Forum: Wissenschaft
Erste Doppeltransplantation von Händen: Zion kann wieder spielen
Children·s Hospital of Philadelphia/DPA

Vor zwei Jahren bekam ein Junge aus den USA neue Hände. Nun haben seine Ärzte die Transplantation als Erfolg bezeichnet. Der Zehnjährige kann schreiben und sich selbst anziehen.

Seite 1 von 2
annoo 19.07.2017, 09:00
1. Bewunderswerte Fortschritte in der Medizi

Gut vorstellbar, welche Erleichterung es für das Kind und das Umfeld ist, wenn der Junge sich alleine anziehen kann und auch in Lage ist, beim Spielen und auch sonst seine Hände zu benutzen. Eine Hoffnung für Viele.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sven17 19.07.2017, 09:10
2.

Alles gute für den Jungen. Da sieht man, was man alles als selbstverständlich ansieht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Jota.Nu 19.07.2017, 09:19
3. positive Lebenseinstellung des Kindes...

...ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die Medizin und die Patienten endlich akzeptieren, das die Geisteshaltung des Patienten UND der behandelnden Ärzte zusammen einen hohen Anteil an der Genesung haben...
Der sog. "Placebo-Effekt" kann immer seinen Beitrag zur Heilung leisten, wenn alle mitmachen und sich nicht nur auf das faktisch Nachweisbare der Schulmedizin verlassen. Denn dann wird das nix mit der Heilung (oder dauert zumindest viel länger...)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Lampenluft 19.07.2017, 10:03
4. Es sind Patienten wie Zion, die den medizinischen Fortschritt möglich

machen. Beide Seiten, Patient und Arzt brauchen den Mut und die Courage neue Wege zu gehen und sich ins Ungewisse zu begeben im Vertrauen darauf, dass man mit den aufkommenden und unbekannten Schwierigkeiten zurecht kommt. Alles Gute für Zion und das Team Zion.

Im Anblick der Medizingeschichte ist im Vergleich hierzu düster ist in diesen Tagen die Geschichte des kleinen Charlie Gard. Gerade ein Kindergehirn, welches sich noch stark neu organisieren kann, soll trotz vorhandener Aktivität abgestellt, getötet werden. Es erhebt sich die Frage, weshalb ein englisches Krankenhaus mit einer solchen Vehemenz sich gegen den medizinischen Fortschritt stellt, Eigenschutz? Eigentlich eine Win-Win-Situation: Das Krankenhaus will das Intensivbett frei haben, ein spezialisiertes Krankenhaus bietet eine Übernahme an und die Angehörigen sind bereit lange Wege auf sich zu nehmen zum Wohl des Kindes, das eine sehr seltene Erkrankung hat und somit eine besondere Bedeutung für die Entwicklung von Therapien für die zukünftigen Krankheitsfälle hat. Die Finanzierung der Therapie ist gesichert. Weshalb insistiert die Krankenhausseite daher auf eine zwingende Konfliktlösung , indem man auf die Abschaltung eines NICHT-hirntoten Patienten beharrt? Wo liegt der Eigennutz in der Konfliktlösung für das Krankenhaus?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Schnabeltier 19.07.2017, 10:08
5. Sehr interessanter Artikel, ...

.... aber die Fehler darin sind eine Zumutung. "Lies bitte deinen Text selbst noch einmal sorgfältig und verbessere deine Fehler, bevor du ihn abgibst." Dritte Klasse.
Ich erwarte ja nicht mehr, dass hier noch ein Lektor drüberschaut, aber gerade mal selbst lesen sollte schon noch drin sein....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
M. Michaelis 19.07.2017, 11:32
6.

Ich frage mich welche Auswirkungen die lebenslange Einnahme von Immunsuppressiva bei einem so jungen Menschen haben werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
firenafirena 19.07.2017, 12:51
7.

Zitat von M. Michaelis
Ich frage mich welche Auswirkungen die lebenslange Einnahme von Immunsuppressiva bei einem so jungen Menschen haben werden.
Wie bei jedem anderen Kind oder Erwachsenen auch, der/die auf Einnahme von Immunsuppressiva angewiesen ist: Erhöhte Anfälligkeit gegenüber Infekten, erhöhte Anfälligkeit gegenüber Tumoren. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger bis gar nicht. Die Eltern und Ärzte werden das sehr genau abgewogen haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
steffen.ganzmann 19.07.2017, 13:00
8. Nun:

Zitat von M. Michaelis
Ich frage mich welche Auswirkungen die lebenslange Einnahme von Immunsuppressiva bei einem so jungen Menschen haben werden.
Die Immunsuppression braucht der Junge alleine schon ob der Fremdniere. Und Kinder nach Organtransplantationen gibt es ja Gott sei Dank mittlerweile viele, die als Beispiel dienen können. Was ich mich eher frage, ist, wie bekam man eine Erwachsenenniere in den rechten Unterbauch eines Vierjährigen? Denn da ist nicht so viel Platz ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alternativloser_user 19.07.2017, 21:01
9. Hmm

Vielleicht sollte man echt mal darüber nachdenken Hirntote Klone des Patienten zu erzeugen um von denen dann die Organe und Extremitäten zu ernten und zu transplantieren.
Hätte den Vorteil, dass die Spender- und Empfänger DNA identisch ist und es zu keiner Abstoßungsreaktion kommt und keine Immunsuppressiva eingenommen werden müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2