Forum: Wissenschaft
Metallverbindungen: Windräder verschmutzen Nordsee mit Rostschutz
DPA

Windräder gelten als umweltfreundlich - doch Offshore-Anlagen haben eine Schattenseite. Die Stahltürme geben nach SPIEGEL-Informationen tonnenweise Metallverbindungen ins Meer ab.

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muellimhirn80 28.02.2015, 08:35
1. Man kann es auch übertreiben

Vielleicht sollte man auch keine Waren mit dem Schiff transportieren weil es schwimmende Rostlauben sind? Lkws sind dann also umweltfreundlicher?

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Tafelkreide 28.02.2015, 08:40
2. Fischfein

Auf jeden Fall sind die Fische durch die Aluminiumsalze endlich fein deodoriert und schwitzen nicht mehr so unmenschlich.

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Mach999 28.02.2015, 08:40
3.

Das kann doch nicht wahr sein! Konnte man das nicht vorher untersuchen? Ich hätte vermutet, dass man schon vor dem Bau auf sowas kommen könnte. Sind ja nicht die ersten Bauten im Wasser.
Sowas nervt tierisch, weil sie der anekdotenbasierten Argumentation der Strom- und Ölkonzerne sowie der Klimawandelleugner einen vermeidbaren Punkt hinzufügt.

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ironassi 28.02.2015, 08:42
4. Lieber 1000t Alu in der Nordsee...

...als 1kg Plutonium.

Wobei der Offshore Kram nur wieder das Olygopol der Energieanbieter stärkt und doppelt so teuer ist wie Windenergie an Land.
Die Vermeidung von Metalleinleitung würde aber nur einen Bruchteil der zig Milliarden des Rückbaus der AKW kosten, würde natürlich vom Gewinn der großen Vier abgehen...

Mich würde mal Interessieren. ob die errechneten 13000t überhaupt eine wirkliche Belastung darstellen und in welcher Form. Was sagen die Meeresbiologen?

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xyz890 28.02.2015, 08:48
5. Nur offshore Windanlagen?

Die meisten Schiffe haben dieses Opferanoden, verschiedene Arten von Rostschutz und Antifouling Anstrichen auch, oder? Warum werden diese nicht auch mit einbezogen?

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xyz890 28.02.2015, 08:49
6. Nur offshore Windanlagen?

Die meisten Schiffe haben dieses Opferanoden, verschiedene Arten von Rostschutz und Antifouling Anstrichen auch, oder? Warum werden diese nicht auch mit einbezogen?

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Bueckstueck 28.02.2015, 08:51
7. Gehts auch etwas genauer?

1) Opferanoden werden bereits seit mehr hundert Jahren auch zum Schutz von Schiffspropellern und generell einer Grosszahl der Schiffsrümpfe in dieser Zeit eingesetzt. Es sind also nicht bloss ganz neu die bösen Windräder...

2) Wenn Magnesium verwendet wird, ist das gesundheitlich unbedenklich - Magnesium Opferanoden befinden sich auch in den meisten Warmwasserboilern und Speichern. Die Frage ist also, was wird konkret verwendet? Für den Betrieb von Opferanoden aus Schwermetallen gibt es üblicherweise keine Zulassung ausserhalb von streng kontrollierten Bereichen. Aluminium ist freilich eine Option die sicherlich nicht so unproblematisch wie Magnesium ist.

3) Fremdstromanoden sind nicht wartungsintensiv. Im Gegenteil, sie müssen weniger nicht gewartet werden als Opferanoden, da sie sich nicht auflösen. Es entstehen lediglich Stromkosten durch den Betrieb mittels Gleichstrom.

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Benjowi 28.02.2015, 08:52
8. Blauäugige Sicht der Dinge.

Nichts gegen Umweltschutz und sicherlich ist das ziemlich ärgerlich. Aber die Kritik ist natürlich blauäugig, denn entsprechende Schadstoffeinträge kommen in vielfach höherem Ausmaß auch durch den Schiffsbetrieb vor.

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cm5220 28.02.2015, 08:52
9. Spiegel-Kampagne gegen Offshore-Wind

Mich wundert, dass der Spiegel in seinen Artikeln immer nur die negativen Aspekte der Offshore-Windenergie herausstellt. An welche Lobbyisten hat sich der Spiegel verkauft? Atom, Kohle, Gas?

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