Forum: Wissenschaft
Extrem seltener Fund: Sieben erdähnliche Planeten auf einmal entdeckt
NASA/ JPL-Caltech

Hier könnte sich auch außerirdisches Leben wohlfühlen: Astronomen haben sieben neue Planeten entdeckt, die der Erde erstaunlich ähnlich sind. Eine echte Seltenheit.

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Galgenstein 22.02.2017, 19:42
1. 10 Billionen Jahre Leuchtkraft?

Hier scheint sich mir wieder einmal einer der beliebtesten Übersetzungsfehler eingeschlichen zu haben. 1 Billion entspricht 1.000 Milliarden im Deutschen und im Amerikanischen 1 Milliarde.

[i] Es ist zwar ein beliebter Übersetzungsfehler, allerdings nicht in diesem Fall: die 10 Billionen Jahre stimmen. "But one thing is certain: in a few billion years, when the Sun has run out of fuel and the Solar System has ceased to exist, TRAPPIST-1 will still be only an infant star. It burns hydrogen so slowly that it will live for another 10*trillion years..." http://www.nature.com/nature/journal/v542/n7642/full/542421a.html
MfG Redaktion Forum [i]

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s.meyer 22.02.2017, 19:44
2. Skala

Gut das bei dem Diagramm 'Temperatur über Gewicht' die Einheit für die Temperatur dran stand. Mir ist nämlich spontan keine Temperaturscala eingfallen, bei der ein Wert '-500' gebraucht wird.

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a-quadrat 22.02.2017, 19:47
3. Na dann -

nix wie hin, oder? Hier wird es ja wohl nicht mehr besser.

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Pixopax 22.02.2017, 19:48
4. Wie misst man das?

Ich frage mich immer: Wie kann man solch geringe Helligkeitsschwankungen im Licht eines kleinen Sterns sicher messen? Das sind doch nur winzigste Schwankungen, die auch von unserer Atmosphäre kommen können. Daher frage ich mich wie man so etwas messen kann, ich stelle mir das sehr kompliziert vor. Weiss es jemand?

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Horst-Güntherchen 22.02.2017, 19:49
5. Masse und Temperatur nicht die einzigen Parameter

Uns interessieren ja vor allem die bewohnbaren erdähnlichen Planeten. Neben der irrwitzigen Distanz, für die wir mit heutigen Antrieben etwa einige 10.000 Jahre bräuchten, sind noch andere Faktoren nicht geklärt: 1. Sind die Planeten aufgrund ihrer Nähe zum Stern in ihrer Eigendrehung synchronisiert, d.h. ist dort auf einer Seite ständig Tag oder ständig Nacht, was auch zu extremen Winden führen könnte oder 2. gibt es bei den Exoplaneten Trabanten wie unseren Mond, die die Drehachse stabilisieren? Eine wirkliche Option für uns würden die Planeten nur, wenn alle Faktoren sowie das Antriebsproblem gelöst wären. Von daher: Ruhig bleiben!

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Putin-Troll 22.02.2017, 19:50
6. Super spannend

Würde zu gerne mal dorthin aber dafür bin ich wohl mindestens 500 Jahre zu früh geboren...

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l/d 22.02.2017, 19:52
7. Nur 40 Lichtjahre entfernt

und ich warte schon auf die Kommentare, dass wir dort mit der heutigen Technik erst in hundert Millionen Jahren - etwas später noch - ankommen würden.

Andererseits:

Könnten wir gravitativ beschleunigen, und sei es auch nur mit der klassischen Erdbeschleunigung, hätten wir ja in einem Jahr schon die Lichtgeschwindigkeit erreicht und wären danach in zumutbarer Zeit vor Ort.

Müssen wir halt nach langem Stillstand der Physik in den ganz grundlegenden Fragen - was ist Bewegung zum Beispiel - noch ein bisschen weiter nachdenken und von klassischen Vorstellungen lassen - vielleicht.

Unsere Vorfahren konnten zunächst auch nur Brustschwimmen oder sich an einem Holz festhalten und haben dennoch schon bald die Ozeane bezwungen. Unter Verlusten natürlich, viele Wälder liegen auf dem Meeresgrund, aber doch.

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Markus Landgraf 22.02.2017, 19:54
8. Es bleibt spannend

wir leben in spannenden Zeiten. Wenn in den 1980ern jemand gesagt hätte, dass man schon in 2017 tausende Exoplaneten kennt und einige davon sogar der Erde ähnlich sein könnten, hätte man ihn wohl als Science Fiction gläubigen beschimpft. Ich bin mal gespannt, wann man den nächsten Schritt macht ...

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bacillus.maximus 22.02.2017, 19:54
9. Also mit verfügbarer Technik gerade mal 2 Mio Jahre Reisezeit

Frage an Astrologie-Spezialisten, inwiefern wirkt sich bei der Entfernung und Reisedauer die zunehmende Ausdehnung des Universums aus?
Bin schon gespannt was die Regenbogenpresse und die angeschlossenen Nachrichten- und Doku-Sender daraus für eine Geschichte machen und wie oft sie diesmal "Foto" und "Illustration" verwechseln werden. : )
Trotzdem schön daß wir was gefunden haben könnten, auch wenn wir wohl nie Gewissheit bekommen werden.

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