Forum: Wissenschaft
Paralleluniversen: Man lebt nur x-mal

Unser Universum ist eines von vielen, und jeder Mensch hat Doppelgänger in anderen Welten: Diese Idee trieb lange nur philosophisch inspirierte Außenseiter um. Jetzt gewinnt sie in der Elite der Theoretischen Physik mehr und mehr Verfechter. Wird die Kosmologie zur Glaubenssache?

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Zodiac23 25.12.2009, 16:34
1. Das Unwissen der Physiker

Solange nichts unter der Plank Länge gemessen/nachgewiesen werden kann, ist die StringTheorie eben nur das : eine Theorie, die bisher nicht besonders viel erbracht hat.(Das haben aber Konkurrenz Theorien wie Quanten-Loop Gravity auch nicht). Die Wahrheit ist, das die theoretische Physik seit Jahrzehnten feststeckt ohne irgendwie weiter zu kommen. Man hofft immer auf den nächsten Teilchenbeschleuniger, aber auch das führt zu nichts.
Im übrigen ist unser Universum wahrscheinlich kein 'echtes' sondern nur eine Simulation.
http://www.simulation-argument.com/

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Zyklotron 25.12.2009, 16:35
2. Den Glauben in der Kirche lassen.

Zitat von sysop
Wird die Kosmologie zur Glaubenssache?
Eine unsinnige Frage.
Physik, also Wissenschaft allgemein, ist keine Glaubensfrage, sondern die Erwägung einer Wahrscheinlichkeit.

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Realo 25.12.2009, 16:38
3. Wow !

Diese Erkenntnis hatte ich schon als 8 jähriger,
als ich begonnen habe in großer Menge Bücher zu lesen.
Man ist das lange her......

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profdoc 25.12.2009, 16:52
4. leider nein ..

Zitat von Zodiac23
.... Im übrigen ist unser Universum wahrscheinlich kein 'echtes' sondern nur eine Simulation.
Nein, ist es nicht. Ich habe vor kurzem mit einem der Simulatoren gesprochen. Sie haben es versucht, aber herausgekommen ist nichts anderes als die Stringtheorie. Und die kennen wir bereits ....hilft also alles nichts; wir müssen weitermachen bis irgendwann ...

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aweil 25.12.2009, 16:57
5. absurd

Die Physik flüchtet sich in die Religion und andere nicht zu beweisende Phantasiegebilde, seitdem sie eingesehen hat, daß die Menschheit zu dumm ist, um zu verstehen. Physik ist somit unnötig wie ein Kropf und weiß das. Sie hat sich selber ad absurdum geführt.

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rocky balboa 25.12.2009, 16:59
6. Re:

Wissenschaft ist in ihren Grundzügen fast immer durch den Glauben motiviert, und zwar durch den Glauben an die Sinnhaftigkeit der eigenen Theorien, die es dann zu verifizieren gilt. Natürlich darf es dann nicht so weit kommen, dass Beweise durch Mutmaßungen ersetzt werden, aber solange es keine stichhaltigen Beweise für oder gegen Multiversen gibt, wird die Forschung weiter durch eben diesen Glauben vorangetrieben, bis man eben diese Nachweise erhält.

Insofern gilt: Heiter weiter.

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Gorchus 25.12.2009, 17:11
7. Multiversen? Multiversums?

Zitat von Zodiac23
Solange nichts unter der Plank Länge gemessen/nachgewiesen werden kann, ist die StringTheorie eben nur das : eine Theorie, die bisher nicht besonders viel erbracht hat.(Das haben aber Konkurrenz Theorien wie Quanten-Loop Gravity auch nicht). Die Wahrheit ist, das die theoretische Physik seit Jahrzehnten feststeckt ohne irgendwie weiter zu kommen. Man hofft immer auf den nächsten Teilchenbeschleuniger, aber auch das führt zu nichts. Im übrigen ist unser Universum wahrscheinlich kein 'echtes' sondern nur eine Simulation.
Ich glaube in den letzten 100 Jahren hat die theoretische Physik mehr geleistet als in den tausenden Jahren vorher.
Und weil es vll ein paar Jahre nix großartig neues gibt, heißt das ja nicht, dass sie feststeckt. Einstein hat seine Theorien auch nicht innerhalb eines Jahres "gefunden".

Manchen kann es einfach nicht schnell genug gehen.

Um Theorien beweisen zu können braucht man halt auch praktische Dinge, Messapparaturen, etc. Dinge die die Menschheit dummerweise gerade nicht "bauen" kann, weil wir schlicht noch zu "doof" sind. Aber eine Multiversumtheorie ist mir doch um einiges sympathischer als Gegenstand einer Simulation zu sein. Nur eine Frage stellt sich mir dann, nachdem wir erst Mittelpunkt von allem waren, dann nur Begleiter der Sonne, nun ein Sandkorn im Großen: Gibt es denn auch zahllose Multiversen? Und wo ist das Ende? Oh Gott!?!?! :-)

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pheidias 25.12.2009, 17:17
8. Wer weiß...

Zitat von sysop
Unser Universum ist eines von vielen, und jeder Mensch hat Doppelgänger in anderen Welten: Diese Idee trieb lange nur philosophisch inspirierte Außenseiter um. Jetzt gewinnt sie in der Elite der Theoretischen Physik mehr und mehr Verfechter. Wird die Kosmologie zur Glaubenssache?
...was noch zur "Glaubenssache sich entwickeln wird. So viel steht fest: wenn sich eine "Elite" der exakten Wissenschaften gedrägt fühlt die Summe aller bisherigen Empirie dahingehend zu bestimmen wovon hier die Rede sein soll, ist die Denkweise dieser Herrn gegenüber der Idee eines Anaxagoras (physis und nus) nach wie vor im Dilemma.

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LJA 25.12.2009, 17:20
9. Hmmm, ja...

Zitat von sysop
Unser Universum ist eines von vielen, und jeder Mensch hat Doppelgänger in anderen Welten: Diese Idee trieb lange nur philosophisch inspirierte Außenseiter um. Jetzt gewinnt sie in der Elite der Theoretischen Physik mehr und mehr Verfechter. Wird die Kosmologie zur Glaubenssache? ...
Gehen wir einmal als Arbeitshypothese von der Existenz der parallelen Universen aus. Dann ist es doch noch eine andere Frage, ob es dort wirklich Doppelgänger von uns gäbe. Allein anhand des Kennedy-Beispiels wird das Problem deutlich. Es müsste also ein Universum existieren, in dem sich unser Planet bis zum 22 November 1963 praktisch vollkommen identisch entwickelt hat, um dann einen anderen Kurs zu nehmen. Aber wann kann man hier von einer wirklichen Parallelwelt sprechen ? Müssen es wirklich die Taten oder Schicksale von bedeutenden Menschen sein, die hier wichtig sind, oder reichten die von ganz gewöhnlichen Zeitgenossen nicht auch ? Falls ja, in welchem Umfang ? Ist schon dadurch ein paralleles Universum entstanden, dass ich mir früher im Jahr einen anderen Wagen als meinen jetztigen gekauft habe/hätte ? Oder würde es schon ausreichen, dass ich heute morgen statt einem roten ein blaues Hemd angezogen habe ?
Wenn man dann alle theoretischen Entscheidungs- und Handlungsmöglichkeiten aller Menschen in der Weltgeschichte betrachtet, dann kommt man schnell auf eine Zahl von möglichen Welten, die mathematisch nicht mehr darstellbar ist. Dabei sind andere Einfußfaktoren, wie Naturkatastrophen oder die Evolutionsgeschichte, noch gar nicht berücksichtigt, von der Entwicklung auf Zillionen anderer Planeten in jedem Universum ganz zu schweigen.
Die zur Hilfestellung herbei zitierte Stringtheorie ermöglicht nun zwar eine enorme Zahl an Lösungsmöglichkeiten, aber keineswegs eine unendliche. Somit mögen Parallelwelten existieren. Die Möglichkeit, dass aber auf einer davon ein LJA existiert, der vor 4 Wochen den Jackpot im Lotto gewonnen hat, schon vor 20 Jahren an der Malaria gestorben ist, in einem anderen Stadtteil als ich wohnt oder demnächst zum König eines vereinten Europas gekrönt wird, ist damit aber noch nicht vorhanden.

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