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Nasa-Mission: Forscher wollen Mars mit Hightech-Drohne erkunden
REUTERS

"Opportunity", "Curiosity" und bald auch "InSight": Mit einer ganzen Flotte von Mess-Robotern untersuchen Astronomen den Mars. Bald soll einer dazu kommen, der fliegen kann.

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spore77 12.05.2018, 09:14
1. Wozu???

Ist das Thema denn nie durch? Was soll dieser ganze Aufwand und die Geldvernichtung auf diesem kahlen Felsen bringen? Es gibt dort KEIN Leben verdammt noch eins und selbst wenn es dort mal primitivste Organismen gab, so ist das für uns auf der Erde absolut irrelevant. Die Entfernung ist zu groß und die Lebensumstände auf dem Mars absolut Menschenfeindlich. Keine Ahnung warum der Mars als so interessant bleibt.

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vubra 12.05.2018, 09:31
2. Seit mehr als 50 Jahren untersucht die Nasa den Mars

und da fragt sich noch einer ernsthaft warum Amerika pleite ist. 50 Jahre den Mars untersucht um festzustellen eigentlch wissen wir gneau so viel vom Mars wie vor 50 jahren also eigentlich rein garnichts. Dafür haben wir aber Milliarden an Dollar verbrannt. Oder hat jemand genaue Zahlen was es bis heute gekostet hat.?

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permissiveactionlink 12.05.2018, 09:32
3. Meiner bescheidenen Meinung nach

hat das abgebildete Fluggerät genau ein Rotorpaar mit jeweils zwei Rotorblättern. Die beiden Rotoren sind um 90° gegeneinander versetzt, damit ein Rotorblatt bei der Rotation nicht sofort in die Turbulenzen eines anderen gerät. Ganz wichtig ist der Hinweis, dass die Rotoren in Gegenrichtung zu einander bewegt werden : Da ein Rotor ein Drehmoment erzeugt, auf das der Hubschrauberrumpf mit Eigendrehung reagiert, benötigt ein Hubschrauber einen Heckrotor, der dem Drehmoment des Hauptauftriebsrotors entgegenwirkt. Alternativ kann aber ein zweiter Hauptrotor in Gegenrichtung betrieben werden : Die beiden Drehmomentvektoren haben dann denselben Betrag, aber entgegengesetzte Richtung, und heben sich gegenseitig auf. Der erste Hubschrauber dieser Art war die deutsche Flettner FL282 "Kolibri" im 2.Weltkrieg, der als Bordaufklärungshubschrauber an Bord von Schiffen vorgesehen war. Wer hat's erfunden ?

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biggoldensun 12.05.2018, 09:50
4. Sinnvoller

als einen Helikopter zu bauen, wäre ein Ballon oder ein Luftschiff. Benötigt weniger Energie, hat weniger Pprobleme mit Staub, etc. Und ist insgesamt weniger anfällig...

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varlex 12.05.2018, 09:53
5.

Zitat von vubra
und da fragt sich noch einer ernsthaft warum Amerika pleite ist. 50 Jahre den Mars untersucht um festzustellen eigentlch wissen wir gneau so viel vom Mars wie vor 50 jahren also eigentlich rein garnichts. Dafür haben wir aber Milliarden an Dollar verbrannt. Oder hat jemand genaue Zahlen was es bis heute gekostet hat.?
hmm, NASA-Budget 2017 rund 19mrd. Militärbudget rund 700mrd.
Bis auf die ca. 10 Jahre (zur Zeit der Mondlandung) lag das NASA-Budget immer unter 1% des Gesamtbudget der USA.

Staatsschulden USA ca 20000mrd.

(alles in US-Dollar)

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schnuddeler 12.05.2018, 09:59
6. Vor 50 Jahren hatte man noch nicht

die Technik von heute. Allein was sich in der Radartechnologie getan hat. @1 so uninteressant sind Organismen in primitiver Form nicht und als kahlen Felsen kann man einen Planeten leider nicht bezeichnen :). Ich bin gespannt aus welchen Materialien dieser Planet besteht.

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varlex 12.05.2018, 10:01
7.

Zitat von biggoldensun
als einen Helikopter zu bauen, wäre ein Ballon oder ein Luftschiff. Benötigt weniger Energie, hat weniger Pprobleme mit Staub, etc. Und ist insgesamt weniger anfällig...
Nö, aufgrund der geringen Dichte der Atmosphäre müsste der Ballon sehr groß sein.
Zudem hat Helium die blöde Eigenschaft, durch feste Materialien einfach hindurch zu difundieren. Auch ein kleinstes Leck sorgt schon dafür, dass das Ding nicht mehr fliegen würde.

Zudem, wie will man die Höhensteuerung des Ballons durchführen. Das gänge nur, wenn man zusätzlich eine Druckgasflasche mit Helium mitführt...und das ist sehr viel zusätzliche Masse.

Fazit: ein Ballon ist aufgrund der riesigen Oberfläche deutlich anfälliger. Zudem fliegt das Ding nicht ewig, da stetig Helium entweicht (egal ob mit oder ohne Leck). Eine Höhensteuerung ist nur mit zusätzlichem Helium machbar und das ist sehr viel Extramasse.

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niki14 12.05.2018, 10:16
8. @spore77 Heute, 09:14 1. Wozu???

Zitat von spore77
Ist das Thema denn nie durch? Was soll dieser ganze Aufwand und die Geldvernichtung auf diesem kahlen Felsen bringen? Es gibt dort KEIN Leben verdammt noch eins und selbst wenn es dort mal primitivste Organismen gab, so ist das für uns auf der Erde absolut irrelevant. Die Entfernung ist zu groß und die Lebensumstände auf dem Mars absolut Menschenfeindlich. Keine Ahnung warum der Mars als so interessant bleibt.
Na, da haben Sie fraglos recht.
"Wir brauchen das Geld vermutlich auch erst mal für eine funktionierende Verkehrs und Telefon Infrastruktur, Digitalisierung und den Sozialbereich incl. Polizei. Und wenn was übrig bleibt, kriegt man vielleicht auch wieder die 6 deutschen U-Boote in Fahrt oder die 51 von 79 Tornados. So nur als Beispiel. Wissenschaft /Forschung?......egal, machen Andere.

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thomas.kathmann.58 12.05.2018, 10:17
9. Tja, da fragen sich die Leute wozu...

denn Weltraumfahrt, das nützt doch keinem. Und dann benutzen sie Smartphones, kochen in Teflonpfannen und tragen Synthetikklamotten. Das sind alles Abfallprodukte des Weltraumprogramms. Übrigens ist auch der weltweite Hunger zurückgegangen, weil man zur Erzeugung von Nahrung und ihrem Nährwert so einige Erkenntnisse gefunden hat als man nach kompakter Ernährung für Astronauten forschte.

Manchmal erschließt sich einem die Lösung für bestimmte Probleme eben erst dann wenn man seinen Horizont ein wenig erweitert und nicht nur auf das schaut was einem direkt vor der Nase liegt.

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