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Fukushima: Radioaktives Wasser soll ins Meer abgelassen werden
DPA

Der Betreiber des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima will mit Tritium belastetes Wasser in den Pazifik pumpen. Die strahlende Flüssigkeit lagert in riesigen Tanks auf dem AKW-Gelände.

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willibaldus 14.07.2017, 13:29
1.

Das Filtern aller radioaktiven Mineralien geht ganz gut über Fällung und Umkehrosmoseanlagen.
Mir wäre es lieber, wenn das mit Tritium belastete Wasser im offenen Meer weitab von bekannten Fischgründen verklappt würde und nicht im küstennahen Fischerei Bereich.
Letzten Endes ist es eine Risikoabwägung zwischen möglichem Auslaufen der Tanks durch ein Erdbeben oder organisiertem Entsorgen weitab von Risikozonen.

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sischwiesisch 14.07.2017, 13:33
2. Weicher Strahler

Ich bin ja ganz weit davon entfernt hysterisch beim Wort Atomkraft bzw. Atomenergie zu reagieren, aber ich muss immer "schmunzeln", wenn ich lese "...die Haut lässt sich ganz leicht schützen...".Sozusagen ein Blatt Papier reicht aus.
Klar , äußerlich ist das ganz leicht und einfach, allerdings IM Körper sieht das ganz anders aus.
Wie gesagt, ich will hier nicht dramatisieren.
Dennoch kann ich auch die Fischer verstehen. Die haben jeden Tag Wasserkontakt.

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dirtygary 14.07.2017, 13:34
3. das ist eine absage an alle akws weltweit

in 100 jahren werden wir die generation der umweltvernichter sein, die vor lauter gier und profitsucht das LEBEN vergaßen.
Borniertheit und Kurzsicht prägen unser Leben heute. Gott, Lass es vorbeigehen.

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sozialismusfürreiche 14.07.2017, 13:42
5. Jepp - schon die Haut schützt davor

Was für eine Aussage hier in so einem Artikel. Reden wir von der abgestorbenen oberen Hautschicht? Oder reden wir von der noch lebenden bis zu der die Strahlung eintritt. Und wie ist das wenn das durch Trinken und Nahrung aufgenommen wird?

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unglaeubig 14.07.2017, 13:43
6. Tritium ist was ganz natürliches...

Normales Wasser (H2O) enthält zu 10E-15% Tritium. Das bedeutet, in jedem Kubikkilometer Wasser findet sich sowieso im Mittel ein Liter Wasser, der nur aus "T2O" besteht. Es ist daher kaum als "Umweltverschmutzung" zu bezeichnen, das tritiumreiche Wasser (das sehr, sehr weit davon entfernt ist, nur aus tritiumhaltigen Wassermolekülen zu bestehen!) bei entsprechender Verdünnung in den Ozean abzuleiten. Wenn man das richtig macht, wird die (ohnehin vorhandene!) natürliche Hintergrundstrahlung nicht messbar steigen, denn die Weltmeere enthalten mehr als 1000 Milliarden Kubikkilometer Wasser. Ein gut recherchierter Artikel hätte dies alles erwähnen können.

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omguruji 14.07.2017, 13:45
7. Wir nehmen dann die Fische dank Jefta

Wie praktisch, dass Japan ein Handelsabkommen mit der EU abgeschlossen hat. Die doofen EU-Bürger bekommen dann billiges Sushi...

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telos 14.07.2017, 13:47
8. Keine Überraschung

Es war m.E. nur eine Frage der Zeit, bis Tepko diese Möglichkeit der "Entsorgung" des radioaktiv belasteten Wassers zur Disposition stellt. Denn irgendwie war das Ganze ja auch nur als Provisorium gedacht; die Behältnisse waren zudem auch nicht immer dicht. Die Fischer und Fischer werden sich freuen.
Statt sich darüber Gedanken zu machen, wie Müll entsorgt werden kann, wäre es angebrachter, diesen gar nicht zu erzeugen. Aber da er jetzt nun einmal da ist, ist Handlungszwang geboten. Traurig und wahr.

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wannbrach 14.07.2017, 13:54
9.

Was für ein Skandal, als ob die Meere nicht schon genug belastet sind durch Plastik. Das Fischsterben um Japans Küste wird die Fischer in die Antarktis treiben wo sie nichts zu suchen haben.

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