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Fortschritt: Die Welt wird besser - es will nur kaum jemand glauben
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Alles wird schlimmer, mit dieser These stößt man meist auf Zustimmung, bei Rechten wie Linken. Wer das Gegenteil behauptet, gilt als Schönfärber. Warum nur?

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diorder 15.04.2018, 11:44
1. Für die Menschen ja,

Für Mutter Natur sind die z.T. exponentionalen Wachstumsraten leider eher weniger positiv. Und der Faktor Mensch ist unbrerechenbar Trump, Erdogan, Putin
Islamisten und andere Terroristen usw. sind bereit und in der Lage, ihre Machtgelüste auf Kosten der Existenz der Menschheit die abzusetzen. Die Natur wird es begrüßen. Da ist Realismus angebracht : Die natürlichen Resourcen gehen nachweislich rapide zu Ende. Wer hier von unberechtigter Panikmache spricht, sollte sich nur die Klimaforschung ansehen. Aber es ist richtig : Wir Menschen insgesamt haben es besser denn je. Relativ - statitisch - auf uns selbst bezogen.

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Preppy 15.04.2018, 11:47
2. Schöner Artikel!

Ich schlage vor, dass wir Menschen, die hier in Deutschland Asyl beantragen wollen, in Zukunft statt eines Antrags auf Asyl einfach diesen Artikel in die Hand drücken. Bei ganz harten Fällen von mir aus sogar zwei Exemplare sowie eine Kopie des Songs "Because I'm happy" in Dauerschleife.

Damit diese Leute endlich verstehen, dass sie sich die Probleme in ihren Heimatländern einfach nur einbilden, in Wahrheit alles total dufte, und ihre "miese Laune" völlig unbegründet ist.

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Schwamster 15.04.2018, 11:57
3. Danke für die tolle Zusammenfassung

Ich rede in meinem Umfeld auch immer davon das die Welt besser wird. Doch irgendwer versucht sofort mit einem Bezug auf Einzelfälle eine allgemeine Verschlechterung zu begründen.

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messtechnik 15.04.2018, 12:00
4. Warum schreibt hier denn keiner was ?

Wenn Jan Fleischhauer seine - sicherlich tollen - Beiträge veröffentlicht, sind ruck zuck über 200 Diskussionsbeiträge nachlesbar. Aber bei Christian Stöckers Thema: Die Welt wird besser - hüllt sich alles in Schweigen, weil die Schwarzseher, sonstigen Pessimisten und Wichtigtuer vor lauter Ratlosigkeit lieber die Klappe halten. Vielleicht ist das auch gut so, aber der SPIEGEL und Andere sollten diesem Thema mehr Raum bieten als die Kolumne: Früher war alles Schlechter. Danke Herr Stöcker

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jannevomsee 15.04.2018, 12:15
5. Danke!

Ich freue mich, dass zwischen all dem Gemotze und Gejammer auch noch positive Gedankenträger unterwegs sind. Jammern auf hohem Niveau - das können wir jetzt schon. Es ist an der Zeit, sich auch auf das Gute und Schöne zu besinnen. Statt generell alles zu verdammen (ein Beispiel: Hardcore Impfgegner) das Positive zu schätzen (meine Kinder sind im Gegensatz zu meiner Tante nicht behindert, weil ich vor der Schwangerschaft gegen Röteln geimpft wurde). Das Leben ist so viel einfacher und schöner, wenn man sich nicht nur in den vermeintlich negativen Aspekten festbeißt. In diesem Sinne: die
Sonne scheint, noch gibt es Bienen, die um die nicht erfrorenen Kirschblüten summen. Auf geht's Leute, raus mit euch!

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gruenerfg 15.04.2018, 12:31
6. Besser ja, aber für wen halt

Für die Industrie, für das Kapital ist die Welt tatsächlich besser geworden. Wenn ich (58 Jahre) an meine Jugend denke, was sich da eine Familie mit einem Arbeiter, einer Hausfrau und drei Kindern leisten konnte (Auto, eignes Haus, Urlaub in Italien), weil der Konsumzwang nicht so propagiert wurde, dann können mir heutige Familien nur leid tun.

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unzensierbar 15.04.2018, 12:32
7. Propaganda

Dies ist lediglich eine Erzählung, die von Medien bewusst versucht wird populär zu machen. Die Menschen davon überzeugen, dass alles besser wird. Fakt ist allerdings, dass uns beispielsweise Trinkwasser ausläuft (haha). Genauso, dass wir immer noch unter dem Kapitalismus leben. Oder dass wir genug Nahrung für die gesamte Menscheit haben, aber dennoch jährlich ~14-16 Millionen Menschen verhungern lassen. Ein logistisches Problem ist das auch nicht.

Nur weil einzelne kleine Details besser werden, wird nicht die ganze Welt besser. Solange wir nicht in der Lage sind die Herrschaft der Reichen, der Millionäre, Konzerne, Banken und Politiker abzuschaffen, wird sich das auch nicht ändern. Jahrzehnte lang führen uns diese schon bewusst in den Tod unseres eigenen Planeten und die Sklaverei unserer eigenen Völker.

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KatastrophenUlli 15.04.2018, 12:33
8. Menschen, die auf Fakten schauen, glauben es

Es gibt jedoch viele Interessensgruppen, die uns einreden wollen die Welt gehe unter und wir nur diese Gruppen an die Macht lassen müssen damit sie uns beschützen. Insofern nichts Neues.
AfD und Trump auf der einen Seite, die angeblich linken Feministen auf der anderen Seite. Und die Medien mittendrin, wenn sie auf Sensationalismus setzen um sich noch irgendwie zu retten.

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Eutighofer 15.04.2018, 12:33
9. Auch in Deutschland nimmt Armut ab

Auch in Deutschland nimmt Armut ab. Kein Mensch in Deutschland muss hungern oder bleibt ohne Unterkunft. Millionen Flüchtlinge hatten sofort Nahrung und ein Dach über dem Kopf. Kennt jemand ein Zeltlager von Syrern in Deutschland ? Ich nicht. Durch mehr Flüchtlinge steigt auch (zunächst) die Anzahl der ALG II ("Hartz IV) Empfänger. Das ist aber nicht schlimm. Ein Flüchtling mit ALG II hat hier mehr zum Leben plus bessere Gesundheitsversorgung als in Syrien. Absolut gesehen ist er reicher. "Relativ" in der deutschen Statistik ist es ein "armer" Mensch mehr und manche nutzen das zur Skandalisierung.

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