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Konzept gegen Produktpiraterie: Das Leuchten verrät, wer 'ne Fake-Uhr trägt
DPA

Gefälschte Produkte verursachen Schäden in Milliardenhöhe. Ein neues Markierungssystem mit seltenen Metallen soll helfen.

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swische 29.01.2018, 10:07
1. Super Idee - aber

wer kauft sich ein super teures Luxusprodukt? Die, die es sich leisten können. Dieser Personenkreis kauft aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht das nachgebaute Produkt, weil es uncool ist, mit Fakes rumzulaufen, die man sich im Original leisten kann. Alle anderen kaufen das Fake. Gibt es die allerdings nicht mehr, kaufen diese Menschen sich sicher kein Original, weil sie weder willens noch in der Lage sind, sich das zu leisten. Ich wage daher zu bezweifeln, dass der Hersteller der (beliebigen) Luxusprodukte durch Eliminierung der Produktpiraterie auch nur einen Renditeprozentpunkt mehr erwirtschaftet. Unabhängig davon ist Ideenklau völlig zu Recht strafbar, daher ist die neue Markierungsmethode sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, das Urheberrecht zu schützen.

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wrkffm 29.01.2018, 10:09
2. Überflüssiger Schnickschnack !

Jeder Konzessionär, mit geschulten Uhrmacher, kann jede Fakeuhr durch Öffnen des Gehäuses sofort entlarven. Die darin verbauten hochwertigen Uhrwerke und deren Verzierungen, oder Umbauten, sind genug Indiz für die Echtheit eriner hochpreisigen Luxusuhr.

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Solid 29.01.2018, 10:12
3. Schaden

Es ist ganz erstaunlich, welche "Schäden" durch Produktpiraterie herbeihalluziniert werden. Es kommt praktisch niemals vor, dass jemand den vollen Preis für ein Piratenprodukt bezahlt. Der Standardfall ist, dass eine Person, die sich das Original gar nicht leisten kann und daher nie gekauft hätte, sich bewusst einen Fake kauft. Ziel der Übung ist es, die Umwelt (speziell auch die weibliche) über die eigene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu täuschen.
Das ist aber ein Schaden, der der Umwelt entsteht, nicht dem Markeneigentümer.

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mc.meyerman 29.01.2018, 10:15
4. Kranke Gesellschaft

Damit der Besitzer der Luxusartikel zeigen kann, dass seine Uhr auch wirklich original und teuer ist, werden zusätzlich seltene Metalle eingebaut. Die Zusatzkosten werden sicherlich nicht die Hersteller tragen, sondern die Käufer über höhere Preise. Und alles nur, um den noblen Schein zu wahren. Wie krank sind wir nur, dass wir solche Dinge benötigen...

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CRE 29.01.2018, 10:18
5. Verlust

Gerade bei Luxusuhren bezweifle ich diesen "Verlust" doch sehr.
Wer sich eine Fake-Rolex kauft, würde sich sicher keine echte Rolex kaufen, gäbe es das Plagiat nicht.
Das gleiche dürfte für die meisten Luxusgüter gelten und sich am Preis festmachen.

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cseidel 29.01.2018, 10:18
6. Milliardenverluste ?

Vorher lese ich einen Artikel wobei Gucci Steuern spart mit fiesen Tricks . Und alle Luxusmarken verdienen sich dumm und dämlich . Gerade eben auf dem Weg zum
Bahnhof sehe ich im Schaufenster einen sehr kleinen Rollen Koffer aus deutscher Herstellung .. € 649.—.
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Also . Mir kommen die Tränen bei solchen
Ramsch Preisen . Da kann ja kein Mode Label existieren ...: , wie verarscht werden wir eigentlich ?

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Flying Rain 29.01.2018, 10:21
7. Und

Und wenn sich ein paar der Sandkörnchen lösen wird die Uhr dann automatisch zu Fälschung?
Btw zu den „Schäden“ denkt irgendjemand dass eine Person welche die Fälschung gekauft hatt etwa das Original gekauft hätte?

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andraschek 29.01.2018, 10:21
8. Der Tatsächliche Schaden dürfte weitaus geringer sein

Insbesondere wenn man bedenkt das gerade die Luxusartikel im Original nicht gekauft werden weil zu teuer bzw überteuert. Wirklich schlimm ist eigentlich das ganze bei Medikamenten und Ersatzteilen die die geforderten Eigenschaften nicht oder nur unzureichend aufweisen.

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thomas234 29.01.2018, 10:23
9.

Sinnvoll für sicherheitsrelevante Produkte wie Medikamente, Auto- oder Flugzeugerstazteile.
Sinnlos für Rolex-Blender. Wer von denen, die mit so einem Honkong-Fake beeindruckt werden sollen, fordert den Träger wohl auf, das Teil zur Echtheitsprüfung unter die Lampe zu legen?

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