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Gefälschte Leaks: So funktioniert digitale Desinformation
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Diese Woche ist ein spektakulärer Bericht über russische Desinformationsmethoden erschienen. Er zeigt an einem konkreten, verblüffenden Beispiel, warum sogenannten Leaks nicht mehr zu trauen ist.

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chattagam 28.05.2017, 11:38
1. Account in Gefahr

Selber schuld und schön blöd, wenn man 2017 noch auf sowas reinfällt.
Was kommt als nächstes? Russische Hacker geben sich als nigerianische Prinzen auf Brautschau aus und finanzieren so ihre Machenschaften?

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Jo-achten-van-Haag 28.05.2017, 11:46
2. Wer so dumm ist,

hat eben den Schaden. Wie naiv ist das denn, auf eigen Konten mit einem Link von ausserhalb zuzugreifen?

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robinlott 28.05.2017, 11:49
3. Diese Form ...

... elektronischer Desinformation erscheint mir in der Tat extrem gefährlich. Sehr bösartig.

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südwest3 28.05.2017, 11:51
4. super Bericht

Putin kann nicht verleugnen, wo er seine ersten Rubel verdient hat - beim KGB. Auch zeigt sich deutlich, dass viele Menschen für solche vermeintlichen Wahrheiten empfänglich sind. Toller Bericht - weiter so!

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wasistlosnix 28.05.2017, 11:51
5. Einfacher

Geht heute über Social Media und Internet einfacher. Ansonsten ist es nur die angepasste Strategie von allen Geheimdiensten der Welt an die neuen Medien.
Es gibt keine Gute Seite der Macht.

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robinlott 28.05.2017, 11:52
6. Nochmal ein bisschen genauer, damit ich nicht missverstanden werde:

Die im Artikel beschriebene Art der Desinformation erscheint mir sehr gefährlich und bösartig.

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antares56 28.05.2017, 11:58
7. Interessant

In der medialen Desinformation nimmt doch gerade SPON eine führende Rolle ein!

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Zaunsfeld 28.05.2017, 11:59
8.

Zitat von chattagam
Selber schuld und schön blöd, wenn man 2017 noch auf sowas reinfällt. Was kommt als nächstes? Russische Hacker geben sich als nigerianische Prinzen auf Brautschau aus und finanzieren so ihre Machenschaften?
Ganz so einfach ist es nicht und ganz so arrogant sollten Sie die Sache auch nicht betrachten.
Derartige Phishing-Mails sind vielleicht leicht zu erkennen, wenn die Mail in gebrochenem Deutsch (im Falle eines Deutschen) verfasst und relativ allgemein gehalten ist, damit sie wortgleich an Millionen Mail-Accounts verschickt werden kann, in der Hoffnung, dass jeder tausendste drauf reinfällt.
Wenn sich allerdings ein Geheimdienst, der über quasi-unbegrenztes Budget und über große Personalressourcen verfügt, erst mal wochenlang ganz gezielt Recherchen zu Ihnen und Ihrem Online-Verhalten durchführt, genau weiß, wo sie wann und wie arbeiten, welche Geräte Sie benutzen, welche Internet-Zugänge Sie benutzen, welche Betriebssysteme, Browser und Anti-Malware-Software und sonstige Software Sie benutzen, um dann sorgfältig eine ganz gezielt auf Sie zugschnittene Strategie zu entwerfen, um an Ihre Account-Daten zu kommen, dann fallen auch Sie drauf rein. Es muss nicht unbedingt eine Phishing-Mail sein, sondern kann auch was ganz anderes sein.

Das finanzielle Budget und die Personalressourcen, die ein Geheimdienst in diesem Falle gegen Sie einsetzt, hängt einzig und allein davon ab, welchen Stellenwert und welche Priorität dieser Geheimdienst dieser Operation bemisst.

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architekt09 28.05.2017, 11:59
9. Das Gerücht

Es lohnt, das Bild "Das Gerücht" (1942) von A. Paul Weber genauer zu studieren. Hier wird auf prägnante Weise dargestellt, wie sich heute eine Desinformation in Windeseile durch das WWW frisst.

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