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Beschluss gegen Plastikbeutel: EU will Umwelt vor Tüten behüten
DPA

EU-Staaten dürfen künftig Plastiktüten besteuern - oder gleich ganz verbieten. Das Ziel: Kunden sollen nur noch 40 Beutel pro Jahr verbrauchen.

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oidahund 02.03.2015, 15:41
20.

Von der EU-Richtlinie werden eigentlich Tüten erfaßt, die in Dtl. kaum verwendet werden. Es geht hier um Tüten, wie an sie manchmal in Elektrogroßmmärkten für einnzelne CD/DVD bekommt. So dünne,lauut knisternde. Weder die Obst- und Gemüsetüten, noch die im Lebensmitteleinzelhandel üblichen Tüten sind davon betroffen. Von den angesprochenen Tüten werden in Dtl. nur ca. 60 Stück verbraucht - in GR und I zB sind es über 200. Natürlich wird hier gleich wieder ein großes Fass aufgemacht und soll auf alle Tüten ausgeweitet werden. Wie haben in Dtl und den meisten anderen europäischen Ländern haben hohe Plastikrecyclingquoten. Eine Veringerung um 40 % brinngt in Dtl kaum etwas - in anderen Ländern (siehe Spiegelgrafik dazu) bringt eine Verringerung um 10 % ein Vilefaches des Effekte inn Dtl bei 40 %. - Naja, am Deutschen Wesen soll halt auch noch die Umwelt weltweit genesen.

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logtor 02.03.2015, 15:42
21. Richtig

Zitat von noch_ein_neuer_account
klar; insbesondere, wenn man sich verklickert, daß die Tüten, die die Meere zumüllen, v.a. aus Afrika und Asien kommen... aber, Hauptsache, den Bürger hier noch mehr bevormunden, gängeln und erziehen...
Wer einmal gesehen, hat wie es in Asien aussieht (Flüsse zur Müllentsorgung), wundert sich über nichts mehr. Ausser über die EU-Komission. Vom Leben entrückter Beamter- und Politikeraparat.

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blackpride 02.03.2015, 15:44
22. Was soll das auch?

Es macht doch schon wirtschaftlich keinen Sinn, Plastiktüten zu kaufen. Ich habe fünf, sechs Stoffbeutel, die ich immer zum Einkauf mitnehme.

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j.w.pepper 02.03.2015, 15:45
23. Der Beitrag Deutschlands zum Problem...

...dürfte bereits jetzt ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Es gibt nur noch äußerst wenige Läden, wo man Plastiktüten der fraglichen Kategorie umsonst bekommt. Ich mag nicht repräsentativ sein, weigere mich aber, für einen gewöhnlichen Plastikbeutel auch nur 10 Cent auszugeben. Und wenn ich einen bekomme, verwende ich ihn anschließend als Müllbeutel und muss daher so gut wie nie Müllbeutel kaufen (die ja auch keine anderen Probleme schaffen). Schließlich wird in Deutschland nichts mehr deponiert, ohne vorher behandelt (sprich zumeist verbrannt) worden zu sein. So gelangt wohl allenfalls ein minimaler Teil der ohnehin schon relativ wenigen Plastiktüten ins Meer.

Wenn man sich Mittelmeer-Anrainerstaaten und insbesondere Dritte-Welt-Länder anschaut, sind diese häufig komplett mit Plastikabfall incl. Tüten zugemüllt. Bei uns scheinen in letzter Zeit das Haupt-Wegwerfproblem die Papier- und anderen Verpackungen einer gewissen Fast-Food-Kette zu sein. Plastiktüten sind als Müll in freier Landschaft, auch an der Küste, bei uns eine Ausnahme. So richtig anfangen sollte man also woanders.

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Thunder1977 02.03.2015, 15:45
24. Aber ...

Zitat von WwdW
In Discountern ist weiterhin alles Gemüse in Plastik verpackt. Denn normale Plastiktüten für den Einkauf gibt es in sowieso nicht mehr ohne dafür bezahlen zu müssen. Ich sehe da jetzt keinen Unterschied zu vorher. Bei dieser EU-Geschiche geht es um 1% des Plastikaufkommens der im Handel anfällt. Ein Witz.
... 1% wären doch auch schonmal was. Außerdem gibt es (leider) genügend Läden wo man die eingekaufen Sachen ungefragt und kostenlos in eine Plastiktüte gestopft bekommt, bevor man "Nein danke" sagen kann.
Kein Witz.

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brille000 02.03.2015, 15:54
25. Hurrahhh!

Endlich wird dann die Verschmutzung der Weltmeere in so ca. 10 Jahren etwas langsamer vorangegen. Was für ein Erfolg! EU-Nasen, wir sind stolz auf Euch!

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querulant_99 02.03.2015, 15:55
26. Thema verfehlt!

Das Verbot von Plastik-Einkaufstüten geht total am Problem vorbei. Wenn ich im Supermarkt einkaufe, packe ich meine Sachen in die angebotenen Papiertüten. Die wenigen Plasiktüten, die ich beim Einkaufen bekomme, verwende ich als Sammeltüte für den Restmüll und entsorge das Ganze ordnungsgemäß in der Mülltonne.
Den Großteil des Plastikmülls erhält mach doch mit den fertig abgepackten Waren. Zur die Vermeidung dieses Problems wird im ganzen Artikel kein Sterbenswörtchen gesagt.

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ichhalt82 02.03.2015, 16:03
27.

Die sollten eher mal den "Verpackungs-Irrsinn" im gesamten Überdenken... Wozu braucht eine einzelne Gurke einen Plasik-Überzieher? Und weshalb sollen die dünnen Tüten, für Obst und Gemüse, von der Regelung ausgenommen werden. Dafür lassen sich genauso gut Papiertüten verwenden.
Das klingt alles ziemlich überstürzt und schlecht durchdacht.

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mirau 02.03.2015, 16:04
28. Der Grundgedanke

ist richtig. Nur weiss ich das in Zentral und Südostasien der Verbrauch an Plastiktüten gefühlt mindestens zehn mal höher ist. Anders als wir in Deutschland entsorgen die Menschen dort das Zeug einfach in der Landschaft! Dort muss man Ansetzen!
Was sollen zudem die Ausnahmen von extra dünnen Plastiktüten mit der schwachen Argumentation "die braucht man fürs Obst"? Schon mal was von Papiertüten gehört? Wieder ein Zwang ohne Sinn und Verstand ersonnen.

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lattifix 02.03.2015, 16:09
29. Scheinbar

Zitat von oidahund
Von der EU-Richtlinie werden eigentlich Tüten erfaßt, die in Dtl. kaum verwendet werden. Es geht hier um Tüten, wie an sie manchmal in Elektrogroßmmärkten für einnzelne CD/DVD bekommt. So dünne,lauut knisternde. Weder die Obst- und Gemüsetüten, noch die im Lebensmitteleinzelhandel üblichen Tüten sind davon betroffen. Von den angesprochenen Tüten werden in Dtl. ......
haben Sie den Sinn nicht verstanden.
Natürlich gibt's bei 80 Mio Deutschen vs. 8 Mrd anderen Menschen keine anständige Quote, aber jeder Beutel, jede Kippe, die nicht gedankenlos weggeworfen werden, helfen unserer Umwelt *ein bisschen*!

Wo würden Sie anfangen?
Den Unternehmen geht es um Profit und das beliebte "Shareholder Value".

Einzig wir "kleinen" Verbraucher können denen eine Nase drehen.

Übrigens: Unser 3-Personen Haushalt kommt 4 Wochen mit einer 60l-Restmülltonne aus.
Ich kann nicht die Welt retten, aber ich kann helfen....

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