Forum: Wissenschaft
"March for Science": Forscher planen weltweite Proteste gegen Trump
Getty Images

Am Wochenende wollen Wissenschaftler in mehr als 500 Städten gegen Donald Trump demonstrieren - auch in Deutschland. Kritiker der Aktion befürchten, dass Forschung dadurch in die linke Ecke gerät.

Seite 1 von 8
skeptikerin007 19.04.2017, 13:27
0. Ich hoffe...

....dass Trump genau hinseht, wer von der angeblichen wissentschaftler protestiert und dementsprechend die Gelder verteilt. In Deutschland wird nicht möglich sein. Die Soziologen, Politologin und Sozialarbeiter beherrschen das Bild und selbstverständlich die linken Chaoten unterstützt von der Journaille . Ein Forscher, der seriös arbeitet, lässt ßine politische Meinung zu Hause.

Beitrag melden
FocusTurnier 19.04.2017, 13:29
1. March of ideology....

.....wäre eine bessere Bezeichnung gewesen.
Ich hatte schon überlegt, ob ich, als wissenschaftlich tätiger Mensch, bei einem deutschen Marsch mitlaufe, habe es mir aber anders überlegt, da wohl ein Großteil der Protestierer Sozialwissenschaftler und Gender"wissenschaftler" sein werden. Da demonstrieren nämlich die, die die Politisierung und Verflachung der universitären Lehre schon seit Jahrzehnten betreiben. Für sowas gebe ich mich nicht her.
Wissenschaft hat unpolitisch zu sein - wenn ihr einen Anti-Trump-Marsch veranstalten wollt, dann lasst gefälligst die Wissenschaft da raus!

Beitrag melden
docmillerlulu 19.04.2017, 13:32
2.

Interessanter Gedanke, Wissenschaftler sehen Motive als links und liberal. Wie soll das denn funktionieren? Die haben doch alle dieselbe Datengrundlage. Demnach würden diese Wissenschaftler ja einräumen daß wissenschaftliche Dinge und Motive mal rechts und mal linkslastig interpretiert werden. Mir scheint da doch mehr die Angst hinter zu stecken daß sich irgendwann einmal Leute mit solider Ausbildung und wissenschaftlichem Hintergrund öffentlich zu allen Problemen äußern. Das wäre ja dann echt blöd. Zwar wissen alle daß 3-2 weniger als 3 ist, wenn aber darüber von "Profis" diskutiert wird dann merkt auch der letzte daß die eine oder andere neoliberale These nicht wissenschaftlich haltbar ist. Vom Klimawandel hin zum Ausbeuten ganzer Kontinente ist es dann nur noch ein kleiner Schritt, und den will man sicherlich nicht aufgegriffen sehen.

Beitrag melden
zynik 19.04.2017, 13:32
3. Wissenschaft zu

Tjo, da Fallen einem dann wirklich keine Argumente mehr ein. Vielleicht sind Evolution und Aufklärung auch irgendwie zu "links"?

Beitrag melden
mielforte 19.04.2017, 13:33
4. Das sicher auch ungewollte Links-Outing der Forscher

wird nicht gut bei den Normalos ankommen. Eher die Gewißheit, wie nahezu sektenhaft und ideologisch auch Forschung betrieben wird.

Beitrag melden
deka88 19.04.2017, 13:38
5. Wissenschaft extrem links?

"Ich gehe nicht zur Demonstration, weil die Menschen in Amerika Wissenschaft als extrem links ansehen", sagt so ziemlich alles über "die Menschen in Amerika", wobei sicherlich nicht alle Menschen gemeint sein können, sondern wohl eher die Regierung und Trumpwähler. Und wenn Wissen mit linkssein gleichzusetzen ist, trifft das dann auch auf das Gegenteil zu? Also klar, rechtssein hat natürlich was mit Dummheit bzw Ignoranz zu tun, aber wer dumm ist, ist ja nicht automatisch rechts... Naja auf jedenfall ist diese Entwicklung sehr traurig, aber auch eine Chance für Europa wieder mehr Spitzenforscher zu sich zu locken!

Beitrag melden
deka88 19.04.2017, 13:38
6. Wissenschaft extrem links?

"Ich gehe nicht zur Demonstration, weil die Menschen in Amerika Wissenschaft als extrem links ansehen", sagt so ziemlich alles über "die Menschen in Amerika", wobei sicherlich nicht alle Menschen gemeint sein können, sondern wohl eher die Regierung und Trumpwähler. Und wenn Wissen mit linkssein gleichzusetzen ist, trifft das dann auch auf das Gegenteil zu? Also klar, rechtssein hat natürlich was mit Dummheit bzw Ignoranz zu tun, aber wer dumm ist, ist ja nicht automatisch rechts... Naja auf jedenfall ist diese Entwicklung sehr traurig, aber auch eine Chance für Europa wieder mehr Spitzenforscher zu sich zu locken!

Beitrag melden
mk70666 19.04.2017, 13:44
7.

"Aber nicht alle Wissenschaftler unterstützen die Demonstration. Einige sehen die Motive dahinter als zu liberal, politisch zu links und gegen Trump gerichtet an. "
Hinter Trump-Protesten sehen manche Wissenschaftler die Motive gegen Trump gerichtet an. Sehr schlaue Wissenschaftler. Und was hat es mit "zu links" zu tun, wenn man sich gegen einen Präsidenten wehrt, der von Wissenschaften nichts hält?

"Überhaupt dürfe Wissenschaft nicht politisiert werden, sagen Kritiker. "
...mag sein (wobei es ja legitim ist, sich als Politiker der Wissenschaften zu bedienen, z.B. um Atombomben bauen zu lassen). Aber es sollte legitim sein gegen einen US-Präsidenten zu demonstrieren, der den Wissenschaften die staatliche Unterstützung entziehen will.

Beitrag melden
ignazpietsch 19.04.2017, 13:44
8. Forschung gehört doch in die linke Ecke!

Die linke Ecke ist doch nichts Verwerfliches! Ernsthafte Politik und Wissenschaft muss dorthin steuern. Oder wollen wir, die einzige Alternative, in 200 oder 300 Jahren tatsächlich in autoritären Diktaturen oder konzernbeherrschten neoliberalen Demokratie-Dystopien leben? Das wäre schlechte Science-Fiction!

Beitrag melden
Seite 1 von 8
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!