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Deutsches Alarmsystem für Indonesien: Die Lücken der Tsunamiwarnung
AP/dpa

Zehn Jahre nach der Tsunami-Katastrophe verfügt Indonesien über ein Warnsystem für Riesenwellen, deutsche Ingenieure haben es gebaut. Doch der Alarm erreicht nicht alle Küsten - aus teils kuriosen Gründen.

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Lankoron 22.12.2014, 12:20
1. Wenn der Autor

eine Möglichkeit sieht, ALLE zu warnen, Leute vom Diebstahl der Bojen, Lautsprecher etc abzuhalten, bessere Evakuierungsstrassen zu bauen und so weiter, dann hat er diese Vorschläge in seinem Artikel vergessen. Kritisieren ist immer einfach, besser machen allerdings nicht.
Wenn auch nur 1 Leben durch die Verbesserung der Warnungen gerettet werden kann, ist es dann nicht das System wert?

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achimedes 22.12.2014, 12:24
2.

Die Überschrift hört sich an wie "Richtig so !" keiner kräht hier, wenn es um die Ausnutzung der Dritte Weltländer geht ! Einen Sonnenwendlichen Gruß an die freundliche Redaktion !

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fatherted98 22.12.2014, 13:41
3. Käme es wieder...

...zu einem Tsunami...ich vermute das wieder so viele Menschen sterben würden wie vor 10 Jahren.
Ich war vor 2 Wochen in Thailand...dort sind am Strand und er Uferpromenade kleine Schilder angebracht "Tsunami Fluchtweg 500m diese Richtung"...in DIN A 4 größe...hmmm...Spaßeshalber sind wir da mal nachgegangen...führte zur nächsten Seitenstraße bergan...nun gut...das ist sicher ein Fluchtweg...ob das was nützt wenn die Welle anrollt?

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Anagramm69 22.12.2014, 13:48
4. 60 Millionen Euro und zehn Jahre Entwicklungszeit

und herausgekommen ist ein System, das tatsächlich und trotz etlicher - extern verursachter Probleme - funktioniert. Was will man mehr und weshalb erachtet es der Autor als wichtiger, dem Artikel mit dem Schlusssatz "Allerdings wohl längst nicht alle" eine Klammer zu verpassen, anstatt das Ergebnis dieser Bemühungen hervorzuheben.

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pirmence 22.12.2014, 14:02
5.

Zitat von Lankoron
Wenn auch nur 1 Leben durch die Verbesserung der Warnungen gerettet werden kann, ist es dann nicht das System wert?
Mir kommen die Tränen vor Rührung. Hier wird wieder gegutmenschelt was die Seele hergibt.

Man muss sich fragen ob die Abermillionen nicht besser in Herz-Lungenmaschinen und Impfungen gesteckt wären
als die Piratenflohmärkte Asiens zu bedienen.
Der Mensch ist des Menschen Wolf. Schwer da was zu machen.

Vom hohen Ross D aus betrachtet schmachtet sichs immer am besten.

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Angelheart 22.12.2014, 14:09
6. @Anagramm69

Weil Artikel und Autoren des SPIEGEL schon immer und wohl auch in Zukunft immer das Haar in der Suppe sahen und sehen! Scheint offenbar so gefordert zu sein - immer schön negativ!

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mbakJerman 22.12.2014, 14:10
7.

Länder in Südasien UND Südostasien waren von der Katastrophe betroffen, der Autor nennt hier nur Südasien...

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triple-x 22.12.2014, 14:17
8. @Lankoron #1

Ganz genau! Vielleicht sollte der Autor mal einfach damit zufrieden sein, dass heute deutlich mehr Menschen als vorher gewarnt werden können. Wenn die staatlichen Autoritäten es auf Dauer nicht schaffen, Diebstahl und Zerstörung zu verhindern, dann ist es nicht das Problem derjenigen, die das System konzipiert haben.

Was will der Autor denn eigentlich mit seinem miesepetrigen Rumgejammere sagen?

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maxuli 22.12.2014, 15:44
9. Falsche Finanzierung / schlechte Ingenieursarbeit

Zitat: Das Geld für ein technisches Projekt, dass zukünftige Opfer verhindern wurde also größtenteils den aktuellen Opfern der Katastrophe, die sicherlich dringend Hilfe benötigen entzogen, oder habe ich da was falsch verstanden?
Zitat:
Hier wurde sicherlich an falscher Stelle Geld gespart, denn jedes System kann man sicher (oder sicherer) vor Diebstahl und Vandalismus machen. Oder es wurde schlicht schlecht geplant!
Zitat: . Bei etwas mehr Geld für eine professionelle Bauüberwachung (dafür weniger teure Elektronik) wäre so etwas nicht passiert.
Fazit: Unkorrekte Finanzierung, schlechte Planung und schlechte Bauausführung!

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