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Pine-Island-Gletscher: Riesen-Eisberg löst sich ab
DPA/ NASA

Ein Eisberg so groß wie die Stadt Hamburg ist in der Antarktis von einer Gletscherzunge abgebrochen. Er treibt nun in der Amundsen-See. Forscher befürchten, dass Eismassen immer instabiler werden könnten.

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a1200 10.07.2013, 10:37
1. Groß ist was anderes

Für Tafeleisberge sind die 720 km² eher winzig. Dieser Eisbergtyp kann mehrere Tausend Quadratkilometer haben. Der größte gesichtete Tafeleisberg hatte über 30000 km².

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si tacuisses 10.07.2013, 10:48
2. 3 Meter Anstieg des Meeresspiegels ?

Zitat von sysop
Ein Eisberg so groß wie die Stadt Hamburg ist in der Antarktis von einer Gletscherzunge abgebrochen. Er treibt nun in der Amundsen-See. Forscher befürchten, dass Eismassen immer instabiler werden könnten.
Der Anstieg wäre null Meter.
Aber solche Katastrofensprüche kommen immer gut.
Das vom antarktischen Kontinent "abfließende" Eis würde nur eines bewirken:
Die durch das Gewicht dieses Eises entlastete Landmasse der Antarktis würde aufsteigen und so weniger Wasser verdrängen als heute.
Das aufschwimmende Eis würde nur so viel Wasser verdrängen, wie es wiegt. Oder ist der Meeresspiegel etwa durch das Abschmelzen des Nordpoleises angestiegen ?
Klimatisch allerdings würde sich schon was tun.
Meeresströmungen könnten sich gravierend ändern.

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schwerpunkt 10.07.2013, 11:00
3.

Zitat von si tacuisses
Der Anstieg wäre null Meter. Aber solche Katastrofensprüche kommen immer gut. Das vom antarktischen Kontinent "abfließende" Eis würde nur eines bewirken: Die durch das Gewicht dieses.....
Vielleicht prüfen Sie Ihre Aussagen vor dem Posten noch mal auf innere Logik.

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SpieFo 10.07.2013, 11:05
4. Das kybernetische System "Erde"

Zitat von sysop
Ein Eisberg so groß wie die Stadt Hamburg ist in der Antarktis von einer Gletscherzunge abgebrochen. Er treibt nun in der Amundsen-See. Forscher befürchten, dass Eismassen immer instabiler werden könnten.
ist längst nicht verstanden, wie uns in Wetterberichten und
Wissenschaftssendungen oder -Büchern oft suggeriert wird.

Ein Schneehang sieht von unten betrachtet stabil und sicher aus.
Solange, bis eine winzige Änderung in den Kräfteverhältnissen ein
Schneebrett verursacht, das sich zu einer zerstörerischen Lawine
entwickeln kann.

So sieht es mit allem in der Natur aus, auch mit den Abschmelzen des Polareises.

Unabhängig von den Ursachen - "Klimawandel" oder Sonnenaktivität - wird eine (langfristige) Temperaturerhöhung beobachtet.

Da wir die Zusammenhänge und gegenseitigen Einflüsse zwischen
Wolkenbildung, Niederschlägen, CO2-Gehalt und Temperatur der Atmosphäre und der Weltmeere, Meeresströmungen und anderer Faktoren längst noch nicht wissen, muß man davon ausgehen, daß das "System Erde" ganz plötzlich ins Taumeln gerät und der Kreisel schließlich kippt, um es mal symbolisch zu veranschaulichen.

Ohne Frage ist das System "Erde" immer wieder ins Taumeln geraten,
nur diesmal wird der menschliche Einfluß ein sehr schnelles Kippen
verursachen.

Der unzweifelhafte Anstieg des CO2-Gehaltes der Atmosphäre innerhalb del letzten 200 Jahren gleicht - in geologischen Zeiträumen gemessen - dem Blitz einer Atombombe; mit ähnlich verheerenden
Auswirkungen, wie befürchtet werden muß.

Das Schönreden wie "Für Tafeleisberge sind die 720 km² eher winzig" ist
wie das Pfeifen im Walde.

Das Schinden der Eisdecke des Nordpolarmeeres ist eher dem
wärmeren Wasser geschuldet, das ein Abschmelzen von unten
verursacht;
dieser Effekt wurde vor kurzem auch im Südpolarmeer bestätigt.
Wenn das Schelfeis größflächig von unten abgeschmolzen ist, dann
kann praktisch die gesamte Schelfeisfläche sich in kürzester Zeit in viele Bruchstücke auflösen und mit einem Schlag eine "systemrelevante" Eisfläche lösen.

Die Frage heute ist nicht "ob oder ob nicht",
sondern wann

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KlausP22 10.07.2013, 11:41
5.

Zitat von si tacuisses
Der Anstieg wäre null Meter. ... Das vom antarktischen Kontinent "abfließende" Eis würde nur eines bewirken: Die durch das Gewicht dieses Eises entlastete Landmasse der Antarktis würde aufsteigen und so weniger Wasser verdrängen als heute. Das aufschwimmende Eis würde nur so viel Wasser verdrängen, wie es wiegt. Oder ist der Meeresspiegel etwa durch das Abschmelzen des Nordpoleises angestiegen ?
Selten so einen Quatsch gelesen.

Es gibt zwar auch in der Antarktis Eismassen, die im Meer schwimmen und die daher beim Abschmelzen keinen Einfluss auf die Meereshöhe haben, aber das Eis in der Antarktis um das es hier vor allem geht liegt derzeit vor allem oberhalb des Meeresspiegels auf Festland.
d.h. ein Abschmelzen erhöht direkt den Meeresspiegel.

Wenn sich danach tatsächlich auch das Festland anhebt, weil das gigantische Gewicht der Eismassen fehlt, so könnte "diese Auswirkung" selber tatsächlich eine Nullnummer sein. Eine Anhebung der Antarktischen Festlandmasse würde allerdings erst einmal Wasser verdrängen und dadurch den Meeresspiegel anheben. Da aber der Erdkern nicht einfach zusätzlich Magma dafür produzieren kann, würde an anderer Stelle der Erde der Magmadruck etwas nachlassen, was dort zu einem Absinken der Kruste führen würde, wodurch wiederum der Meeresspiegel sinken könnte. Diese beiden Effekte würden sich wohl ca. aufheben, was aber nicht den Anstieg durch die abgeschmolzenen Eismassen beinflussen würde.

Zudem könnten wohl vor allem die südliche Spitze Afrikas, Australien oder die Südspitze Südamerikas als anliegende Kontinentale Regionen durch geringeren Magmadruck etwas absinken, was dort den relativen lokalen Meerwasseranstieg sogar noch verstärken würde.

Positive Effekte gibt es dabei nirgends.

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wdiwdi 10.07.2013, 11:52
6. @si tacuisses: Fatal logic error - brain dumped

Zitat von si tacuisses
Der Anstieg wäre null Meter. Aber solche Katastrofensprüche kommen immer gut. Das vom antarktischen Kontinent "abfließende" Eis würde nur eines bewirken: Die durch das Gewicht dieses Eises entlastete Landmasse der Antarktis würde aufsteigen und so weniger Wasser verdrängen als heute. Das aufschwimmende Eis würde nur so viel Wasser verdrängen, wie es wiegt. Oder ist der Meeresspiegel etwa durch das Abschmelzen des Nordpoleises angestiegen ? Klimatisch allerdings würde sich schon was tun. Meeresströmungen könnten sich gravierend ändern.
Mannomann. Diese Argumentation ist absurd.

a) Das Antarktis-Eis (im Gegensatz zur Arktis, aber vergleichbar mit Grönland) liegt zum größten Teil auf Land auf und verdrängt dort gar kein Wasser. Wenn es ins Meer rutscht oder schmilzt, steigt der Meerresspiegel, definitiv.

b) Wenn die Antarktis dann auch noch aufsteigt (das ist aber ein kleinerer Effekt), wird *mehr* Wasser verdrängt, weil sich die Landmasse verbreitert. Auch dadurch steigt der Meeresspiegel.

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Bollwanger 10.07.2013, 12:30
7. Natürlich ist das eine Folge des Klimawandels!

Und wir Menschen sind Schuld. (Da hat wohl jemand nicht aufgepasst in der Klimaschule!)

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MTBer 10.07.2013, 13:12
8. In Teil b . . .

Zitat von wdiwdi
Mannomann. Diese Argumentation ist absurd. a) Das Antarktis-Eis (im Gegensatz zur Arktis, aber vergleichbar mit Grönland) liegt zum größten Teil auf Land auf und verdrängt dort gar kein Wasser. Wenn es ins Meer rutscht oder schmilzt, steigt der Meerresspiegel, definitiv. b) Wenn die Antarktis dann auch noch aufsteigt (das ist aber ein kleinerer Effekt), wird *mehr* Wasser verdrängt, weil sich die Landmasse verbreitert. Auch dadurch steigt der Meeresspiegel.
. . . unterliegen Sie aber einem logischen Irrtum.

Der Teil der Landmasse, der sich aus dem Wasser erhebt, verdrängt anschließend kein Wasser mehr. Da ist es völlig unerheblich, ob sich die Landmasse verbreitert oder verlängert. Denn eines macht sie definitiv auf keinen Fall: an Masse zunehmen!

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cassandros 10.07.2013, 13:34
9. Sinkt ein Gehirn ab, wenn man schwierige Informationen hineinfüllt?

Zitat von si tacuisses
Der Anstieg wäre null Meter. .... Die durch das Gewicht dieses Eises entlastete Landmasse der Antarktis würde aufsteigen und so weniger Wasser verdrängen als heute. .... Oder ist der Meeresspiegel etwa durch das Abschmelzen des Nordpoleises angestiegen ?
ich weiß, es sind "große Ferien".
Aber wäre nicht gerade deshalb jetzt Gelegenheit, einmal ein paar Nachhilfestunden zu nehmen?
Komm schon. Ein, zwei Nachmittage.

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