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Erderwärmung: Los Angeles testet Straßenbelag gegen Hitze
REUTERS

Los Angeles Straßen haben ein Hitze-Problem: Wenn der Asphalt im Sommer das Sonnenlicht absorbiert, staut sich die Wärme und treibt die Temperaturen in die Höhe. Ein reflektierender Anstrich soll helfen.

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Georg_Alexander 17.08.2017, 16:59
1. Im Winter, zumindest in Deutschland, kontraproduktiv

Der Effekt ist im Winter allerdings nachteilig in Gebieten mit regelmäßigem Frost.
Die verminderte Wärmeabsorption führt auch eher zu Glatteis! Wer sich als Radfahrer im Winter schon mal auf den roten Radwegen auf die Klappe gelegt hat, weiß, wovon ich rede...

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Europa! 17.08.2017, 17:14
2. Es gibt viel zu tun

Ob der Anstrich genügt, weiß ich nicht. Aber richtig ist sicher, dass beim Straßenbau ökologische Ansätze besser berücksichtigt werden sollten, um die Emissionen von Lärm, Feinstaub und letztlich auch Abgasen energischer zu verringern. Aber in die Infrastruktur Deutschlands wird ja jedes Jahr weniger investiert (allen gegenteiligen Wahlkampflügen zum Trotz).

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nautica 17.08.2017, 18:18
3. Klimaerwärmung

Zum Einstieg einer schnellen und effektiven Bekämpfung der Klimaerwärmung, schlage ich vor: " Sämtliche Neuzulassungen von KFZ (Neufahrzeuge) nur in heller (am besten in weißer) Farbe herstellen, Farbe im Kfz - Schein als nicht veränderbar, eintragen.
Ausserdem, sämtliche neuen Hausabdeckungen nur in hellen Farben !!
Und natürlich Strassenbelege in Städten in hellen Farben streichen, wäre höchst effektiv. Die höchst klimaschädlichen, wärmeproduzierenden Klimaanlagen könnten dann in unseren Breiten hoffentlich abgeschaltet oder auf ein Minimum reduziert werden...

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equigen 17.08.2017, 18:19
4. Wärmeinseleffekt

Einer der Gründe für die gemessene, steigende Temperatur in den letzten hundert Jahren sind die sich ausbreitenden Städte. Immer mehr Messtellen sind nicht mehr in der freien Natur und zeigen diese künstlich erhöhten Werte an - die aber nicht die Bohne mit CO2 zu tun haben.
Die Temperaturangaben des DWD sind unkorrigiert. Rechnet man stadtnahe Messstellen raus hat man teilweise für die letzten Jahrzehnte gar keinen Anstieg in Deutschland. Das erklärt vielleicht warum dieser kalte, verregete Juli entgegen jeder Intuition wieder als überdurchschnittlich warm vom DWD bezeichnet wird.
Auch die Anstiege um 6 Grad die hier erwähnt sind , sind hausgemacht von der Stadt und weit über dem was der Klimawandel angeblich verantworten würde.

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Stefan_G 17.08.2017, 20:59
5. zu #4

Zitat von equigen
Einer der Gründe für die gemessene, steigende Temperatur in den letzten hundert Jahren sind die sich ausbreitenden Städte. Immer mehr Messtellen sind nicht mehr in der freien Natur und zeigen diese künstlich erhöhten Werte an - die aber nicht die Bohne mit CO2 zu tun haben. Die Temperaturangaben des DWD sind unkorrigiert. Rechnet man stadtnahe Messstellen raus hat man teilweise für die letzten Jahrzehnte gar keinen Anstieg in Deutschland. Das erklärt vielleicht warum dieser kalte, verregete Juli entgegen jeder Intuition wieder als überdurchschnittlich warm vom DWD bezeichnet wird. Auch die Anstiege um 6 Grad die hier erwähnt sind , sind hausgemacht von der Stadt und weit über dem was der Klimawandel angeblich verantworten würde.
Eine vom DWD zertifizierte Wetterstation muss Mindestabstände zum Boden, zu Bäumen, zu Gebäuden etc. einhalten. Dadurch versucht man, den Einfluß der Stadtnähe (soweit vorhanden) gering zu halten.
In früheren Jahrhunderten (z.T. bis vor wenigen Jahrzehnten) wurden übrigens weit größere Messfehler in Kauf genommen.
- gewöhnlich war der Thermometer an der Nordwand eines Gebäudes, oft so dass man ihn durch ein geöffnetes Fenster ablesen konnte
- es wurde durch einen Menschen abgelesen, der notgedrungen dabei Richtung Thermometer atmet
- bei Dunkelheit war eine Beleuchtung z.B. mit Kerze oder Petroleumlampe nötig
Alles Details, die die abgelesene gegenüber der wahren Temperatur nach oben verändern.

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7eggert 17.08.2017, 21:38
6.

Zitat von equigen
Einer der Gründe für die gemessene, steigende Temperatur in den letzten hundert Jahren sind die sich ausbreitenden Städte. Immer mehr Messtellen sind nicht mehr in der freien Natur und zeigen diese künstlich erhöhten Werte an - die aber nicht die Bohne mit CO2 zu tun haben. Die Temperaturangaben des DWD sind unkorrigiert. Rechnet man stadtnahe Messstellen raus hat man teilweise für die letzten Jahrzehnte gar keinen Anstieg in Deutschland. Das erklärt vielleicht warum dieser kalte, verregete Juli entgegen jeder Intuition wieder als überdurchschnittlich warm vom DWD bezeichnet wird. Auch die Anstiege um 6 Grad die hier erwähnt sind , sind hausgemacht von der Stadt und weit über dem was der Klimawandel angeblich verantworten würde.
Die Wetterstationen selbst sind natürlich von den Städten geschluckt worden, als diese sich ausbreiteten - kann der Wetterdienst nicht verhindern, und die lokalen Meßdaten sind natürlich entsprechend höher. Deswegen gab es ja auch die Anpassungen bei den Langzeitmeßreihen, die von den Klimaleugnern immer als Beweis für die Fälschungen genommen werden.

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7eggert 17.08.2017, 21:52
7.

Zitat von Stefan_G
Eine vom DWD zertifizierte Wetterstation muss Mindestabstände zum Boden, zu Bäumen, zu Gebäuden etc. einhalten. Dadurch versucht man, den Einfluß der Stadtnähe (soweit vorhanden) gering zu halten. In früheren Jahrhunderten (z.T. bis vor wenigen Jahrzehnten) wurden übrigens weit größere Messfehler in Kauf genommen. - gewöhnlich war der Thermometer an der Nordwand eines Gebäudes, oft so dass man ihn durch ein geöffnetes Fenster ablesen konnte - es wurde durch einen Menschen abgelesen, der notgedrungen dabei Richtung Thermometer atmet - bei Dunkelheit war eine Beleuchtung z.B. mit Kerze oder Petroleumlampe nötig Alles Details, die die abgelesene gegenüber der wahren Temperatur nach oben verändern.
Ich merke den Temperaturunterschied beim Mopped-Fahren übern Deich durch die Motorradkombi hindurch, auch wenn ein Autothermometer auf gleicher Strecke lediglich ca. 2 °C Unterschied zeigt.

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Stefan_G 18.08.2017, 07:59
8. zu #6

Zitat von 7eggert
Die Wetterstationen selbst sind natürlich von den Städten geschluckt worden, als diese sich ausbreiteten - kann der Wetterdienst nicht verhindern, und die lokalen Meßdaten sind natürlich entsprechend höher. Deswegen gab es ja auch die Anpassungen bei den Langzeitmeßreihen, die von den Klimaleugnern immer als Beweis für die Fälschungen genommen werden.
Dem DWD ist der Effekt natürlich auch bekannt.
Sie haben deswegen in den letzten Jahren auch 2 Wetterstationen wegen nicht repräsentativen, weil zu hohen Temperaturen aus ihrem Messnetz genommen, eine an der Mosel an einem Schieferhang, die andere an der TU in Karlsruhe.
In unserer Stadt wurde die Wetterstation aus einem Gewerbegebiet in ein Naherholungsgebiet mit See verlegt. Seither wird im Schnitt ca. 1°C weniger gemessen.
Man scheint hier jedenfalls nicht an Rekordjagd interessiert zu sein.

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laxness 18.08.2017, 14:09
9. lesen Sie...

Zitat von equigen
.....sind hausgemacht von der Stadt und weit über dem was der Klimawandel angeblich verantworten würde.
....doch erst mal den Artikel! ich mach das manchmal auch so, dass isch zuerst die Kommentare lese, aber dann verkneife ich mir das Posten. Von Klimawandel ist da nirgends was zu lesen.....

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