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Netzwerkforschung: So tickt das Wir

Wie entsteht Börsenpanik - wie Nächstenliebe? Netzwerkforscher wollen die Gesellschaft verstehen, indem sie unsere Verbindungen erforschen. Sie sammeln digitale Spuren, die wir täglich hinterlassen, und stellen nun fest: Viele scheinbar komplexe Phänomene folgen einem verblüffend einfachen Gesetz.

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grummeln 26.12.2009, 15:12
1. komisch

Zitat von sysop
Wie entsteht Börsenpanik - wie Nächstenliebe? Netzwerkforscher wollen die Gesellschaft verstehen, indem sie unsere Verbindungen erforschen. Sie sammeln digitale Spuren, die wir täglich hinterlassen, und stellen nun fest: Viele scheinbar komplexe Phänomene folgen einem verblüffend einfachen Gesetz.
"Die Forscher hatten mit einem statistischen Durcheinander gerechnet. Doch dann stellten sie fest, dass dieses Verhalten einer einfachen Regel folgte: Die Anzahl derjenigen, die eine bestimmte Strecke am Tag reisen, nimmt mit zunehmender Reisestrecke ähnlich ab wie die Schwerkraft, wenn man sich von der Erde entfernt - Potenzgesetz, Mathematik achte Klasse. "Das hat uns alle überrascht ", sagt Brockmann"

Soso, der Herr Professor war davon überrascht, dass die Menschen wesentlich häufiger die 5km zur Arbeit fahren, als die 2.000km in den Urlaub fliegen....
Sowas aber auch, wer konnte damit schon rechnen....

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yast2000 26.12.2009, 15:19
2. Wow! Das ist also heute Wissenschaft?

Zitat von sysop
Wie entsteht Börsenpanik - wie Nächstenliebe? Netzwerkforscher wollen die Gesellschaft verstehen, indem sie unsere Verbindungen erforschen. Sie sammeln digitale Spuren, die wir täglich hinterlassen, und stellen nun fest: Viele scheinbar komplexe Phänomene folgen einem verblüffend einfachen Gesetz.

Kleine Jungs im Sandkasten bauen sich eine Burg und halten diese für die Welt? Der Dollarschein hat jetzt schon selbst eine Seele? Wenn ich Hype's untersuche, erzeuge ich erst einmal selbst einen?

Herzlichen Glückwunsch! Jeder pubertierende Teenager hat vermutlich mehr zur Welt zu sagen...

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lumba-lumba 26.12.2009, 15:28
3. der Nutzen entsteht erst auf dem 2. Blick

es wird bei alldem zunächst nichts greifbares rauskommen, genausowenig wie bei flügelschlagenden Chaos-Schmetterlingen, inversen Fuzzylogic-Pendeln, neuronalen Supercomputern, revolutionären Nanoröhren oder Klimaforschungsmodellen... trotzdem machen solche Themen Spass und halten das wissenschaftliche Interesse wach... der ein oder andere Schüler wird daraufhin seine Freude an den Natur- und Ingenieurswissenschaften entdecken und später als Biotechnologe, Physiker, Hard- oder Softwareentwickler oder Projektmanager der Gesellschaft ein mehrfaches zurückgeben, als diese Spielereien zunächst kosten... darum finde ich das eigentlich ganz gut

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kdshp 26.12.2009, 15:33
4. aw

Zitat von sysop
Wie entsteht Börsenpanik - wie Nächstenliebe? Netzwerkforscher wollen die Gesellschaft verstehen, indem sie unsere Verbindungen erforschen. Sie sammeln digitale Spuren, die wir täglich hinterlassen, und stellen nun fest: Viele scheinbar komplexe Phänomene folgen einem verblüffend einfachen Gesetz.
Hallo,

warum sollten sie das nicht tuen ? Komische sache der bericht wäre so wie die feststellung das fische um an die quelle des flusses zu kommen gegen den strom schwimmen müssen. Oder das wenn alle um 16 uhr feierabend haben um 16.30 stau ist also diese ganze forschung geht oft von viel zu hohen erwartungen aus und mein gott wir menschen sind nun mal alle nicht so verschieden wie wir es gerne hätten. Übrings so berichte/forschungen folgen auch einfachen gesetzmäßigkeiten !

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abita 26.12.2009, 15:34
5. Wie bitte?

Zitat von sysop
Wie entsteht Börsenpanik - wie Nächstenliebe? Netzwerkforscher wollen die Gesellschaft verstehen, indem sie unsere Verbindungen erforschen. Sie sammeln digitale Spuren, die wir täglich hinterlassen, und stellen nun fest: Viele scheinbar komplexe Phänomene folgen einem verblüffend einfachen Gesetz.
Donnerwetter, jetzt werden sogar Hubs als quasi neuronale Netzwerke umfunktioniert. Dieser ganze Aufwand ist doch für die Katz. Das kommt mir vor wie in der Schule, wo der Lehrer
das Kind eines Meinungsforschers fragt, wieviel 2+2 sei.
Antwort: "Wollen Sie den Trend, eine Hochrechnung oder das amtliche Endergebnis?"
Und dafür wird auch noch Geld ausgegeben.

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Fridolin12 26.12.2009, 15:45
6. Liebe Redaktion

der Beitrag ist hochinteressant, aber leider sehr schlampig redigiert. Solche Satzfragmente geben Rätsel auf:
Der Soziologe Nick Crossley steckend.
berühmter Aufsatz.
Die Leistung des Autors wird durch die redaktionelle Bearbeitung nicht gerade gewürdigt. Schade.

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lachender lemur 26.12.2009, 17:18
7. Modeforschung

Soziologen betreiben schon lange seriöse Netzwerkforschung - seit den 80er Jahren auch auf recht akzeptablem mathematischem Niveau. Daß nun Physiker das Rad neu erfinden, ist einerseits ganz nett, andererseits zeugt es davon, daß man dort nicht gerade vernetzt ist mit der bestehenden Kenntnis in den Sozialwissenschaften. Christakis selbst ist zwar nicht Physiker, aber bekannt für ähnlich unbedarfte Herangehensweise an Netzwerkforschung - sein Steckenpferd ist es überall Ansteckungsprozesse zu diagnostizieren (mit undurchsichtiger Methodologie) - z.B. betrachtet er Fettleibigkeit als von sozialen Kontakten übernommene Eigenschaft...

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radio eriwan 26.12.2009, 17:26
8. im westen nihts neues

Zitat von sysop
Wie entsteht Börsenpanik - wie Nächstenliebe? Netzwerkforscher wollen die Gesellschaft verstehen, indem sie unsere Verbindungen erforschen. Sie sammeln digitale Spuren, die wir täglich hinterlassen, und stellen nun fest: Viele scheinbar komplexe Phänomene folgen einem verblüffend einfachen Gesetz.

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bildberichterstatter 26.12.2009, 17:59
9. Der erste Gedanke....

Zitat von grummeln
Soso, der Herr Professor war davon überrascht, dass die Menschen wesentlich häufiger die 5km zur Arbeit fahren, als die 2.000km in den Urlaub fliegen.... Sowas aber auch, wer konnte damit schon rechnen....
Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund!

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