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Kims Raketen und Atomwaffen: Trumps Nordkorea-Dilemma
AFP/ KCNA VIA KNS

Nach dem Militärschlag gegen Syrien drohen die USA auch Pjöngjang. Doch US-Präsident Trump steckt im Dilemma: Ein Angriff auf Nordkorea, selbst ein begrenzter, könnte verheerende Folgen haben - Nichtstun allerdings auch.

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joG 11.04.2017, 20:40
1. Ein leichter Angriff.....

....wie in Syrien hätte in der Tat sehr leicht schlimme Folgen. Daher müsste man einen schwerwiegenden führen, wenn tatsächlich einen führt. Das ist ein Problem. Auch für die Chinesen.

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kornundbier 11.04.2017, 20:56
2. Warum

Ist das Trumps Dilemma? Is das nicht ein Dilemma für uns alle? Genau wie Syrien oder der globale Rechtsruck? Ich fürchte mich ein bisschen und fühle mich so seltsam bedroht wie zu Zeiten des kalten Krieges.

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amelkreuzung 11.04.2017, 21:02
3. zu spät

den zeitpunkt hat man leider und wie so oft verschlafen.. Jetzt wird es wohl nur mit großen Verlusten oder politischen folgen funktionieren. Oder mal wieder die Geheimdienste beauftragen aus der Patsche zu helfen.

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fridolingaertner 11.04.2017, 21:05
4. Die USA müssen vernünftig sein

Die Welt kann und muss hoffen, dass die USA vernünftig bleiben und den Erstschlag durchführen. Einem durchgeknallten Diktator die Fertigentwicklung von Atomwaffen durchgehen zu lassen ist die Apokalypse.

Jetzt besteht noch keine Gefahr für die Menschheit, denn die wenigen Raketen, die Nordkorea starten kann, können, wenn diese überhaupt schon ausreichend zielgenau sind, locker mit - notfalls Schwärmen von -
Abfangraketen unschädlich gemacht werden. Die Produktions- und Entwicklungsstätten in Nordkorea MÜSSEN den Aufklärungsdiensten bekannt sein, beten wir zum Herrn, dass die USA hier ihre Hausaufgaben gemacht haben. Also können hier die bunker buster eingesetzt werden.

Die Chinesen haben keine Option, der Welt aus Rache Schaden zuzufügen, selbst, wenn sie wollten: Mit Atombomben können sie nicht hantieren, weil sie dazu nicht wahnsinnig sind und für Kim sicher nicht die Zerstörung ihres Landes riskieren. Und einen konventionellen Krieg gegen die USA können Sie sowieso nicht gewinnen. Also wäre ein Erstschlag der USA diesbezüglich, ähnlich wie der erfolgreiche Schlag in Syrien, ein politisch wirksames Signal an den sino-russischen Block, dass es mit der Unterstützung von Giftgasern wie Assad und Wahnsinnigen wie Kim dann auch mal ein Ende hat.

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thelinguist 11.04.2017, 21:06
5. Immer diese schlechten Übersetzungen aus dem Englischen bein SPON!

Immer diese schlechten Übersetzungen aus dem Englischen bein SPON! Schauen Sie um Gottes Willen doch bitte erst einmal ins Wörterbuch, bevor Sie übersetzen. Das englischen "wise" einfach als "weise" zu übersetzen, ist - bitten entschuldigen Sie! - nicht nur faul, sondern auch dumm.
"Es wäre 'weise', davon auszugehen, dass Pjöngjang die Technologie sehr wohl besitze," schreiben Sie. "Weise"? Wirklich? Oder vielleicht doch eher "klug" oder "vernünftig"?

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Crom 11.04.2017, 21:21
6.

Zitat von thelinguist
"Es wäre 'weise', davon auszugehen, dass Pjöngjang die Technologie sehr wohl besitze," schreiben Sie. "Weise"? Wirklich? Oder vielleicht doch eher "klug" oder "vernünftig"?
Dann schauen Sie sich doch einfach mal die Google Übersetzung von "weise" und "wise" an.

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Das Pferd 11.04.2017, 21:22
7.

Zitat von joG
....wie in Syrien hätte in der Tat sehr leicht schlimme Folgen. Daher müsste man einen schwerwiegenden führen, wenn tatsächlich einen führt. Das ist ein Problem. Auch für die Chinesen.
selbst diese Option gibt es nicht. Seoul liegt praktisch im direkten Wirkungsbereich von Artillerie, Schätzungen sagen 8000 bis 13000 Systeme. Granaten kann man praktisch nicht abwehren, jedenfalls nicht eine 6-stellige Anzahl während der ersten Angriffswelle. Und jahrzehntelang verbunkerte und eingegrabene Artillerie auszuschalten dauert Tage, auch bei Luftüberlegenheit. Und ich denke, daß Kim diese Karte bei einem Angriff sogar spielen muß. Diktator hört sich immer so unabhängig an. Aber auch Diktatoren stehen unter Rechtfertigungszwängen. Und wenn der immer gesagt hat, Seoul wird zerstört, und im entscheidenden Moment zögert, könnte das sein Ende sein.

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HH1960 11.04.2017, 21:32
8. Wie durchgeknallt ist Kim?

Mit einsatzfähigen Langstreckenraketen ist er nicht mehr angreifbar. Lässt man ihn gewähren, ist man auf darauf angewiesen, dass Kim rational handelt. Kann man davon ausgehen? Darüber hinaus würde es wohl zu einer atomaren Bewaffnung von Südkorea und Japan führen. Keine guten Aussichten. Trump hat recht, wenn er die Chinesen auffordert Kim zu stoppen. Tun sie es nicht, müssen die USA es tun.

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ex_Kamikaze 11.04.2017, 21:43
9. Ein Präventivschlag verspricht aus

mehreren Gründen keinen Erfolg. Es dürfte unmöglich sein sowohl alle Raketen, alle Nuklearsprengköpfe und die Fabrikationsanlagen dafür zu treffen. Aber auch dann reden wir immer noch von Maschinenstürmerei - denn das Wissen wäre ja immer noch da.
Und selbst dann wäre Seoul immer noch in Reichweite der äußerst zahlreichen nordkoreanischen Artillerie.
Die Nordkoreaner wissen das, die Südkoreaner auch. Die Schaumschlägerei und Angeberei aus Washington wird bestenfalls den Konflikt weiter verschärfen. Bei allen Kalkulationen sollte auch der Fall B dabei sein: nix getroffen, Angriff war Fehlschlag; es droht ein großer Krieg in Asien mit Millionen Toten und im Falle von Nuklearwaffeneinsatz große Schäden an unserem Planeten (wir haben nur den Einen) samt seines Klima- und Ökosystems. Alles das sollte vor einem Angriff gründlich bedacht werden.
Stattdessen wäre es angebracht endlich einen Friedensvertrag zu schließen und das Säbel rasseln einzustellen. Nordkorea kann zu vertretbaren Verlusten militärisch nicht mehr besiegt werden. Aber man kann es wirtschaftlich schlagen und die Mauern langsam aufweichen. Vielleicht bringt das Wohlstandsgefälle dann Nordkorea irgendwann zum Einsturz, vielleicht ist die Bevölkerung auch irgendwann des Personenkultes überdrüssig.
Aber ohne Konflikt nach außen fehlt dem Kim-Regime ein wesentlicher Legitimationsfaktor, einen anderen besitzt es aber nicht!

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