Forum: Wissenschaft
Impfgegner: Donald Trump, Kämpfer gegen die Vernunft
AP

Wohl keine medizinische Innovation hat mehr Leben gerettet als Impfungen - und doch lehnen viele Menschen sie ab. Große Sympathie für diese Gruppe hat der gefährlichste Feind der Wissenschaft, Donald Trump.

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hausfeen 11.06.2017, 12:06
1. Recht hat er.

Die Impfungen der Unterschichten müssen am Ende der Steuerzahler zahlen. Die Morbilitätsquote dort ist quasi erwünscht. Die es sich leisten können, leisten sich mehr als nur Impfungen. Ewige Jugend z.b. ...

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kas075 11.06.2017, 12:21
2. "Solidarität"

Ich bin selbst Arzt und Befürworter von Impfungen.
Eine generelle Impfpflicht befürworte ich nicht bin aber der Meinung, dass in öffentlichen Kitas und Kindergärten keine ungeimpften Kinder aufgenommen werden sollten.
Bei Schäden durch öffentlich empfohlene Impfungen kommt der Staat für die Folgen auf.
Analog sollte die Behandlung impfpräventabler Krankheiten bei selbstverantworteter Impflücke Privatsache sein, z.B. der Krankenhausaufenthalt wegen Masern!

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sozialismusfürreiche 11.06.2017, 12:21
3. einen Dank an den Autoren!

Ich stimmte zu 100% überein.

Vielleicht will ja der US-Präsident auch nur die Bevölkerung der USA ausdünnen.

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bombi_22 11.06.2017, 12:27
4. Der Artikel ist stellenweise leider schlecht recherchiert.

Die o.g. Verschwörungstheoretiker sind zwar vorhanden, aber nicht das eigentliche Problem. Das Problem sind (oft gebildete) Eltern, die sich als Trittbrettfahrer verhalten. Bereits eine Durchimpfung von 70-75% einer Population schützt nämlich relativ verlässlich vor Ansteckung. Fakt ist aber auch, dass die Nebenwirkungen einer Impfung in sehr, sehr seltenen Einzelfällen zu allergischen Reaktionen, anayphylaktischen Schocks oder gar zum Tode des Impflings führen können. Diese unverantwortlichen Eltern handeln dabei individuell völlig rational. Nimm den Schutz der blöden 70% mit, die das obige Risiko in Kauf nehmen, um ihre Kinder und die Allgemeinheit (sog. positiver externer Effekt) zu schützen, aber halte die potentiellen Kosten (Nebenwirkungen) vor "Anne-Sophie" und "Maximilian" fern. Nicht zuletzt hat mal ein leitender MA des amerikanischen Centers for Disease Control (CDC) empirisch dokumentiert, dass die niedrigsten Durchimpfungsraten in den USA hochsignifikant negativ mit der Dichte von Bio-Supermärkten in einem Wohngebiet korrelieren. Lösung: Impfpflicht für alle Kinder, ansonsten keinen KITA-/Kindergarten-/Schul- und Studienplatz!

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moneysac123 11.06.2017, 12:30
5.

Ein bißchen populistisch ist die Kolumne schon, denn sie tut so, als sei eine Impfung 100% nebenwirkungsfrei und biete zu 100% Schutz. Eine kritische Auseinandersetzung sieht anders aus. Sie gaukelt damit ebenso eine scheinbar absolute Wahrheit vor wie es Verschwörungstheoretiker tun, doch die Welt ist nicht schwarz-weiß! Und auch der Vergleich zum alkoholisierten Fahren hinkt: Wer nicht impft hat gute Gründe dafür, nämlich eine Abwägung von pro und contra, die Angst um Nebenwirkungen. Für Alkohol am Steuer hingegen gibt es keine guten Gründe! Abermals ein populistischer Vergleich. Nehmen Sie die Argumente und Sorgen der Menschen ernst statt sie auf billigste Art zu diskreditieren! Ihre Kolumne, die Wortwahl ist ein Skandal!

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heidschnucke 11.06.2017, 12:34
6. Eigentlich

stehe ich auf dem Standpunkt, dass jeder das Recht hat, so blöd zu sein wie er will. Wenn es aber um die Gesundheit von Abhängigen geht, ist das etwas ganz anderes. Ich plädiere daher für die impfpflicht. Ohne Wenn und Aber. Und für drastische Strafen für Eltern, die sich trotzdem weigern.

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dborrmann 11.06.2017, 12:38
7. Herzlichen Dank für den Artikel

Als Arzt kann ich Ihnen nur zustimmen. Leider mischt sich bei den Impfgegnern Ignoranz mit paranoiden Ängsten. Diese unheilige Mischung ist leider nur schwer anzugehen. Aufklärung fruchtet bei den zugrundeliegenden Charakterpathologien nicht. Hier hilft nur der Mehrheitswille und Konsens, der ggf. mit einem entsprechenden Gesetz verbindlich für alle herbeigeführt werden muss. Italien ist dabei ein Vorbild.

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marior 11.06.2017, 12:44
8.

Endlich mal ein Artikel zu dem Thema, der als Kernpunkt, richtigerweise, das Impfen als Akt der Solidarität herausstellt.

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dosmundos 11.06.2017, 12:44
9.

Man liest im Zusammenhang mit Impfgegnern immer wieder von Gegnern der Masernimpfungen, aber gegen Wundstarrkrampf scheint sich niemand zu wehren. Ist das dann als Impfung okay?

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