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News aus Boston: Warum Demokraten den Begriff "Klimawandel" meiden
DPA

Schon vor Jahren wurde Florida hohe Flutgefahr prophezeit. Doch selbst nach Hurrikan "Irma" ignorieren einigen den Klimawandel. Außerdem in den Wissenschaftsnachrichten aus den USA: Schamottsteine und der Kampf um Amazon.

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Pless1 11.09.2017, 16:31
1. Interessante Zusammenstellung!

Den Begriff Klimawandel sollte man wirklich meiden. Er ist ein Euphemismus. Klimawandel gab es immer, das ist was völlig normales. Das, was wir aber gerade auslösen ist eine Katastrophe. Wobei der Begriff Klimakatastrophe eigentlich auch falsch ist, denn dem Klima ist sein radikaler Wandel ja ebenfalls egal. Selbst für die Evolution bieten sich ja durchaus auch Chancen, wie sie sich nach anderen Massensterben ebenfalls aufgetan haben. Insofern ist die Klimakatastrophe eher eine Menschheitskatastrophe. Sie bedroht in erster Linie ganz konkret die menschliche Gesellschaft.

Ob die richtige Quintessenz aus der Laptop-Studie die Rückkehr zu Stift und Papier ist? Es liegt wohl eher an den handschriftlichen Notizen anstatt zu tippen. Und handschriftliche Notizen kann auch auf Laptops machen. Sogar inklusive der kreativen Kritzeleien am Rand.

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Worldwatch 11.09.2017, 16:59
2. Gerade weil, wie Pless1 richtig aufzeigte ...

... der Klimawandel etwas Erdnatuerliches ist, wenn auch vmtl. nicht in dessen moderneren dominant-bewohner auslösenden Form (Anthropozaen-Emmissionen, Saurier-Pups?, aber sicherlich die frühen Sauerstoffproduzenten der Erdlebensfruehgeschichte), ist der Hinweis auf einen 'climate change' doch politisch korrekt.
Selten ultrakonservative Bibel-& Kreationismusanhaenger müssen zugeben, dass zur Zeit Noah's Arche und biblischer Flutpruefung, wohl ein anderes Klima herrschte.

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allessuper 11.09.2017, 17:45
3. Klimakatastrophe passt schon, denn

Zitat von Pless1
Den Begriff Klimawandel sollte man wirklich meiden. Er ist ein Euphemismus. Klimawandel gab es immer, das ist was völlig normales. Das, was wir aber gerade auslösen ist eine Katastrophe. Wobei der Begriff Klimakatastrophe eigentlich auch falsch ist, denn dem Klima ist sein radikaler Wandel ja ebenfalls egal. Selbst für die Evolution bieten sich ja durchaus auch Chancen, wie sie sich nach anderen Massensterben ebenfalls aufgetan haben. Insofern ist die Klimakatastrophe eher eine Menschheitskatastrophe. Sie bedroht in erster Linie ganz konkret die menschliche Gesellschaft. Ob die richtige Quintessenz aus der Laptop-Studie die Rückkehr zu Stift und Papier ist? Es liegt wohl eher an den handschriftlichen Notizen anstatt zu tippen. Und handschriftliche Notizen kann auch auf Laptops machen. Sogar inklusive der kreativen Kritzeleien am Rand.
der Mensch ist die Katastrophe vom Klima. Alles, außer Lebewesen, wird das überstehen. Und je mehr diese Lebewesen dem Menschen nahesind, desto mehr werden sie untergehen. Bis auf die Reichen natürlich, aber ab da zählen sie nicht mehr zu den Menschen, denn sie sind bereits Transhumane. #Oderso.

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lupenreinerdemokrat 11.09.2017, 18:42
4. Hochinteressante Info zum Thema Hurricanes:

"Diese Liste der atlantischen Kategorie-5-Hurrikane nennt alle Hurrikane im atlantischen Ozean, die seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen eine Intensität innerhalb der Kategorie 5 der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala erreicht haben. Ein Hurrikan der Kategorie 5 – der höchsten Stufe dieser Skala – verursacht die schwersten Schäden. Im statistischen Durchschnitt tritt ein solcher Sturm einmal innerhalb von drei Jahren auf. In nur vier Hurrikansaisons – 1960, 1961, 2005 und 2007 – wurde mehr als ein solcher Sturm verzeichnet. Nur 2005 bildeten sich mehr als zwei Hurrikane dieser Stärke, und nur 2007 gelangte mehr als ein Kategorie-5-Hurrikan in dieser Stärke über Land."

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_atlantischen_Kategorie-5-Hurrikane

Die systematischen Aufzeichnungen wurden wohl Ende der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts begonnen.

Im statistischen Durchschnitt also alle 3 Jahre ein Kat-5 Hurricane wie im vorliegenden Fall von "Irma".
Wenn man also, wie in Florida, in einem höchstwahrscheinlichen Überschwemmungsgebiet baut - und Florida ist extrem dicht an den Küsten besiedelt - werden die zu erwartenden Sturmschäden von Jahr zu Jahr gigantisch steigen. Nicht wegen der Schwere oder Häufigkeit der Stürme, sondern wegen der Dummheit, in bekannten Überschwemmungsgebieten mit immer neuen Gebäuden alles zu zersiedeln - Bodenversiegelung inclusive.

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Nonvaio01 11.09.2017, 19:31
5. nicht das wasser steigt

sondern der boden sinkt. Florida ist sumpfgebiet, Kalkstein ist kein Stein in dem sinne. Je mehr gebaut wird, desto schlimmer wird es.

Es hat schon seinen grund warum man keine uhreinwohner in Florida antraf, die waren garnicht erst so bleod sich dort niederzulassen.

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gandhiforever 11.09.2017, 21:31
6. Bloed ist halt

Zitat von Nonvaio01
sondern der boden sinkt. Florida ist sumpfgebiet, Kalkstein ist kein Stein in dem sinne. Je mehr gebaut wird, desto schlimmer wird es. Es hat schon seinen grund warum man keine uhreinwohner in Florida antraf, die waren garnicht erst so bleod sich dort niederzulassen.
Bloed ist halt, dass alles anders war.

Es gab sehr wohl Ureinwohner in Florida, doch nicht nur die Spanier sorgten dafuer, dass ihre Zahl zurueckging.

http://www.mundolibre.de/usindseminolen.html

Bloed ist halt auch, dass der steigenden Meeresspiegel sich nicht an Ihre Kenntnisse haelt. Er macht daher nicht vor Florida Halt.

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mhwse 12.09.2017, 08:34
7. die massenhafte Verwendung

Zitat von Worldwatch
... der Klimawandel etwas Erdnatuerliches ist, wenn auch vmtl. nicht in dessen moderneren dominant-bewohner auslösenden Form (Anthropozaen-Emmissionen, Saurier-Pups?, aber sicherlich die frühen Sauerstoffproduzenten der Erdlebensfruehgeschichte), ist der Hinweis auf einen 'climate change' doch politisch korrekt. Selten ultrakonservative Bibel-& Kreationismusanhaenger müssen zugeben, dass zur Zeit Noah's Arche und biblischer Flutpruefung, wohl ein anderes Klima herrschte.
von Wärmekraftmaschinen mit Kohlenwasserstoffen als Energieträger sind aber schon etwas Neues?

Zu Zeiten Noahs (bei mir macht die Rechtschreibkorrektur übrigens "Kringel" beim Apostroph .. kommt das von Apostel?) gab es maximal Segel und Ruder auf dem Land Pferde / Ochsen, als Fremdantrieb.

Wenn man also mit Hilfe von Wärmekraftmaschinen seit Langem konservierte Kohlenwasserstoffe in grossen Mengen wieder in Umlauf bringt, und der Inumlaufbringer der Mensch ist, könnte man das Eingreifen in die Gaszusammensetzung, der Atmosphäre, in Folge als Mensch gemacht bezeichnen?

Wenn die Gaszusammensetzung ursächlich für Temperaturspeicherung in den unteren Luftschichten ist.
(Wovon man ausgehen kann, es gibt einschlägige Experimente ..)

Und weiter die in Folge grössere gespeicherte Energiemenge das Wettergeschehen langfristig beeinflusst (hin zu wärmerem Klima - ) -

dann ist wohl das aktuelle Klima vom Menschen beeinflusst.

Diese Kette ist ggf. für die kaufmännische Abteilung in der Weltfirma zu kompliziert - die denken ab Absatz 2 immer an nackte Hintern ..

allerdings werden auch die spätestens dann zu enden denken lernen, wenn immer 2 stellige Milliardensummen je Wochenende im Sommer wegbrutzeln ..

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mhwse 12.09.2017, 10:14
8. man hat dazu auch

Zitat von lupenreinerdemokrat
"Diese Liste der atlantischen Kategorie-5-Hurrikane nennt alle Hurrikane im atlantischen Ozean, die seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen eine Intensität innerhalb der Kategorie 5 der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala erreicht haben. Ein Hurrikan .....
die Mangroven abgeholzt .. diese dienen als Wasserfilter gegen das Land - verhindern den Eintrag von Düngestoffen in das Meer..
(steht so im Spektrum - ist aber frei wiedergegeben - ein Teil stammt auch aus schulischen Kenntnissen und Selbststudium der Biologie ..)

Keine Mangroven mehr Nährstoffe - mehr Nährstoffe mehr Algen.
Viele Algen - Korallen sterben ab.
Korallen + Mangroven wirken (ausser als "Fischzucht" ..) auch als natürliche Wellenbrecher ..
Bisschen/schnelles Geld durch Bauland gewonnen - viel Geld durch regelmässige Aufbauhilfe für das Hinterland verloren ..

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Lord Menial 12.09.2017, 10:33
9. Uhreinwohner

Zitat von Nonvaio01
sondern der boden sinkt. Florida ist sumpfgebiet, Kalkstein ist kein Stein in dem sinne. Je mehr gebaut wird, desto schlimmer wird es. Es hat schon seinen grund warum man keine uhreinwohner in Florida antraf, die waren garnicht erst so bleod sich dort niederzulassen.
Keine "Uhreinwohner" in Florida? (Uhreinwohner in dem Sinne gibt es ja auch nur im Schwarzwald.)
Vergleiche:

""Dies ist ein stolzer Moment für den Stamm der Seminolen aus Florida und für alle Indianerstämme", sagte heute ...Die Florida-Seminolen verdienen vor allem mit ihren Kasinos Geld...."
( http://www.spiegel.de/wirtschaft/milliarden-uebernahme-indianerstamm-kauft-hard-rock-cafe-a-453103.html )

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