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Mögliche neue Materieform: Physiker entdecken mysteriöses Teilchen
KEK High Energy Accelerator Research Organization

Es ist viermal so schwer wie ein Proton, sehr kurzlebig und elektrisch geladen: Ein parallel an zwei Beschleunigern nachgewiesenes Teilchen lässt Forscher rätseln. Es heißt Z(3900) und könnte aus vier Quarks bestehen - das wäre ein Novum.

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felisconcolor 18.06.2013, 15:52
1. Das Universum ist Klasse

es kommt nie Langeweile auf.
jedesmal wenn wir glauben das die Antwort vielleicht doch 42 ist, kommt es daher und zeigt uns etwas was noch viel seltsamer ist.

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Layer_8 18.06.2013, 15:55
2. 4 Quarks

Zitat von sysop
Es ist viermal so schwer wie ein Proton, sehr kurzlebig und elektrisch geladen: Ein parallel an zwei Beschleunigern nachgewiesenes Teilchen lässt Forscher rätseln. Es heißt Z(3900) und könnte aus vier Quarks bestehen - das wäre ein Novum.
Sollte es vielleicht doch eher heißen: "2 Quarks und 2 Antiquarks"? Wegen Farbneutralität und ganzzahliger elektrischer Ladung. Ein "Doppelmeson" quasi...

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donald_rumsfeld 18.06.2013, 16:02
3. Anspruchsvoller Artikel

Stelle mich nicht gegen diese neuen Erkentnisse, Allerdings sind 10 hoch -23 Sekunden Lebensdauer sehr kurz. Und 466 Events bei Millionen Messungen wäre in der Chemie ein Messfehler bzw. Geräte-und oder Versuchsaufbauanomalie. Ist dies mal unabhänig überprüft worden oder handelt es sich hier um ein Artefakt dem man nachjagt? Wenn Forscher etwas finden wollen, sehen sie es irgenwann! Wäre gut wenn die Leute in Genf am LHC CERN den Versuch mal nachstellen und die Resultate verifizieren

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friedel_3 18.06.2013, 16:11
4. D. Adams

Zitat von felisconcolor
es kommt nie Langeweile auf. jedesmal wenn wir glauben das die Antwort vielleicht doch 42 ist, kommt es daher und zeigt uns etwas was noch viel seltsamer ist.
Die Antwort ist 42.

Nur, die Wissenschaftler glauben es n o c h nicht.
Dies ganzen Experimente liegen noch vor 42...

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Layer_8 18.06.2013, 16:20
5. Energieunschärfe

Zitat von donald_rumsfeld
Stelle mich nicht gegen diese neuen Erkentnisse, Allerdings sind 10 hoch -23 Sekunden Lebensdauer sehr kurz. Und 466 Events bei Millionen Messungen wäre in der Chemie ein Messfehler bzw. Geräte-und oder Versuchsaufbauanomalie....
"10 hoch -23 Sekunden Lebensdauer"
ergibt dann auch eine prinzipiell unbestimmte (genaue) Masse, nach Heisenberg. Und das mit den "Messfehlern", da gibt es schon ziemlich gute Filter inzwischen...

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Tom07 18.06.2013, 16:28
6. Lebensdauer ?

Zitat von donald_rumsfeld
Stelle mich nicht gegen diese neuen Erkentnisse, Allerdings sind 10 hoch -23 Sekunden Lebensdauer sehr kurz.
Für mich stellt sich da noch eine andere Frage:

Wenn dieses Teilchen nach einer Kollision mit fast Lichtgeschwindigkeit (ca. 300*10^6 m/s ) wegfliegt, müsste der Detektor schon ziehmlich nahe am Kollisionszentrum dran (und winzig) sein, damit das Teilchen während seiner Lebensdauer noch erfasst werden kann.

Wie wurde nun dieses Teilchen nachgewiesen?

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eigene_meinung 18.06.2013, 16:42
7. 1+1=3

Wenn ich das Ganze richtig verstehe, handelt es sich nicht um ein Teilchen, sondern um zwei Teilchen, die sich knapp 10^-23 Sekunden lang ganz doll lieb haben.

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uk2011 18.06.2013, 16:46
8.

Zitat von Tom07
Für mich stellt sich da noch eine andere Frage: Wenn dieses Teilchen nach einer Kollision mit fast Lichtgeschwindigkeit (ca. 300*10^6 m/s ) wegfliegt, müsste der Detektor schon ziehmlich nahe am Kollisionszentrum dran (und winzig) sein, damit das Teilchen während seiner Lebensdauer noch erfasst werden kann. Wie wurde nun dieses Teilchen nachgewiesen?
Wie alle kurzlebigen Teilchen, über seine Zerfallprodukte.

Vereinfacht(!) vorgestellt:

Ein kurzlebiges Teilchen zerfällt in zwei Protonen, die werden beide nachgewiesen (mit Flugbahn). Wenn man dann feststellt, indem man die Flugbahn zurückverfolgt, daß die zum gleichen Zeitpunkt am gleichen Ort waren, dann "entstehen" die dort, und zwar, weil dort ein anderes Teilchen "zerbrochen" ist. Die Masse des Teilchens kann man dann aus der Flugbahn unserer beiden Protonen berechnen (habe ich vergessen, wie das geht).

Komplizierter wird es natürlich, wenn Teilchen A in Teilchen B + ... zerfällt, Teilchen B aber auch kurzlebig ist und in C und D zerfällt ... Dann muß man schon Detektivarbeit leisten.

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Pumkin 18.06.2013, 16:50
9. Holzweg

Das ist doch alles "alte Physik". Wir denken immer noch in "Teilchen" – ein Spiel mit kleinen Kügelchen auf einem Subatomaren Billardtisch.
Wirklich weiter kommen wir in der Physik erst, wenn wir begreifen, das Materie körperlos ist.

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