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Gutachten: Airbus-Luftwirbel brachten anderes Flugzeug fast zum Absturz
BFU

Ein Gutachten dokumentiert einen beunruhigenden Unfall, der Folgen für den Luftverkehr haben dürfte: Ein Airbus A380 hat einen deutschen Business-Jet fast in den Absturz geschleudert.

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moneysac123 16.05.2017, 19:01
1.

"Reicht es, wenn große Flugzeuge auf der einen Seite der Luftstraße fliegen, kleinere auf der anderen?!" Häää? Eine Luftstraße hat doch nicht zwei nebeneinanderliegende "Fahrspuren" wie einer herkömmliche Straße...!

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m.m.s. 16.05.2017, 19:02
2. Wer zahlt

Bitte um Aufklärung, wer den Totalschaden an dem kleineren Jet bezahlt.

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gekkogirl 16.05.2017, 19:07
3.

Uff, sowas aehnliches, allerdings ohne Drehung um die Laengsachse ist mir auch mal ueber den Alpen passiert. Ein anderer Jet scheint den Kurs zu kreuzen und ich dachte noch: das zieht aber ziemlich nahe aus. Und schon gibt es abwaerts und die Berge kamen sehr schnell sehr nahe.

Das war vor ungefaehr 11 Jahren, KLM Cityhopper von Madrid nach Amsterdam glaube ich, eine alte Fokker 70. Verletzt hatte sich glaube ich niemand ernsthaft. Ich habe meine Oberschenkel verbrannt als der gerade servierte Tee Richtung Decke schwebte und wieder runterregnete; und einen blauen Fleck am Po und einen verstauchten Fuss der trotz Gurt irgendwie unter mir auf dem Sitz landere. Puh, war nicht schoen!

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mueller23 16.05.2017, 19:14
4. Das Wirbelschleppe-Problem ist lange bekannt

Nur ging es zunächst darum, welche Intervalle bei Starts eingehalten werden müssen.
Wenn eine 747 gestartet ist muss man mindestens drei Minuten warten.
Ich habe vor einigen Jahren mit einem Ingenieur darüber gesprochen.
Wenn die 747 schon drei Minuten Abstand braucht, wird der 380, größer und stärker, vielleicht vier oder fünf Minuten fordern, und, ist das für die Betreiber noch wirtschaftlich?
Letztendlich hat Airbus es hingekriegt, die Startintervalle bleiben im Rahmen.

Aber was oben passiert, da hat wohl noch keiner drüber nachgedacht.
Wissenschaft: ich nenne es manchmal gern Tappen-im-dunklen-schaft.

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Hänschen Klein 16.05.2017, 19:16
5.

Wow, klingt echt grausig.
Vielleicht wäre es besser, gar keine Riesenflieger mehr zu bauen? Viele Flughäfen sind eh nicht darauf vorbereitet.
Lieber zwei kleinere Jets als ein Riesenjet. Dadurch sinkt auch die Zahl der Opfer im Falle eines Absturzes auf die Hälfte.
Und generell sollte man den Flugverkehr eindämmen, anstatt ihn wegen der Geschäftemacherei von Flugzeugherstellern, Fluglinien und Touristikanbietern zu fördern.

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flytogether 16.05.2017, 19:20
6. Warum wird dem kleineren

Flugzeug nicht der höhere Flugraum zugewiesen? Technisch ist dieses Flugzeug doch in der Lage oder irre ich mich da?

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MrSnoot 16.05.2017, 19:22
7.

Könnte man die Flughöhen nicht temporär ändern, dort wo sich 2 Flugzeuge kreuzen? Der Pilot hat den Airbus gesehen, nach der Kreuzung vergingen 48 Sekunden. Da könnte man doch etwas Abstand gewinnen.

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iq4u 16.05.2017, 19:30
8. American-Airlines-Flug 587

Pilotenfehler !
Altbekannt, einfach nicht gegensteuern. Damls ist sogar ein Airbus A300 durch wilde Steuerbewegungen, Faktor 30 über Limit belastet, zeitnah nach dem 11, September über New York abgestürzt.

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laermgegner 16.05.2017, 19:34
9. Sicherheit ?

Jeder zweite Satz bei der Luftsicherung heißt " Sicherheit geht vor " Aber über diesen Satz, der als Begründung für die Nichteinhaltung von dies und das immer herhalten muß, gilt aber bei Wirtschaftlichkeit dann auf einmal nicht mehr. Erinnert sei nur an den Flugzeugunfall in Brasilien, wo Gerichte entschieden haben, ob die Landebahn genutzt werden kann oder nicht. Das zweite Gericht, stellte die Wirtschaft .... Und die A 320 haute über die Landbahn. Andere Beispiele - die Flugzeuglüftung, die Brennbarkeit von Benzin, die Steuerungsfunktion u.a. über Triebwerke bei Ausfällen u.a. werden klein geredet - weil eben Fliegen doll billig sein muß.
Ach ja, Wirbelschleppen - kommen ja in Einflugschneisen nicht vor. Gut zu wissen, wenn man 250 m unter solchen Vögeln leben darf.

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