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Ausgrabungen in Ägypten: Mindestens 17 Mumien entdeckt
REUTERS

Spektakuläre Entdeckung: Südlich von Kairo haben Archäologen 17 Mumien ausgegraben. Es ist der zweite aufsehenerregende Fund in wenigen Wochen.

Sumerer 13.05.2017, 18:52
1.

Jedem alten Ägypter war es gestattet vor dass Totengericht zu treten vor den dort versammelten Göttern sein negatives Sündenbekenntnis abzulegen.

Das für das Volk gültige negative Sündenbekenntnis unterschied sich von dem der Pharaonen, die auch eine Richterfunktion inne hatten. Sie durften töten.

Aus diesem Grund und dem Leben nach dem Tode wurden Bestattungen so aufwendig ausgeführt.

Respekt vor den Toten und ihrem Glauben scheinen die ägyptischen Behörden nun gerade nicht zu haben. Sonst könnten sie die mumifizierten Leichname nicht so einfach ihren jeweils zugehörigen Sarkophagen entnehmen.

Jedenfalls scheinen die vielen Schutzsymbole und Bemalungen den Toten nach etwa 2000 Jahren nicht mehr viel zu helfen.

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Tiananmen 14.05.2017, 09:20
2.

Zitat von Sumerer
...Respekt vor den Toten und ihrem Glauben scheinen die ägyptischen Behörden nun gerade nicht zu haben. Sonst könnten sie die mumifizierten Leichname nicht so einfach ihren jeweils zugehörigen Sarkophagen entnehmen.....
Das steht nicht im Artikel: sie haben vorher eine dreitägige Totenzeremonie zu Ehren von Anubis gefeiert oder was glauben Sie. Hat Howard Carter anno 22 auch gemacht, sonst hätte ihn ja der Fluch des Pharao ereilt...ach, hat er ja. Sehen Sie, das ist der Beweis.

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Sumerer 14.05.2017, 10:42
3.

Zitat von Tiananmen
Das steht nicht im Artikel: sie haben vorher eine dreitägige Totenzeremonie zu Ehren von Anubis gefeiert oder was glauben Sie. Hat Howard Carter anno 22 auch gemacht, sonst hätte ihn ja der Fluch des Pharao ereilt...ach, hat er ja. Sehen Sie, das ist der Beweis.
OK. Carter hätte schon wissen können - Jean-François Champollion war ja bereits Geschichte - dass die ägyptischen Toten nach ihrem Glauben eine andere Behandlung erwarteten als er ihnen zu Teil werden ließ.

Andererseits hätte ich selbst nicht die "wundervollen Dinge" gesehen, die Carter im Grab des Pharaos entdeckte.

Wenn Carter Hieroglyphen wirklich lesen konnte, dann hat er dem altägyptischen Glauben jedenfalls auch keinen Respekt gezollt. Denn die Altägypter zelebrierten mit ihrem Totenkult ihre Wiedergeburt (eine Erkenntnis Champollions) - wie sie auch dem Islam dem Judentum und Christentum Jenseitsvorstellungen mit auf den Weg gaben.

Was würde ich tun? Wahrscheinlich würde ich wie besessen buddeln, wie Carter auch.

Manches steht nicht im Artikel. Allerdings sprechen die Bilder eine deutliche Sprache!

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