Forum: Wissenschaft
Festtagsbräuche: Wir sagen euch an den irren Advent
REUTERS

Haben Sie manchmal das Gefühl, dass die Weihnachtszeit ein bisschen irre ist? Das stimmt. Und das liegt bei weitem nicht nur an Konsumterror und Glühweinexzessen. Der Aberwitz sitzt viel tiefer.

Seite 1 von 8
Pfaffenwinkel 03.12.2017, 16:31
1. Alle diese Weihnachtsbräuche

sind irrsinnig, da hat Ihr Autor recht. Mit Christi Geburt hat das nichts zu tun, aber sehr viel mit Konsum. Jeder, der nachdenken kann, weiß das auch.

Beitrag melden
jujo 03.12.2017, 16:42
2. ...

Das Beste kommt zum Schluß!
Ja machen wir unsere Kinder glücklich in dieser tristen Jahreszeit. Alle dem Kindesalter entwachsenen sollten, sich aber Besinnen und sich diesem Irrsinn der Konsum Vergewaltigung verweigern.
Mit Erstaunen habe ich positiv bemerkt das in unserem Ort hier in Schweden Weihnachtsartikel erst ab ca. Mitte November zu kaufen waren und nicht wie sonst schon im September.

Beitrag melden
brooklyner 03.12.2017, 16:55
3.

Wie erbärmlich, bin ich hier auf einer Mitte Party mit gestörten Parkaträgern? Denkende Menschen blenden den ganzen Kommerzquatsch von Vornherein aus und halten es mit den Anlass ganz nach eigenem Gusto. Habe lange Jahre im Ausland gelebt und seltsamerweise keimte nach Jahren der Weihnachtsabstinenz irgendwann der Wunsch auf, zur Weihnachtszeit einen kleinen Baum zu kaufen. Und siehe da - ihr Kinderlein kommet - es fanden sich unverhofft andere Schwaben in der Fremde ein, man kochte zusammen und es war nett. Ganz ohne den kirchlichen Firlefanz. Man lebte plötzlich eine Tradition aus Kindertagen mit einer Sehnsucht nach Behaglichkeit und besserwisserisches Hedonistengeschwätz war verpöhnt. Wieder zurück in Deutschland wurde diese Taradition fortgesetzt und heute freue ich mich, wenn ich zum Späti gehe und plötzlich eine grosse Schar kleiner Zwerge mit Laternen singend die Strasse runter kommen. Altersmilde? W

Beitrag melden
lachina 03.12.2017, 16:59
4.

Und schon das Datum! Der 25. Dezember ist ja der Geburtstag des Gottes Mithras. Und des Sol Invictis.
Jesus dürfte spätestens bis Ende Oktober das Licht der Welt erblickt haben, denn die Schafe weideten noch draußen .
Aber zeigt doch sehr schön, dass die Kirche damals mit Toleranz und Integration weiter kam als mit Konfrontation. Um den Römern entgegenzukommen, wurde dann das Datum auf ein schon bekanntes verlegt.
Was sind Äußerlichkeiten gegen Inhalte? Was sind Unterschiede gegen Gemeinsamkeiten?

Beitrag melden
widower+2 03.12.2017, 17:10
5. Mir geht es nur noch um die Kinder

Ich könnte sehr gut auf diesen Weihnachtswahnsinn verzichten, meine Kinder aber noch nicht. Und so ergebe ich mich noch ein paar Jahre lang diesem Aberwitz.

Was aber jeder tun sollte, der dazu wirtschaftlich in der Lage ist: In fast allen Städten und Gemeinden gibt es heutzutage "Weihnachtswunschbäume" oder ähnliche Einrichtungen. Man pflückt einen Zettel mit dem Wunsch eines Kindes aus einer wirtschaftlich schwachen Familie vom Baum, packt ein entsprechendes Päckchen und gibt dieses dann bei der Gemeinde ab, wo es sich die Eltern kurz vor Weihnachten abholen können.

So kann man ein wenig dazu beitragen, dass einigen Kindern ein Weihnachtswunsch erfüllt werden kann, der sonst kaum erfüllbar wäre.

Beitrag melden
schraubenzieher 03.12.2017, 17:52
6. Das Kripplein mit Stroh

Ach all diese übersüssten Bildchen mit Maria und Josef und in der Mitte eine Krippe mit dem noch süsseren Jesulein. Die Ärmste, sie musste ihr Kindlein in einem Stall gebären, denn in der Herberge war kein Platz mehr frei. Ein sehr gescheiter (katholischer) Geistlicher hat mir das so gedeutet: Maria konnte glücklich sein, dass sie nicht in einer verdreckten, verwanzten Herberge ihr Kleines zur Welt bringen musste, und die Tiere im Stall spendeten auch noch ein bisschen Wärme...

Beitrag melden
MikeRubato 03.12.2017, 17:55
7. Weihnachts-Bashing at its best !

Lasst uns doch das traditionelle, böse, konsumverseuchte und unlogische Weihnachtsfest endlich in die Tonne treten ! Endlich haben wir doch viel besseren Ersatz, lasst uns doch einfach die viel wert- und gehaltvolleren volleren muslimischen Feste feiern ! Ramadan ist auch gut für Veganer, da müssen sie nicht immer den anderen beim Futtern guter Sachen zugucken, und das Zuckerfest toppt Weihnachten dann sicher um Längen!

Beitrag melden
780 03.12.2017, 17:59
8.

Zitat von lachina
Und schon das Datum! Der 25. Dezember ist ja der Geburtstag des Gottes Mithras. Und des Sol Invictis. Jesus dürfte spätestens bis Ende Oktober das Licht der Welt erblickt haben, denn die Schafe weideten noch draußen . Aber zeigt doch sehr schön, dass die Kirche damals mit Toleranz und Integration weiter kam als mit Konfrontation. Um den Römern entgegenzukommen, wurde dann das Datum auf ein schon bekanntes verlegt. Was sind Äußerlichkeiten gegen Inhalte? Was sind Unterschiede gegen Gemeinsamkeiten?
Was aber wenn es keine Inhalte, und so wenig Gemeinsamkeiten gibt, dass man eher von gestandenem Dissenz sprechen kann.

Und der Kitsch blüht, von Melania zärtlich behütet, aber da sie ansonsten nicht viel zu lachen hat, sei ihr das gegönnt, noch schöner wäre es allerdings, wenn sie etwas von den Milliarden nutzbringender, z. B. für die Ärmsten der Armen verwenden würde, über die üblichen Pflichten der First Lady hinausgehend, aber das kann man von einem "Engel", wie sie bezeichnet wurde, auf Grund ihres Kleides,schon wieder diese Äußerlichkeiten, ja nicht erwarten.

Egal, die Kolumne ist so schön augenzwinkernd ironisch, dass man den ganzen Wahnsinn mal einen Augenblick vergessen kann.

Beitrag melden
frenchie3 03.12.2017, 18:01
9. Na ja, der 24 als Geburtstag ist doch OK

Eng - oder weit - wird's dann erst wenn man sich Mariechens Empfängnis anschaut. Entweder hat er sich in Rekordzeit entwickelt (na, bei dem Papa nicht unwahrscheinlich) oder die Tragzeit war überlang, aber gut Ding will weile haben.Wie auch immer, für uns ist das ein gemeinsamer Feiertag wo man sich mal was gönnt. Nix Religion, nur mal so, aus Tradition und Gewohnheit

Beitrag melden
Seite 1 von 8
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!