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Frauen im Weltall: Wie weit geht die Gleichberechtigung?
DPA

Frauen können in Deutschland Bundeskanzlerin werden oder Unternehmen führen. Doch bisher ist noch keine deutsche Astronautin ins All geflogen. Wieso eigentlich?

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schnitzelfresse 05.10.2017, 14:24
1. und noch mehr unnötige Quoten

"Bei der Auswahl sei nur die Qualifikation entscheidend: Gesucht sind Wissenschaftler und Ingenieure"

und dabei sollte es auch bleiben! Die besten sollen fliegen, egal ob Mann oder Frau bzw. egal wie hoch dann die Quote sein mag, das ist dann eben so.

Ich glaube selbstverständlich, dass Frauen den Job so gut wie Männer machen können, wenn jedoch wie oben beschrieben Leute aus dem MINT Bereich gesucht werden, dann dürfte zu erwarten sein, dass weiterhin Männer die Mehrheit stellen

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noalk 05.10.2017, 15:08
2. Eine Sensation?

Was wäre an einer deutschen Frau im All eine Sensation? Allein die Tatsache, dass man das so bezeichnet, trägt dazu bei, die Denkmauern zwischen den Geschlechtern bestehen zu lassen.

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Cugel 05.10.2017, 15:25
3. Frauen to the front

Zitat von schnitzelfresse
Und noch mehr unnötige Quoten
Die bemannte, bzw. "bemenschte" Raumfahrt hat neben den wissenschaftlichen Erkenntnissen auch eine gesamtgesellschaftliche Strahlkraft. Ich kann mir gut vorstellen, dass so manches junge Mädchen sich durch eine Astronautin angespornt fühlt, sich stärker in einem der MINT-Fächer zu engagieren.
Ich denke, wenn sich 5000 Leute auf zwei Astronautenplätze bewerben, dann unterscheiden sich die letzten zehn der Endrunde in ihren Qualifikationen nicht mehr messbar (womöglich macht den Unterschied dann nur noch, ob jemand von einer Straße eher die Kröte oder lieber den Frosch retten würde).
Eine 50:50 Quote für die beiden Plätze wäre daher ohne qualitative Zugeständnisse problemlos einzuhalten (falls eine Frau es unter die letzten zehn geschafft haben sollte).

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colinchapman 05.10.2017, 15:38
4. ganz einfach

wieviele Jungs interessieren sich für Raumfahrt, und wieviele Mädchen? ich kenne in meiner Nachbarschaft mehrere Jungs, bei denen Raketen und Spaceshuttles im Kinderzimmer stehen bzw. standen, erinnere mich aber an kein Mädchen mit derlei Spielsachen. In meinem Physik-Leistungskurs waren zwölf Jungs und drei Mädchen. In meinem Maschinenbau-Erstsemester waren 104 Jungs und sechs Mädchen. Bei einem Interesse an MINT-Fächern, das bei Frauen also etwa um einen Faktor zwanzig kleiner ist als bei Männern, und bei bislang elf deutschen Raumfahrern wäre die Wahrscheinlichkeit, dass eine(r) von ihnen weiblich ist, kleiner als 44%. Die Frage, warum es noch keine Astronautin oder Kosmonautin gab, ist also leicht beantwortet: weil sie sich einfach nicht im gleichen Maß wie Männer dafür interessieren. Und bevor jetzt der Aufschrei kommt: Nein, Frauen werden nicht in nicht-MINT-Fächer gezwungen, niemand verbietet ihnen, Physik oder Maschinenbau zu studieren.

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Olaf 05.10.2017, 15:56
5. Wie weit geht die Gleichberechtigung?

Offensichtlich bis ins nationalistische oder warum muss noch unbedingt eine deutsche Frau ins All?

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StefanXX 05.10.2017, 16:26
6. All ja/nein abhängig von der Qualifikation

Für die Entscheidung All ja/nein darf doch nicht entscheidend sein ob Mann oder Frau, sondern entscheidend muss die Qualifikation sein. Und die Rechte z.B. scheint mal sehr qualifiziert zu sein, denn sie sieht gut aus! Aufgrund Ihrer hohen Qualifikation sollte die Rechte also schon mal auf jeden Fall ins All dürfen.

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fvaderno 05.10.2017, 16:37
7. Sollte man nachweisen ...

... dass Frauen benachteiligt wurden, dann verstehe ich die Aufregung. Was ist aber, wenn einfach nicht die richtigen Bewerberinnen da waren? Benachteiligungen eliminieren, Quoten vergessen - nur so kann es klappen. Welch einen Aufschrei es derzeit gäbe, wenn in irgendeinem Bereich ein Mann wegen einer Quote bevorzugt würde. Der einzige Grund für eine Auswahl darf nur die bessere Eignung im speziellen Fall sein!

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frenchie3 05.10.2017, 17:06
8. Was ein Quark

Auf der Orion wird eine Frau sein, Tamara Jagellovsk, das ist seit Jahrzenten mit Filmen belegt

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taglöhner 05.10.2017, 17:15
9. Tolle Frauen

Diese Mädels haben bereits echte, erfolgreiche Karrieren hinter sich und ein Hunderfaches dessen geleistet als das, was ihnen dieses Propaganda-Projekt abverlangen würde.
So sehr man Ihnen den PR-Abenteuer-Trip auch als wissenschaftlich sinnfreie, gesponsorte Payload persönlich gönnen würde, muss man aber auch klar sehen, dass man sie für dieses Projekt auch durch eine Ratte, einen Schimpansen oder Goldfisch ersetzen könnte. Allerdings weniger fotogen, klar.
John Glenn war übrigens 77 Jahre alt auf seinem letzten Flug ins All.

Man könnte mit dem Geld dutzende naturwissenschaftlich relevante Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern beiderlei Geschlechts finanzieren.

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