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Flutkatastrophe in Houston: Im Überfluss
AP

Ist der Klimawandel schuld daran, dass Houston versunken ist? Über diese Frage wird weiter gestritten werden. Die Schuldigen für den Untergang aber stehen zweifelsfrei fest: Es sind die Autos.

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erichb. 03.09.2017, 08:26
1. Wir ham's!

Die Autos sind also schuld, genauso wie die Schokolade. Irgendwie gesteht man sich ein, das irgendas nicht so ganz richtig ist und dann findet man schon was bevor man richtig gesucht hat.
Genau, so richtig herleiten lässt sich der Zusammenhang nicht, aber irgendwie gefühlt schon. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich mag diesen ganzen Autokult gar nicht, ich mag vielmehr Kirchen, die im Dorf bleiben. Es hat vorher geregnet und es wird nachher regnen, wir sollten uns darauf angemessen einstellen. Städtdplanung, Wasserwirtschaft, und selbstverständlich auch CO2 Emission, dazu gehört auch das Auto, aber vor allem der Sinn für den wirklichen Umfang des Problems.

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pdsicka 03.09.2017, 08:28
2. Teufel Auto

Na, endlich sind wir wieder beim Übel der Menschheit, dem Auto gelandet! Das Auto und der Verkehr, ist einfach an allem Schuld.
Deshalb, Fahrverbot, sich ein Pferd und Leiterwagen zulegen und alles wird besser.

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m.ecker 03.09.2017, 08:33
3. M.ecker

Warum benutze ich in der Stadt mein Auto?
Um in dem Moment mobil zu sein, in dem ich das sein möchte oder sein muss; mit möglichst geringem Zeitaufwand. Solange die Formel " Fahrzeit+ Stau+ Parkplatzsuche ist geringer als Wartezeit + Fahrzeit mit Bus und Bahn" , ist mir das schon Grund genung mein Auto zu nehmen.
Hinzu kommen die hohen Fahrpreise, der geringere Komfort und mangelnde Zuverläsdigkeit im öffentlichen Personenverkehr. Dort, wo sich das nicht ändert, wird das eigene Auto auch weiterhin erste Wahl bleiben. Es gibt jedoch Städte in denen der ÖPV komfortable Beförderung anbietet, schnell getaktet ist, preiswert ist und zuverlässig funktioniert und dort wird er auch gern genutzt. Noch in den Kinderschuhen, aber eine hervorragende Ergänzung dazu, sind die Carsharing Angebote. Hier liegen die Chancen für die Entlastung unserer Städte.

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spon_4_me 03.09.2017, 08:36
4. Sehr interessante

Sicht auf die Dinge, Herr Stöcker. Vielen Dank dafür. Ich hatte das noch nie so bedacht, und insofern hat mich Ihre Kolumne im besten Sinne des Wortes bereichert. Aber wie "holen wir uns die Städte von den Autos zurück?" Da wären Ihre Ideen interessant. Mehr Parkhäuser? Park & Ride-Prämien? Zwangsabgaben für das innerstädtische Fahren zu bestimmten Zeiten? Flexibilisierung der Arbeits- und Öffnungszeiten? Andere Bauvorschriften?

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lalito 03.09.2017, 08:45
5. Einfach

Brauch ich eins, leih ich eins.

Ansonsten die Alternativen E-Bike seit fünf, dazu Bahn + Tram konsequent seit zehn Jahren, und ansonsten per Pedes.

Für Viele ist das Material auf vier Pneus ein Ersatz für Defizite in der Gefühls- bzw. Erlebenswelt in direkter Verbindung zu sehr menschlichen Trieben. Der Exzess mit seinen Folgen für jeden Einzelnen, also auch für mich, ist im Artikel glasklar beschrieben.

Solange breite verchromte Endrohre, möglichst viele davon, als Synonym (mobiler) Potenz verstanden werden, ändert sich nichts - Veränderung beginnt immer im Kopf und heißt Erkenntnis.

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kpkuenkele 03.09.2017, 08:56
6. Kolumnist ein Star Treck Fan?

Aus dem Kommentar von Herrn Stöcker kann ich nur schließen, dass er Ein Fan des Star Treck Universums ist. In einer Welt, in der Menschen und Güter von einem zum anderen Ort gebeamt werden und Nahrung im Replikator aus dem Nichts erschaffen wird, kann man auch auf ein funktionierendes Transportsystem verzichten. Schade, dass wir auf der Erde leben, was den Traum von der intergalaktischen Fussgängerzone in weite Ferne rückt.

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Koana 03.09.2017, 09:05
7. Herr Stöcker,

wie die große Mehrheit der Menschen sehen sie den Wahnsinn klar vor sich. Ebenso kommen sie jedoch zum gleichen Schluss, gerade "Ích" möchte nicht die Veränderung anstoßen, gerade "Ich" warte lieber, bis man mir ein besseres Modell präsentiert und endlich kluge Mobilität möglich ist.
Sorry, sie sollten Ihr Auto morgen verkaufen, sie brauchen es nicht, wenn sie es brauchen, sind sie anscheinend abhängig von ihrem Blechmobil, doch dann erübrigt sich jedes weitere Wort.

Ich bin übrigens auch in konditioniert worden, nur ich hab vor zwanzig Jahren beschlossen nicht mehr abhängig als konditioniertes Wesen zu existieren, ich habe beschlossen auf meinen Verstand zu hören und nicht der Schwarmdummheit zu folgen - ich kann ihnen versichern, es ist seither ein weit schöneres Leben, das ich erfahre - Massenmobilität wäre durchaus machbar, meine funktioniert per pedes - da genügt übrigens ein Trampelpfad - meinen Parkplatz wähle ich dort, wo es lauschig ist, im Rucksack Buch und Notizblock, - hier bin ich quasi zu Besuch, es fasziniert doch schon noch, was meine Artgenossen so denken - inzwischen wird es immer absurder - ihr Beitrag hier und ihre Conclusio (Frau Berg tut das ja wöchentlich etwas kindischer....) entsprechen exakt der Mentalität der Masse.
Ok, manche sind vielleicht wirklich derart abgestumpft, dass sie tatsächlich an Menschen wie Trump oder Merkel "glauben", oder an eine "Gott".

Aber was nutzt Ihre Einsicht, wenn Sie doch nichts selbst verändern wollen?

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rambazamba1968 03.09.2017, 09:07
8. Fahrrad und Autos voll machen

Zwei Maßnahmen:
1. Wer Fahrrad fährt, bekommt aus unserem Gesundheitssystem Geld. Zum Beispiel: Jeden Tag 5km Radfahren bedeutet 100 Euro pro Monat aus der Krankenversicherung zurück. Dies wird über einen Tacho oder ähnliches gemessen. Warum? Bessere Luft und Gegenfinanzierung aus dem Topf der Diabetes Mellitus Typ II Personen. Da ist sehr viel Geld.
2. Unser Problem sind Autos, die alleine gefahren werden. Wir müssen diese Autos vollmachen. D.h. zum Beispiel wie in Washington. Wer in die Stadt wie Köln alleine fährt, darf nur die rechte Spur benutzen. Alle, die mehr als eine Person mitnehmen, darf auch die linke Spur benutzen. Können Sie morgen machen und wird von der Polizei kontrolliert. Bußgeld: 100 Euro, wer sich nicht daran hält.

Wir müssen mal anfangen und mal Druck der CDU machen, die die LOBBY AUTOMOBILINDUSTRIE MASSIV unterstützt und subventioniert. Wenn wir wieder CDU wählen, treten wir doch auf der Stelle.

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jr125gr 03.09.2017, 09:07
9. Wir entsiegeln jetzt hier Flächen und in Houston geht es zurück?

Die Autos werden jetzt Verteufelt und sind an der Flutkatastrophe schuld? Der ÖNPV soll es richten? Sorry, der ist Überlastend und nicht Pünktlich!
Wir sollen jetzt diese versiegelten Flächen zurück holen und das Auto gleich Abschaffen? Also hier in Deutschland die Autos abschaffen damit das Wasser in Houston nicht mehr steigt?

Was sind die Fakten?
1. In Houston wird wird wild Gebaut weil es keinerlei Bauvorschriften was und wo gebaut werden darf! ALso es wird in unsicheren Gegenden gebaut wo eigentlich nix Gebaut werden darf!
2. Die Energiewende kommt dort nicht voran!
3. Energiesparen ist nach wie vor ein Fremdwort bei den meisten Amerikaner!
4. Soviel Wasser was da runter kam kann auch eine nicht Versiegelte Fläche nicht absorbieren!
5. SUV's sind ganz toll und halfen diese Spritfresser? Sieht nicht so aus!
6. An einem Nachhaltigen Umgang mit der Natur besteht dort ein relativ geringes Interesse! Warum? Man muss sich mal die Größe von Texas vorstellen: Fast doppelt so groß wie Deutschland mit weniger als einen Drittel der Bevölkerung!

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