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Kindergarten-Studie: So weit sind Mädchen Jungen voraus
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Essen, Anziehen, aufs Töpfchen gehen: Zweijährige Mädchen erledigen solche Aufgaben deutlich selbstständiger als Jungen, berichten norwegische Forscherinnen. Vor allem in einem Bereich sind die Unterschiede eklatant.

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pandur1234567@yahoo.com 17.08.2015, 17:50
1.

Das bedeutet das Jungen benachteiligt sind. Es sollten unbedingt Förderprogramme für Jungen eingerichtet werden, ähnlich den Mädchenförderprogrammen. Schließlich sollen ja die benachteiligten geförder werden. Oder?

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jdm11000 17.08.2015, 17:57
2. Am Besten...

es wird noch ne Studie im Mutterleib gemacht, wie sich das Ungeboren dort verhält.
Was soll so eine Untersuchung denn bringen? Das Mädchen sich schneller entwickeln? Und dann? Sind sie damit die "besseren" Menschen?
Es wird für jeden Quatsch Geld ausgegeben - ein Glück hat das keiner in D finanziert.

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acyonyx 17.08.2015, 18:03
3. Elitenförderung

Die Studie ist interessant.
Aber was beschreibt sie denn eigentlich? Darf es denn so ein Ergebnis überhaupt geben?
Lesen wir nicht seit Jahren, daß es dank gender Studies gar keine Unterschiede gibt?
Draf man Mädchen vor dem Hintergrund noch mehr fördern als Jungen?
Oder gibt es doch einen Unterschied, der auf dem Y-Chromosom codiert ist?
Das ganze Tierreich ist spätestens mit 4-7 Jahren fertig mit der Jugend.
blitzt da etwa der Hauptunterschied zwischen Männlein und Weiblein durch? Männer sind ja mit über 20 noch Spielkinder und manche ein Leben lang......

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affenstrasse44 17.08.2015, 18:09
4. Mehrwert?

Also ich finde es löblich, dass dieses Mal in SPON auch ausdrücklich auf die Schwächen der Studie hingewiesen werden.

Ok die Ergebnisse dieser Studie sind da... aber mir erschließt sich der konkrete Mehrwert nicht wirklich? Sollen Kinder jetzt dahingegend optimiert werden, dass Sie spätestens mit 5 Jahren schon in das Berufsleben einsteigen sollen?

Oder ist das wieder einmal der dezente Hinweis das eben nicht alle Geschlechter gleich sind?

Oder ist das eine Kritik an dem Betreuungssystem in Norwegen?

Oder ist das eine Kritik an dem Forschungssystem in Norwegen (nur weibliche Wissenschaftlerinnen)?

Oder soll man jetzt mehr Männer in das Betreuungssystem für Kinder zwingen?

Mir leuchtet es jedenfalls irgendwie nicht ein, daher bin ich offen für plausible Erklärungen.

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koem 17.08.2015, 18:11
5. DAS soll die Untersuchung bringen!

Zitat von jdm11000
es wird noch ne Studie im Mutterleib gemacht, wie sich das Ungeboren dort verhält. Was soll so eine Untersuchung denn bringen? Das Mädchen sich schneller entwickeln? Und dann? Sind sie damit die "besseren" Menschen? Es wird für jeden Quatsch Geld ausgegeben - ein Glück hat das keiner in D finanziert.
Im Gegenteil, zeigt es auf, dass Jungs im Verhältnis weniger schnell gewisse Fähigkeiten erlangen. Das zieht sich bis in den Schuleintritt, wo Jungs gerne vorschnell mit ADHS betitelt oder als rückständig bezeichnet werden, vor allem von Lehrerinnen. Das gesamte System Schule und Kindergarten ist sehr auf das weibliche Geschlecht ausgerichtet. Erste Ergebnisse solcher Studien könnten sich explizit an die Förderung von Jungs machen.
Das ist doch auch in Ihrem Interesse, oder?

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trompetenmann 17.08.2015, 18:20
6. 3 Monate lang begleiten...

...na gut, besser als nichts. Wobei ein 3 monatiger Entwicklungsunterschied nicht besonders signifikant ist in meinen Augen. Das sind einfach Schwankungen in der Kindesentwicklung, sind ja schließlich keine Maschinen.
Meines Erachtens wird in den Studien außer acht gelassen, ob die beobachteten Kinder erstgeborene sind oder nicht. Nicht erstgeborene Geschwisterkinder entwickeln sich eventuell schneller, da sie von dem älteren Geschwister viel abschauen/lernen. War zumindest bei unseren so.
Ansonsten: So what? Hauptsache gesund. Ob es jetzt mit 3 oder 3 1/2 alleine auf den Topf geht, egal. Das Kind macht es dann, wenn es soweit ist - und nicht, wann die Forscher glauben zu wissen, wann es sein müsste.

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neptun680 17.08.2015, 18:21
7. Turbokinder

Ja die Kindheit ist für die Leistungs- und wachstumsgesellschaft schon etwas zu tiefst lästiges. Hochgradig uneffektiv und Verluste schreibend. Am besten wäre es doch, es kämen gleich hochmotivierte 23 -jährige auf die Welt, die sich mit 45 möglichst Rückstandslos wieder auflösen.

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cato. 17.08.2015, 18:26
8.

Zitat von jdm11000
Am Besten...es wird noch ne Studie im Mutterleib gemacht, wie sich das Ungeboren dort verhält. Was soll so eine Untersuchung denn bringen? Das Mädchen sich schneller entwickeln? Und dann? Sind sie damit die "besseren" Menschen? Es wird für jeden Quatsch Geld ausgegeben - ein Glück hat das keiner in D finanziert.
Ich fände es gut, wenn Deutschland Studien finanzieren würde, die Unterschiede zwischen der Entwicklung von Jungen und Mädchen dokumentieren und damit die Gendertheorie widerlegen würden.

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dr.joe.66 17.08.2015, 18:35
9. Förderprogramme? Ja klar - für Mädchen !!

Zitat von pandur1234567@yahoo.com
Das bedeutet das Jungen benachteiligt sind. Es sollten unbedingt Förderprogramme für Jungen eingerichtet werden, ähnlich den Mädchenförderprogrammen. Schließlich sollen ja die benachteiligten geförder werden. Oder?
Nein, von Förderprogrammen für Jungen können Sie lange träumen!

Alice Schwarzer & Co. werden vielmehr noch stärkere Förderung von Mädchen fordern, mit folgender Begründung:
1) Mädchen sind den Jungen offenbar schon frühzeitig grundsätzlich überlegen.
2) Ein Aufholen der Rückstände durch Jungen ist nur durch die Unterdrückung der überlegenen Mädchen möglich.
3) Also müssen Mädchen noch mehr gefördert werden.

//IRONIE AUS//

Das Furchtbare daran ist, dass das keine blöde Ironie ist, sondern dass ein steigender Anteil von Frauen tatsächlich in diesen Bahnen denkt.

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