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Maisfressender Schädling: Die kriechende Gefahr
CABI/DPA

Innerhalb kürzester Zeit hat sich der Herbst-Heerwurm über weite Teile Afrikas ausgebreitet - und bedroht Hunderttausende Hektar Mais. Die Raupe könnte von dort bis nach Deutschland kommen. Was macht sie so gefährlich?

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quark2@mailinator.com 16.02.2017, 18:06
0.

Vielleicht sollten wir mal aufhören, Mais als Bio-Kraftstoff-Monokultur anzubauen. Zum einen zeigten ja Untersuchungen, daß das Zeug eh kaum was bringt, zum anderen ist es schlecht für Tiere und nun hilft es auch noch bei der Verbreitung von Schädlingen (wie eigentlich jede Monokultur einschließlich geupdateten Betriebssystemen, aber das ist ein anderes Thema). Verrückterweise sind die Ökos, die den Bio-Treibstoff fordern die gleichen Leute, die was gegen Monokulturen haben müßten. Wenn man doch nur mal mit mehr Augenmaß und weniger Extremismus leben könnte. Ansonsten ist das alles natürlich mal wieder großer Mist.

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tradepro 16.02.2017, 18:21
1. 30 Tage

1200 km eventuell in 30 Tagen aber nie und nimmer in 30 Stunden. Habt ihr denn kein Gefühl für Größenordnungen?

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bücherwurm24 16.02.2017, 18:46
2. Kein Grund zu Sorge?

Ich finde die Aussage es gibt keinen Grund zu Sorge sehr kurz gedacht und gar egoistisch. In Afrika trägt der Verlust der Ernte zu weiterer Armut und Hunger bei und kann Existenz bedrohend sein. Der Wurm selbst wird uns nicht tangieren, die Auswirkungen schon, wenn durch Hunger und Not Afrikaner an unsere Tür klopfen, Hilfe brauchen oder ihre Heimat verlassen um in eine vermeintlich bessere Zukunft zu flüchten.

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drittschuldner 16.02.2017, 19:00
3. Monsanto-Eigner waren nicht dumm

Dieser Fall ist doch nur eines von vielen möglichen Beispielen, wenn es um das Zurückschlagen jenes Pendels geht, das durch Wahlzucht und Versklavung von Pflanzen und Tieren immer nur "kurzzeitig" in eine Richtung gedrückt werden kann. Da könnte man jeden Tag ein neues Thema aufmachen, nicht nur mit Insekten sondern noch besser z.B. mit bestimmten Extrem-Pilzen wie Schwarzrost ug99 oder die neuesten Varianten von Phytophthora infestans (Kartoffelfäule).

Umso stärker gedrückt wird, desto heftiger wird eben der spätere Rückschlag. Deswegen hat doch auch z.B. US-Monsanto wesentliche Geschäftsanteile einschließlich vieler Patente über Gv-Mais an den "doofen" Bayer-Konzern verkauft. Die Amis sind nicht so dumm sich ein Zukunftsgeschäft wegschnappen zu lassen. Sondern sie haben halt mittlerweile kapiert, dass das gesamte Konzept ein Strohfeuer ist, weil egal wie aggressiv man sich mit Wahlzucht, Gentechnik u.ä. gegen die natürlichen Abläufe stemmt, man am Ende nur verlieren kann.

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Grummelchen321 16.02.2017, 19:03
4. eine

Möglichkeit diese Tierchen zu bekämpfen könnten Kermkeulen sein .Pilze die sich insekten als wirte ausgesucht haben.

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ludgermoritzer 16.02.2017, 19:30
5. Es ist nicht.....

dir Frage, was macht diesen Wurm so gefährlich, nein es ist die Frage nach wem, es ist der Mensch. Dieses Insekt fuehlt sich doch pudelwohl in diesen Monokulturen. Keine natürlichen Feinde mehr, genug Resistenzen gebildet. Na dann, sie machen weiter, wie viele andere Insekten wahrscheinlich auch.

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ducrennier 16.02.2017, 19:40
6. Die Ausbreitung des Heerwurms

liegt also einzig und alleine an der hemmungslosen Ausbreitung einer noch viel gefräßigeren Art, des H. "sapiens", der einfach keine Ruhe geben kann und mit fliegenden und schwimmenden Hilfsmitteln umherreist, statt da zu bleiben, wo er herkommt.

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Darkqueen 16.02.2017, 19:57
7.

Zitat von quark2@mailinator.com
Vielleicht sollten wir mal aufhören, Mais als Bio-Kraftstoff-Monokultur anzubauen. Zum einen zeigten ja Untersuchungen, daß das Zeug eh kaum was bringt, zum anderen ist es schlecht für Tiere und nun hilft es auch noch bei der Verbreitung von Schädlingen (wie eigentlich jede Monokultur einschließlich geupdateten Betriebssystemen, aber das ist ein anderes Thema). Verrückterweise sind die Ökos, die den Bio-Treibstoff fordern die gleichen Leute, die was gegen Monokulturen haben müßten. Wenn man doch nur mal mit mehr Augenmaß und weniger Extremismus leben könnte. Ansonsten ist das alles natürlich mal wieder großer Mist.
Sie irren sich Mais wird nicht für Bio Kraftstoff angebnaut sondern für Biogas woraus Strom und Wärme gemacht wird .
Das absurde ist ja das das Unweltministerium Monokulturen kritisiert aber Biogasanlagen fördert

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mcsunny 16.02.2017, 19:58
8. Wundert das jetzt etwa jemanden ?

Nachdem Mais als das Superfutter und als Bio-Kraftstoff-Futter jahrelang gepriesen wurde und es selbst in Süddeutschland riesige Anbauflächen von diesem Mist gibt, dass jetzt auch ein Schädling sich drauf freut zum grossen Fressen eingeladen zu sein?
Selber schuld, kann ich da nur sagen. Gier frisst Konto.

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