir das bedrohende Objekt sehen, um dann hoffentlich rechtzeitig Gegenmaßnahmen, von denen einige schon hier im Forum diskutiert wurden, einzuleiten. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Menschheit das Know How hat, oder sich dieses kurzfristig aneignen kann, um auch einen großen Asteroiden mit Kollisionskurs zur Erde rechtzeitig ausfindig zu machen und die Gefahr zu neutralisieren. In so einer Stunde wären wir alle nur Mitglieder einer Spezie, die um ihr Überleben kämpft, wie bereits unsere Vorfahren, als sie den globalen Infernos am Ende des Perm und der Kreidezeit ausgesetzt und glücklicherweise überlebt haben, denn sonst gäbe es uns nicht.
Nur müssen wir uns heutzutage nicht mehr in Erdhöhlen verstecken, sondern können aktiv in das Geschehen eingreifen. Das setzt natürlich voraus, dass wir klug genug sind, im globalen Umgang miteinander uns als eine Spezie zu begreifen, deren Existenz es unter allen Umständen zu erhalten gilt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
grand-poobah 07.10.2017, 08:55
17. Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten

Techniker, Wissenschaftler und sogar Esoteriker haben bestimmt noch 1000 Pfeile mehr im Köcher, um so nen Asteroiden aus der Bahn zu schießen. Da mach ich mir keine Sorgen.
Nur: wenn es soweit ist kommen die Ökonomen und behaupten, das rechnet sich alles nicht. Dann hilft nur noch eins: beten, beten, beten! :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
grand-poobah 07.10.2017, 09:03
18. Perspektive bitte wechseln

Und es mal so betrachten: die Erde rast an nem Kometen vorbei. So gesehen müssen wir nur die Flugbahn der Erde ändern. ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
upalatus 07.10.2017, 09:11
19.

Wär doch eine Gelegenheit zu zeigen/testen, ob man den Vorbeischrammer mit Rakete treffen kann oder andere Abwehrmitteln auszuprobieren. Wenn das Ding schon vorbeipassiert ist und natürlich ohne atomarer Ladung, einfach nur treffen. Wenns beim Kleinen geht, ists für einen größeren Nachfolger wohl voraussetzbar und etwas beruhigend.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 9