Forum: Wissenschaft
Expedition der "Polarstern": Festgefroren im Packeis
DPA

Wissenschaftler aus 17 Nationen bereiten sich auf eine spektakuläre Expedition vor: Mit dem Forschungsschiff "Polarstern" wollen sie sich im Packeis festfrieren lassen - und sich damit ein Jahr treiben lassen.

brux 10.01.2019, 22:07
1. Unfug

Das ist wie mit der bemannten Raumfahrt.
Man kann das alles viel einfacher herausfinden ohne Menschen. Die erzeugen nur extremen Aufwand, damit sie überhaupt in diesen Umständen überleben können.
Ich war lange in der Forschungsförderung und auch da gehört klappern zum Handwerk. Man braucht die Presse, aber Journalisten wollen Menschen in der Story. Also macht man Forschungsprojekte mit Menschen drin. Einen echten wissenschaftlichen Nährwert hat das nicht. Und die Polarstern ist nun schon fast 40 Jahre alt und muss ersetzt werden. Um die Politik einmal mehr von solchen grossen Ausgaben zu überzeugen, muss eben auffällige Forschung her.

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urbaan 13.01.2019, 19:26
2. Das Ziel

Forschung brauchen wir, aber brauchen wir auch ein Forschungsprojekt dieser Größenordnung, das uns bei der Begrenzung der Erderwärmung nicht wirklich weiter hilft? Der enorme technische und finanzielle Aufwand für solch eine Expedition nur um den Klimawandel besser zu verstehen einhergehend mit einem hohen Ressourcenverbrauch bei diesen extremen Bedingungen steht einem geringen Nutzen gegenüber. Die Jahre vergehen, die Forscher sammeln fleißig immer größere Datenmengen über die Klimaänderung. Aber die wissenschaftliche Nutzung für die Umsetzung bleibt meist auf der Strecke. Die Erderwärmung schreitet voran und läßt sich dadurch nicht eindämmen, aber das liegt nicht an den Forschern.

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jamguy 16.01.2019, 17:57
3.

Zitat von urbaan
Forschung brauchen wir, aber brauchen wir auch ein Forschungsprojekt dieser Größenordnung, das uns bei der Begrenzung der Erderwärmung nicht wirklich weiter hilft? Der enorme technische und finanzielle Aufwand für solch eine Expedition nur um den Klimawandel besser zu verstehen einhergehend mit einem hohen Ressourcenverbrauch bei diesen extremen Bedingungen steht einem geringen Nutzen gegenüber. Die Jahre vergehen, die Forscher sammeln fleißig immer größere Datenmengen über die Klimaänderung. Aber die wissenschaftliche Nutzung für die Umsetzung bleibt meist auf der Strecke. Die Erderwärmung schreitet voran und läßt sich dadurch nicht eindämmen, aber das liegt nicht an den Forschern.
Der Globus lebt und wo mal Meer war is heute Wüßte und was Die Arten anbetrifft sterben und entstehen welche das war immer so und muss auch der Mensch akzeptieren .
Ich sehe überhaupt keine Chance das Klima Menschgerecht zu gestalten und letztlich neben natureller veränderungen den Prozess nur beschleunigen kann oder aber mehr wie 50% Lebensstandard sofort aufgeben muss .

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hegoat 17.01.2019, 15:55
4.

Zu Kommentar 1: Dem kann man nur uneingeschränkt zustimmen. Wie bei allem im Kapitalismus geht es nicht nur um das Produkt (die Forschung), sondern vor allem auch um den Verkauf. Und dafür muss man klappern und menschliche Geschichten erzählen. Dazu gehören dann auch so peinliche Allgemeinaussagen wie "Zuerst evakuieren wir die Menschen und dann das Equipment." Ach wirklich?
Zu Kommentar 2: Wenn Sie wüssten, für welchen Quatsch der Staat alles Geld ausgibt, dann lachen Sie über diese 120 Millionen hier. Schauen Sie mal in Haushaltspläne und Koalitionsverträge hinein. Da schlagen Sie die Hände über dem Kopf zusammen.

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