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Digitaler Widerstand: Unfollow Trump
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Wie kommt man einem Mächtigen bei, der grenzenlos eitel scheint? Der Satiriker Ephraim Kishon empfahl simulierte Zuneigung - und anschließenden Liebesentzug. Wäre das nicht etwas für Donald Trump?

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@POTUS 19.03.2017, 17:18
0. Irgend wann wird es fad. Und ein wenig uninformativ.

Der Spiegel versteht sich wohl als Sprachrohr und Speerspitze der deutschen Anti-Trump-Intifada. Nun gut, Trump wird davon wohl nie erfahren und dem Spiegel bringt es wohl Quote (sonst sehe ich eigentlich kaum einen Grund immer die selbe Leier täglicher herunterzubeten).

Aber der regelmäßige Leser, der nicht stumpf genug ist, um immer nur die inhaltlich immer gleichen Stories zu lesen, die seinem Weltbild voll entsprechen müssen - dem fehlen langsam die anderen, wichtigeren Punkte aus Amerika. Wie schaut es mit der Gesundheitsreform wirklich aus? Wer ist warum dafür / dagegen? Wie geht es mit dem Einreisebann weiter? Wie viele Gerichte braucht es noch bis zum Höchstgericht? Und, und, und.

Ihr könnt ja eure Klientel in deren Blase bedienen. Vergesst dabei aber nicht auf die realen Stories aus den USA. Nicht jeder will nur in seiner Blase leben.

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tomrobert 19.03.2017, 17:30
1. Einfach mit Fakten kontern, und fordern!

Jeder haftet auch für das was er anrichtet und sagt. Das wird manchen nicht so bewußt. Also muss man es bewußt machen. Trump steht für Deals. Das ist aber nicht nur ein Nehmen. Genau das unterstellt er nicht nur Deutschland . Er sieht die USA in der selbstlosen Opferrolle.
Ich glaube es erzürnt mittlerweile die Menschen in ganz Europa.

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conny1969 19.03.2017, 17:33
2. seriously?

Ist das alles was wir zu bieten haben? Händeschütteln, irgendwelche Gesten, Kaffeesatzleserei,
Twitteraccounts, Psychologen, Körpersprache-Analytiker und anderes aus der Welt Fabeln und Sagen.
Bekommen wir jetzt 4 Jahre diesen substanzlosen Mist vorgesetzt? Braucht man das um sich selbst belügen zu können? Holt man sich so seine kleinen Siege? Langsam muss man sich fragen wer hier abgehängt ist und völlig den Faden verloren hat.

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arrache-coeur 19.03.2017, 17:36
3.

"Natürlich ist diese Aktion ähnlich kindisch und kleingeistig wie die des schauspielervernichtenden Briefeschreibers aus der Kishon-Geschichte. Trotzdem habe ich vollstes Verständnis für die Organisatoren und wünsche mir, dass möglichst viele Menschen mitmachen." - Sie wünschen also kindische und kleingeistige Aktionen gegen Trump. Gab es davon nicht schon genug?

"Mich persönlich würde das nicht schmerzen, im Gegenteil. Was will ich mit Software, die so tut, als läse sie meine Tweets?" - Nun ja, Sie verwenden laut eigener Aussage auch einen Bot zum regelmäßigen verschicken derselben Nachricht. Sie tun also so, als ob Sie eine Nachricht verschicken, und andere tun möglicherweise so, als ob sie die Nachricht lesen.

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hannesR 19.03.2017, 17:37
4. Trump der typische New Yorker (Schutzgel Erpresser)

Wie seine Mitbürger bei der Mafia ist seine erste Aktion das Erpressen von Schutzgeldern. Er behauptet einfach es ist für die Verteidigungsleistung die er für uns erbringt.
Verträge interessieren Ihn nicht, übrigens sein Verhalten ist dem des anderen Despoten Erdogan sehr ähnlich, der zur Zeit die NATO in Ihren Gremien blockiert, neben der ständigen Beleidigungen gegen Frau Merkel.

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780 19.03.2017, 17:40
5.

Ach, ich denke da müßte man kreativer sein.
Jedes Mal, wenn er seine Schimpfkanonaden losläßt oder Fake News in die Welt setzt, oder etwas gutheißt, das äußerst übel ist, müßte ihn ein derartiger Shitstorm erreichen, dass jedesmal sein Account zusammenbricht, vielleicht würde er daraus etwas lernen, nur Schadenfreude über gekränkte Eitelkeit ist etwas wenig.

Eine andere Möglichkeit wäre für technisch Versierte, die Nachrichten Trumps ins Gegenteil zu versetzen oder so umzuschreiben, dass sie wieder stimmen. Soweit sind wir zum Glück noch nicht.

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Lelas 19.03.2017, 17:42
6.

"Tragisches Ende eines Feuilletonisten" aus dem Buch "Wie unfair, David!" von 1967. Ephraim Kishon hätte viel tragikomisches zu sagen und zu schreiben, angesichts der Realsatire in der Welt-Politik 50 Jahre später.

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weg-ki 19.03.2017, 17:57
7. Mediales Versagen

Es gibt nicht nur ausweislich der Aussage amerikanischer und internationaler Experten , wie ebenso der entsprechenden Fachliteratur zum Thema, keinerlei Zweifel das hier ein lehrbuchmäßiger Narzißt den Präsidenten von AMERIKA SPIELT. Narzißten können Inder Regel nichts, sind aber sehr gut darin dies zu kaschieren, und Leistungen Anderer als die eigenen auszugeben. NArzißten müssen zwanghaft lügen, sie können es nicht anders. NArzißten auch dies ist hinlänglich beschrieben scheitern immer , weil sie sich selbst sabotieren. DIe Ste Trumplüge, Obama hätte ihn abgehört, zeigt die beginnende Selbstdekontage, die ihn entweder frühzeitig aus de. Amt werfen wird, oder spätestens nach vier Jahren vertreibt. Das Medien jeden erdenklichen Mist von Trimp verwursten, und sei es durch einen sinnentleerte. Beitrag einem Narzißten Schäden zu wollen durch eine TwitterBlockade ( Trump wird dann nur sagen, irgendein Geheimdienst steht dahinter ) , zeigt, das Medien immer noch nicht verstanden haben wie krank dieser Mann ist und wie gefährlich er dadurch ist. JEDE seiner Aktionen gehört systematisch als Lüge aufgedeckt und dargestellt, mit dem gleichzeitigen Hinweis auf die schwere der Erkrankung. DAs ist auch deshalb wichtig, weil dadurch Leserm die Möglichkeit gegeben wird, in eigenen Umfeld die zunehmenden Narzißten als solche die sie sind zu erkennen und sich besser zu schützen, als es die USA mit ihrem Land getan haben. VOR TRUMPS Wahl wurde dieses Thema von den Medien schlicht ignoriert. WIr sollten langsam aufwachen und uns aufmerksam umschauen, von welcher anwachsenden SPezies wird umgeben sind, in Politik und auch bei uns persönlich.

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ChristianStöcker 19.03.2017, 18:02
8. Danke!

@Lelas Großartig, vielen Dank! Und ich stimme Ihnen voll und ganz zu: Kishon hätte einiges beizutragen gehabt zur aktuellen Weltlage.

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