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Elektroautos: Stau im Stromnetz
Getty Images/EyeEm

Mehr Klimaschutz, keine Stickoxide: Auf der E-Mobilität ruhen die Hoffnungen für eine Verkehrswende. Doch das Stromnetz ist auf Millionen E-Autos vielerorts nicht vorbereitet. Forscher arbeiten an Lösungen.

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hdwinkel 10.02.2019, 16:21
1. Wie verhält es sich mit Solaranlage und Batterie

Interessant wäre zu erfahren, wie sich eine Solaranlage auf dem Dach mit zugehöriger Batterie verhalten würde, da mit so einer Lösung das örtliche Stromnetz zum Aufladen des E-Autos ja weniger belastet würde.
Sogar ohne Solardach könnten statt öffentlicher Batterien hier private Batterien weiterhelfen. Rechnen würde sich das allerdings nur, wenn es einen variablen Strompreis über den Tag verteilt gäbe.

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GrüneLeuchte 10.02.2019, 16:22
2.

Für die Lösung braucht es keine Forscher. Die Lösung heißt Wasserstoff. Ist alles da. Muss nur umgerüstet werden. Tankstellennetz. Vertriebswege. Hocheffiziente Sonnenkraftwerke. Wasser. Flüssiggas Tanker und Anlegestellen. Alles da. Entsalzungsanlagen, Katalysefabriken, Druck und Kälteeinheiten aufbauen. Solarstrom beziehen - Fertig. Es wäre so einfach.

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meinerseiner 10.02.2019, 16:23
3. E Autos haben keine Zukunft

In Großstädten ist es nicht machbar wo sollen denn die Ganzen Ladestationen für die Mietwohnungen ohne Garage hin? auf die nicht vorhandenen Parkplätzen??
Vom Stromnetz ganz zu schweigen (geregeltes Laden bedeutet das alle Autos morgens nicht voll aufgeladen sind). Rohstoffe für die benötigen Batterien sind auch nicht vorhanden.

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shadei 10.02.2019, 16:24
4. Jaja der Strom fällt aus komischerweise kommt der Blackout aber nicht

Jedes Jahr wird ne neue Stromsau durchs Dorf getrieben. Die Netze sind zu schlecht. Der Strom reicht nicht wenn man nur erneuerbare Energie hat.
Wir hatten ja nur einen anteil von 40% Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien letztes Jahr. Genau die sind es nämlich die die ganze Steuerung erst möglich machen und das meist im privaten Secktor, weil wer ein E-Auto hat, hat meistends auch ne Solaranlage auf dem Dach. Und da wird der Tesla schon jetzt genutzt um sich den zusätzlichen Speicher für die Nacht zu sparen und direkt aus dem Auto zu laden.
Die Steuerung verbauen wir schon seit mehreren Jahren. Aber Förderungen für Großanlagen gibt es nicht und da liegt eigentlich der Hund begraben alles über 10 Kw für Privatverbraucher wird nicht gefördert obwohl es viele gibt die sich gern 20-25 Kw aufs Dach bauen lassen würden damit das mit dem E-Auto auch dauerhaft was wird.
Dann könnte man auch dezentral arbeiten aber das wollen Eon und RWE natürlich nicht. Da hat man ja nicht die Hand drauf.

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Byrne 10.02.2019, 16:28
5. Schöne neue Welt

Wer hätte das gedacht? Über die anstehende Probelematik konnte man in Fachzeitschriften schon öfter lesen. Es wird- wie ja auch schon im Artikel beschrieben - auf gewaltige Investitionen in Erzeugungskapazitäten und ins Stromnetz hinauslaufen. Wer wird das wohl über den Strompreis bezahlen? Oder über Steuermittel?
Die andere Möglichkeit heißt Lastmanagement, ein anderes Wort dafür, die Hoheit beim Verbrauch von elektrischer Energie vom Verbraucher auf den Stromanbieter bzw. Netzbetreiber zu verlagern. Dann wäscht die Waschmaschine nicht mehr, wenn es deren Besitzer will, sondern dann, wenn es vom Lastmanagement her passt.

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syracusa 10.02.2019, 16:30
6. die realen Zahlen

Wenn das Elektroauto die gleichen Fahrleistungen hat wie ein heutiger Benziner, dann fährt es im Mittel pro Tag 39 km weit (Quelle: KBA) und verbraucht dabei weniger als 8 kWh pro Tag.

Wenn die Ladezeiten der Elektroautos gleichmäßig verteilt wären, dann würde ein Elektroauto im Mittel nur 300 Watt Ladeleistung ziehen. Natürlich erfolgt die Ladung nicht absolut gleichmäßig verteilt, aber je größer die Zahl, desto gleichmäßiger wird das. Man kann das Lademanagement sehr einfach und kostengünstig so gestalten, dass auch die regionale Ladelast berücksichtigt wird. Dabei muss niemand auf Schnellladungen verzichten, denn das kann problemlos über den Preis für den Ladestrom geregelt werden.

Das Problem existiert aber ohnehin nur an den Enden des Stromnetzes. Die Hochspannungsübertragungsleitungen reichen völlig aus, um auch die Nachfrage nach Ladestrom für Elektroautos zu bedienen. Wir werden aber nicht von einem Tag auf den anderen unsere Autos auf Elektroantzrieb umstellen, vielmehr wird das Jahrzehnte dauern. Jahrzehnte, in denen unsere Straßen sowieso wahrscheinlich sogar mehrfach aufgerissen werden müssen. Es bleibt also reichlich Zeit, die Netze peu á peu genau dann umzustellen, wenn diese Arbeiten sowieso anfallen.

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Paddel2 10.02.2019, 16:30
7. Ironie an

Das ist doch alles kein Problem. Dann fahren wir eben nur wenn Wind weht und die Sonne scheint. Es ist ohnehin nötig zu entschleunigen. Ironie aus.

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larsmach 10.02.2019, 16:31
8. Länger Ladezeiten - Stadt, kürzere Ladezeiten - Fernstrecke!

Ein Blick auf die Standzeiten von Fahrzeugen zeigt Muster auf, die für Ladezeiten relevant sind: Fahrt von Berlin nach Hamburg ...also muss nach ca. 200 km die erste Schnell-Ladestation an der Autobahn ein (Megawatt-Anschluss - möglichst vorbuchbar, um Wartezeiten zu vermeiden!). - In Parkhäusern oder auf Parkplätzen in der Stadt reichen geringere Leistungen je Buchse: Man hält sich dort im Schnitt länger als 20-30 Minuten auf - kein Grund also für hohe Buchsenleistungen. -- Ich finde das Theme Elektromobilität spannend: Für Unternehmer bietet sich eine Vielzahl von Herausforderungen, die nach technischen und organisatorischen Lösungen schreien! - Untermalt vom üblichen "wir schaffen das nicht"-Klugscheißer-Genöle einer verweichlichten Nachkriegsgeneration, die nur Nachteile aufzählen kann statt Vorschläge für deren Abhilfe zu unterbreiten, ziehen Unternehmer den Karren vorwärts!

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Silversurfer2000 10.02.2019, 16:31
9. Ich lach mich schlapp!

Autos, die den Strom in Batterien von Nord- nach Süddeutschland transportieren - als Lösung für den verzögerten Ausbau der Nord-Süd-Trassen.
Die Effizienz dieser Maßnahme ist erbärmlich und die Wahrscheinlichkeit, dass die Autos in Süddeutschland mit voller Batterie ankommen, Null.

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