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Herstellung von Lebensmitteln: Gesundes Essen spart auch noch Wasser
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Für die Produktion von Lebensmitteln werden jeden Tag in Deutschland pro Kopf fast 3000 Liter Wasser verbraucht. Der Wert ließe sich um etwa ein Drittel senken - mit nur ein bisschen Verzicht.

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kayakclc 10.09.2018, 20:26
10. Müssen wir das ernst nehmen?

Wieso schreiben Leute immer so einen Unfug. Wenn Wasser wirklich "verbraucht" werden würde, hätten wir bald auf der Erde kein Wasser mehr :-) Wasser wird doch nur in den Kreislauf eingespeist. Die Planzen wandeln Wasser und CO2 in Zucker und O2 um, das wird dann von Tieren (+ Mensch) wieder zu Wasser umgesetzt. Die Mengen sind aber so gering, dass die Weltmeer nicht Wasserlos werden.
Und die Ernähung? Jede 10Jahre gibt es einen neuen Zeitgeist, der definiert, was gesunde Ernährung ist. Das Grundproblem der Menschheit ist aber nicht die gesunde Ernähung, sondern die Bevölkerungsexplosion und die Mangelernährung viele Leute, die zu viel sich pflanzlich ernähren. Warum lesen wir darüber nichts?

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hansa_vor 10.09.2018, 21:03
11.

Zitat von sotraluz
Die Folgen dieser unsäglichen Wasservergeudung waren in diesem Sommer unübersehbar, zumindest in der Landwirtschaft: Die Bauern hatten kein Wasser mehr zum Bewässern ihrer Felder, sie mussten ihre Ernte verdörren lassen und nach finanzieller Unterstützung rufen.
Könnte an mangelndem Regen gelegen haben?

Kommt immer Mal wieder vor und soll ganz natürlich sein.
Sollte es dauerhaft auftreten werden die Landwirte Brunnen bohren und unser nie versiegendes Grundwasser zur Bewässerung der Felder nutzen.

Bis dahin ist alles vollkommen im "grünen" Bereich (lol).

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hansa_vor 10.09.2018, 21:05
12.

Zitat von nadcad
Sie sind also der Meinung, dass das Wasser für Reis, Tomaten im Winter, Orangen oder das Soja, mit dem die Rinder gemästet werden, die sie verspeisen, aus Deutschland kommt? Vielleicht hält sich hierzulande mancherorts noch der Grundwasserspiegel, aber nur übers ganze Jahr betrachtet. Während des Sommers, wenn die Beregnungsanlagen laufen, sinkt der Grundwasserspiegel sehr stark.
Ja, der Spiegel sinkt wenn es Grundwasser genutzt wird und wo ist das Wasser dann hin?

Auf dem Weg zum Mars?

Nein, es wird in einigen Jahren wieder genau dort sein wo es heute hergeholt wird.

Wo sollte es auch sonst hin ;)

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adal_ 10.09.2018, 21:20
13. Mediterrane Kost (teilweise) unter Öko-Frevel-Verdacht. :-)

So ein Quatsch. Bier statt Wein und weniger Olivenöl, um Wasser zu sparen. Was soll das?

Wasser sparen ist möglicherweise nicht das Öko-Thema Nummer eins in den gemäßigten Breiten. Ist aber nur ne Vermutung. :-)

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adal_ 10.09.2018, 21:35
14. Das Märchen von der Wasservergeudung

Zitat von sotraluz
Die Folgen dieser unsäglichen Wasservergeudung waren in diesem Sommer unübersehbar, zumindest in der Landwirtschaft: Die Bauern hatten kein Wasser mehr zum Bewässern ihrer Felder, sie mussten ihre Ernte verdörren lassen und nach finanzieller Unterstützung rufen.
Unsinn.. Es gab an den ultraheißen Tagen allenfalls gebietsweise Einschränkungen für die landwirtschaftliche Bewässerung und gebietsweise Verbote für nichtlandwirtschaftliche Bewässerung (Rasensprengung zum Beispiel).
Für die meisten landwirtschaftlichen Flächen stehen aber Beregnungsanlagen ohnehin nicht zur Verfügung. Sie sind wie eh und je auf Regen angewiesen.
Die Vorstellung, den Mais- und Getreidebauern wäre es in diesem Sommer Gold ergangen, hätten nur alle Fleischerzeuger im Jahr zuvor den Löffel abgegeben, ist schon ziemlich lustig. Besonders, wenn man bedenkt, das die Fleischerzeuger zu den Großkunden dieser Bauern zählen. :-)

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foamberg 10.09.2018, 21:41
15. 3000

3000l pro kopf und tag, das klingt nicht nur pervers - das ist pervers! und hat keine zukunftsperspektive - im klimawandel hat deutschland durch seine lage sowieso schlechte karten - wenn die alpengletscher abgeschmolzen sind, wie will man dann noch bewässern...? ;-)

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widower+2 10.09.2018, 21:46
16. Wasserverbrauch?

Wie hier einige Foristen schon angemerkt haben, wird Wasser nicht verbraucht, sondern gebraucht. In Deutschland haben wir mehr als genug Wasser und verbrauchen eher zu wenig und belaste gerade dadurch die Leitungs- und Abwassersysteme.

Das Problem ist also nicht der Wasserverbrauch, sondern allenfalls die Wasserverschmutzung, für deren Reduzierung einige Reformen in der Landwirtschaft erforderlich sind (Nitratbelastung).

Gerade der Verzehr von Obst und Gemüse aus nicht heimischem Anbau (Avocados aus Chile und Obst und Gemüse aus Almería als Beispiel) führt allerdings tatsächlich zu lokalem Wassermangel. Was die Wasserversorgung der Bevölkerung weltweit angeht, ist das Schweine- oder Rindersteak aus Deutschland oder Brasilien kein Problem.

Der Verzehr von Obst und Gemüse aus nichtheimischem Anbau aber sehr wohl.

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rasta123 10.09.2018, 21:59
17. Aussagekraft gleich Null

Studien, die sich mit dem sogenannten Wasser"verbrauch" auseinandersetzten, kann man regelmäßig in die Tonne treten. So auch diese. Schließlich wird wohl auch hier Bewässerungs-Wasser, das in vielen ariden Regionen zu problematischer Grundwasserabsenkung führt, gleichgesetzt mit Regenwasser.
So ist gerade die pauschale Empfehlung zu mehr Obst und Gemüse problematisch: 80 Prozent des in Deutschland konsumierten O&G werden importiert; ein Großteil davon aus ariden Gebieten wie Südspanien, die bereits heute Probleme mit versalzendem Grundwasser haben. Demgegenüber werden tierische Produkte überwiegend mit Futtermitteln erzeugt, die nicht in direkter Konkurrenz zu pflanzlichen Nahrung stehen. Oder wer will schon Schweinefutter (v.a. Futtergetreide und Ölpressrückstände) essen?

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regelaltersrentner 10.09.2018, 22:03
18.

""Das hängt unter anderem damit zusammen, dass Franzosen mehr Wein trinken als Deutsche und Briten. Zur Weinproduktion werden 732 Liter Wasser pro Kilogramm benötigt, zur Bierherstellung nur 111 Liter. ""
Diesen Unsinn muss man sich mal auf der Zunge vergehen lassen.

In unserer Gemeinde gibt es zwei Winzergenossenschaften, die zusammen 2.65 Millionen Wein erzeugen.
Nach dem Artikel würde der Weinausbau knapp 2 Millionen cm Wasser im Jahr benötigen.

Die Kapatität der Wasserwerkes liegt bei ca. 1.000 cm, das heißt nicht mehr als 310.000 cm.

Wo sollen die restlichen 1.700.000 Wasser herkommen?

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regelaltersrentner 10.09.2018, 22:14
19.

Zitat von f-rust
Es ist seit Jahr und Tag bekannt, dass Fleisch + Geflügel ca. Faktor 10 x mehr Wasser (und Strom) verbraucht für 1 Kilo Protein als Pflanzenanbau. Aber auch der Spiegel hat jahrzehntelang süffisante bis hämische Geschichterln und Kommentare über Vegetarier gebracht. Aber immerhin besser spät als nie ;-) (Esse seit 1975 kein Fleisch, Wurst, Geflügel; jahrzehntelang auch keinen Fisch + Eier)
Wenn sie jetzt noch den 9,2 Millionen Hunde und den 13,7 Millionen Katzen in Deutschland den Vegetarismus beibringen, dann ist die Welt gerettet.

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