Forum: Wissenschaft
"InSight": Nasa sagt Mars-Mission ab
JPL / NASA

"Höchste Priorität" habe das Projekt - doch nun hat die Nasa es bis auf Weiteres abgesagt. Die Sonde "InSight" sollte das Innere des Mars erkunden - doch sie hat ein Leck.

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Qual 23.12.2015, 10:39
1. Lol

Jetzt muss ich echt lachen. In Foren konnte man immer wieder lesen, dass alle geplanten Marsmissionen utopisch sind und unmöglich stattfinden könnten. Einige meinen sogar dass die bemannte Mission(nicht NASA) in eine Show geändert würde.

Nun das.

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Wagnerf 23.12.2015, 10:45
2. Astronomen müssen auf günstige Planetenkonstellationen warten

Das kommt mit Sicherheit nicht von der Nasa, sondern wurde vom Redakteur dazugedichtet. Mit Computermodellen kann man die Konstellationen über Jahrzehnte exakt im voraus berechnen.

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JaguarCat 23.12.2015, 10:53
3. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Na ja, der Start im März ist abgesagt, die Mission m.W. aber noch lange nicht! Im Gegenteil, mit einem späteren Start will man ja erreichen, dass die Mission selber erfolgreich wird!

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jodeli 23.12.2015, 10:56
4. @Wagnerf leider falsch verstanden

@Wagnerf Sie haben das leider falsch verstanden, das war schon richtig geschrieben von dem Redakteur. Schön, dass man die Konstellationen über Jahrzente berechnen kann, ändert es etwas daran, dass man dann auf diese warten muss? Nein.

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Alderamin 23.12.2015, 12:07
5. Vielleicht sollte man mal erwähnen...

... dass das defekte Gerät gar nicht von der NASA stammt, sondern von der französischen Raumfahrtorganisation CNES: http://spacenews.com/nasa-gives-up-on-fixing-mars-insight-in-time-for-march-launch/

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schwerpunkt 23.12.2015, 12:10
6.

Zitat von Qual
Jetzt muss ich echt lachen. In Foren konnte man immer wieder lesen, dass alle geplanten Marsmissionen utopisch sind und unmöglich stattfinden könnten. Einige meinen sogar dass die bemannte Mission(nicht NASA) in eine Show geändert würde. Nun das.
Ich verstehe Ihren beitrag nicht? ALLE Missionen seien utopisch?
Was ist mit denen die zum teil megaerfolgreich absolviert wurden und immer noch werden (Marsrover)?
Inwiefern sei diese utopisch?

InSight wurde nicht "abgesagt", wie der Titel zunächst suggeriert, sondern ist einfach nicht mehr bis zum ende des aktuellen Startfenster zu reparieren. Ab April gibt es für die zur verfügung stehende Rakete keine Möglichkeit mehr, die Sonde tatsächlich zum Mars zu bringen.
Also hat man nun zwei Jahre Zeit, die Sonde voll einsatzbereit zu machen und im nächsten Startfenster 2018 zu starten.
Die Mission ist NICHT gestrichen, nur verschoben.

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monolithos 23.12.2015, 12:12
7.

Zitat von Wagnerf
Das kommt mit Sicherheit nicht von der Nasa, sondern wurde vom Redakteur dazugedichtet. Mit Computermodellen kann man die Konstellationen über Jahrzehnte exakt im voraus berechnen.
Dass man "günstige Planetenkonstellationen" lange vorausberechnen kann, bedeutet ja nur, dass man nach der Berechnung weiß, wie lange man auf die nächste "günstige Planetenkonstellation" warten muss. Am Warten an sich ändert das nichts. Oder ist bei Ihnen heute schon Ostern, nur weil sie mit einem Blick in den Kalender lange exakt im Voraus wissen, wann im nächsten Jahr Ostern ist? Darauf warten müssen sie trotzdem noch (auch wenn sie bunte Eier mittlerweile ganzjährig kaufen können).

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Celegorm 23.12.2015, 12:12
8.

Zitat von JaguarCat
Na ja, der Start im März ist abgesagt, die Mission m.W. aber noch lange nicht! Im Gegenteil, mit einem späteren Start will man ja erreichen, dass die Mission selber erfolgreich wird!
Da gibt es nur ein Problem: Verpasst man das geplante Fenster im März, dann dürfte sich die nächste Chance erst zwei Jahre später, also im Frühling 2018 bieten. Die Frage wird also sein, ob man solch ein Projekt zwei nutzlose Jahre lang auf Standby halten will, anstatt die Ressourcen für etwas anderes nutzen zu können..

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Alderamin 23.12.2015, 12:15
9. Hohmann-Transferbahn

Zitat von Wagnerf
Das kommt mit Sicherheit nicht von der Nasa, sondern wurde vom Redakteur dazugedichtet. Mit Computermodellen kann man die Konstellationen über Jahrzehnte exakt im voraus berechnen.
Zum Mars fliegt man normalerweise auf einer Hohmann-Bahn. Man gibt auf Höhe der Erdbahn einmal kräftig Gas (danach gibt es nur noch kleine Korrekturen), so dass eine Ellipse entsteht, die ihren sonnennächsten Punkt bei der Erdbahn und den sonnenfernsten beim Mars hat. Dann muss Mars aber genau zu derjenigen Zeit am Schnittpunkt der Hohmann-Bahn mit der Marsbahn ankommen, wenn die Sonde das auch tut. Und beim Start muss die Erde genau an dem Punkt sein, wo die sonnennächste Position einer Hohmann-Bahn liegt, die den Mars am sonnenfernsten Punkt zur rechten Zeit trifft. Also müssen Mars und Erde beim Start in einer bestimmten Konstellation zueinander stehen, und die wiederholt sich ca. alle 26 Monate (man hat ein paar Tage oder Wochen "Startfenster" darum herum, die man mit sich mit etwas mehr Treibstoffverbrauch für die Korrekturen und das Einbremsmanöver in die Marsumlaufbahn erkauft).

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