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Satellitenmessungen: Meeresspiegel steigt immer schneller
DPA

Die Erhöhung des Meeresspiegels beschleunigt sich, berichten Klimaforscher unter Berufung auf Satellitendaten. Sie glauben, dass die Pegel in den nächsten 80 Jahren mehr als doppelt so stark ansteigen werden als bisher angenommen.

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Abgasaffe 12.02.2018, 22:23
1. Kühe in der Nordsee

Da hättet ihr mal vor 20.000 Jahren leben sollen, als in der jetztigen Nordsee noch die Vorfahren unserer Kühe geweidet haben.

Warmzeiten waren im übrigen immer gute Zeiten. Lasst euch nichts anders einreden. Uns umgeben schliesslich Minus 240 Grad da draussen.

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panzerknacker 51 12.02.2018, 22:33
2. Und nun?

Solen wir uns alle einen Strick kaufen? Es sollte auch mal berücksichtigt werden, dass bei höheren Temperaturen auch der Verdunstungsgrad steigt. Also - keine Panik!

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cih 12.02.2018, 22:52
3. Wasser dehnt sich nur

bei Erwärmung aus? Lieber Redakteur: in der Schule nicht aufgepasst? Eis ist deutlich massereicher als Wasser :p

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ulijoergens 12.02.2018, 22:52
4. Nicht exponentiell...

Bei 3 mm pro Jahr kann man bei einer jährlichen Beschleunigung von 0,08 mm nicht von exponentiellem Wachstum sprechen. Das ist zunächst einmal linear. Erst wenn die Beschleunigung ebenfalls klar wächst ergibt sich ein Faktor der zu exponentiellem Anstieg führen würde. Um einen solchen Faktor zu ermitteln wäre aber ein langer Beobachtungszeitraum erforderlich.

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Schneiderstein 12.02.2018, 22:55
5. Na und?

Donald und die AfD finden das doch gar nicht schlimm. Andere folgen denen mehr oder weniger offen.
Die einen begreifen nicht, was der Unterschied im Wandel der Lebensbedingungen auf diesem Planeten ist, wenn er nicht 10.000 sondern 100 Jahre dauert. Die anderen glauben fest daran, dass sie selbst nicht so arg betroffen sind, dafür aber der Wohlstandsabstand zu den anderen zu ihren Gunsten wächst. Und das finden die auch noch prima.
So verhallen die Botschaften der Wissenschaftler.

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Ontologix II 12.02.2018, 23:07
6. Zwei Hauptursachen

Damit eine Handvoll Menschen noch reicher wird, betreibt man Raubbau an der Natur und ihren Ressourcen.
Die hemmungslose Vermehrung der Menschheit führt zu immer mehr Verbrauch an Natur und zur Abholzung von Wäldern samt Folgewirkungen.

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independent#1 12.02.2018, 23:07
7. Teil der Weltgeschichte zum X.en male ....

Damit werden wir uns abfinden müssen. Hoffentlich bleibt der übliche Blindenaktionismus aus. An 0,04% CO2 liegts wohl eher nicht. Also Schwimmflügel an und auf Vulkanausbrüche hoffen!

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Nr43587 12.02.2018, 23:07
8.

Die Erde hat sich immer verändert und wird sich immer verändern.

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Filsbachlerche 12.02.2018, 23:13
9. Ist das Wissenschaft oder Publicity

für mehr öffentliche Forschungsmittel zur Sicherung der beruflichen Existenz? Leider muß ich eher letzteres vermuten.
Zitate:
„der Zuwachs könnte bis zum Jahr 2100 mehr als das Doppelte bisheriger Prognosen erreichen.“
„Seit 1993 stieg der Meeresspiegel im weltweiten Durchschnitt jährlich um etwa drei Millimeter. Die nun gemessene Beschleunigung könnte dazu führen, dass der Anstieg im Jahr 2100 zehn Millimeter pro Jahr beträgt.“
„Bis zum Ende des Jahrhunderts könnte demnach der Durchschnittspegel an den Küsten um 65 Zentimeter höher liegen als im Jahr 2005“
„Nerem und Kollegen verwendeten die längste bisher vorhandene Satellitenmessreihe zur globalen Meereshöhe. Sie begann … im August 1992“
„Könnte, könnte, könnte…“ Nur Möglichkeiten, keine wissenschaftlich aussagekräftige Bestimmtheit. Also nur Prognosen.
„Beginn der Messungen 1992“: Jetzt leben wir im Jahr 2018. Also 15 Jahre nach dem ersten Ergebnis dieser Messungen 1993.
Wer jemals von einem einigermaßen kundigen Mathematiker in die Kurvendiskussion eingeführt wurde, kennt die Grenze der Aussagefähigkeit dieser Methode.
Sie liegt bei etwa 5% der Basiswerte. Bei 100 Basiswerten also bei 105. Das nennt man Extrapolation (wahrscheinliche Entwicklung) der Kurve.
Bezogen auf die Laufzeit der Messungen (15 Jahresergebnisse) und einer zulässigen Extrapolation von 5% ergibt sich eine relativ sichere Vorhersage von sage und schreibe 9 Monaten. Demnach ungefähr bis Ende dieses Jahres.
Alles, was darüber hinaus geht, ist nicht mehr wissenschaftlich haltebare wahrscheinliche Entwicklung, sondern nur Prognose, also reine Vermutung ohne jegliche Beweiskraft.
Wem nutzt das? Der Wissenschaft: bestimmt nicht. Dem Bekanntheitsgrad des veröffentlichenden Instituts: wahrscheinlich. Dem Arbeitsplatz der dort Angestellten: ganz sicher! Denn nur so können sie weitere öffentliche Mittel loseisen.
Also laßt uns diese Prognose für das Jahr 2100 ruhig vergessen.

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