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trolland_dump 09.02.2019, 11:58
1. Verletzungen

am ganzen Körper.Da scheint der Sex nicht einvernehmlich gewesen zu sein.Von daher sollte die Zooliphie ganz zu Recht wie eine Vergewaltigung zu behandeln sein.Vielleicht schaffen ja zukünftig Sexroboter,dann in Tierform und mit Fell,Schuppen usw. eine Entlastung auf allen Seiten.

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RealSim 09.02.2019, 12:52
2. Mehr Nachdenken

Zitat von trolland_dump
am ganzen Körper.Da scheint der Sex nicht einvernehmlich gewesen zu sein.Von daher sollte die Zooliphie ganz zu Recht wie eine Vergewaltigung zu behandeln sein.Vielleicht schaffen ja zukünftig Sexroboter,dann in Tierform und mit Fell,Schuppen usw. eine Entlastung auf allen Seiten.
Das ist sehr undifferenziert. 33% Verletzungen heißt ja bei 67% keine Verletzung. Dann gibt es ja nicht DAS "Tier" sondern viele tausende verschiedene Tierarten und innerhalb dieser Arten unterschiedliche Individuen und mit denen kann man wiederrum alle möglichen sexuellen Praktiken sich vorstellen.

Also der Möglichkeitsraum den man hier beschreibt ist sehr unübersichtlich. Deswegen müsste man erst grob filtern. Sex mit Hund und Pferd sind wie im Artikel beschrieben am beliebtesten. Also sollte man sich erstmal darauf beschränken. Aber auch dort muss man unterscheiden wer da wo was macht. Mann, Frau, Hand, Mund, Genital. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Ich persönlich bin ja nicht zoophil. Deswegen kann ich da ganz unvoreingenommen rangehen. Ich glaube es ist offenkundig, dass es wie beim Sex zwischen zwei Homo Sapiens das Spektrum zwischen Einvernehmlich und Vergewaltigung vollständig abgedeckt wird. Was im konkreten Fall vorliegt müsste man eigentlich von Fall zu Fall unterscheiden.

Andererseits finde ich es spannend in diesem Zusammenhang zu sehen welcher Umgang mit anderen Tieren in der Gesellschaft NICHT tabuisiert ist. Die Gefangenschaft in Zoos, Bauernhöfen, das Schlachten und Verspeisen, das künstliche befruchten von Kühen mit dem ganzen Arm. Da gibt es noch viel kognitive Dissonanz aufzulösen.

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trolland_dump 09.02.2019, 13:24
3. RealSim

Nachdenken ist meistens gut.Ob die 67% dann auch ohne Verletzungen einvernehmlich sind wage ich zu bezweifeln.Im Grossteil der Fälle wird die Aktion sicher vom Mensch ausgehen,von daher sehe ich ein unausgeglichenes Machtgefälle.Von der Spannung her haben Sie recht,da dürfte von Ethik,Justiz, usw. das unbekannte Terrain aufgedröselt werden.So z.B. nach dem Motto:Liebe geht durch den Magen,wenn der Sex nicht gut genug war,landest Du auf dem Speiseteller.

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maggelan07 09.02.2019, 13:36
4. Tierliebe und Lust nach Sex

Tierliebe im Sinne Ihres Artikels ist es eher nicht, obwohl viele insbes Frauen ausser einer sexuellen Beziehung zu Hund, Katz,Pferd auch vorallem einen mitfühlenden und verständnisvollen Freund suchen.
Wie auch immer: ein unverkennbares Anzeichen immer stärker schwindener Nächstenliebe unter den Menschen.
Sexualität gehört wie der Drang nach Nahrungsaufnahme zu den Grundbedürfnissen eines Menschen. Religionen haben Sex zur Geheimakte verklärt, als würde man durch einen Orgasmus zu übersinnlichen Kräften emporschwingen.
Sex ist wie eine Droge: er betäubt, schwächt die Willenskraft und
schwächt den interzellulären Glue (eine Art Zellplasma, was den zellulären Zusammenhalt garantiert und die Zellerneuerung steuert).
Warum sehen wohl so viele Promis - gerade Altrocker, - so total veraltet und schrumpelig im Gesicht aus?
Nicht nur ernährungebedingt !!
Sex ist nur dann gesund, wenn es nicht der Selbstbefriedigung, Ersatzdroge oder sonstigem Ersatz dient.
Niemand hat etwas dagegen, wenn man Sex selbstlos betreibt, um den anderen glücklich zu machen.
Aber in 99,9 % aller Fälle unterliegt jeder Sex-Ausübene seinem Trieb. Kaum jemand kann Sexualverhalten und Begierde mit dem Verstand steuern. Bis auf ganz wenige Mönche in Fern-Ost.
Die sog.pervertierte Sexualität ist eine Folge der fehlenden Nächstenliebe. Wie soll es dann noch zw. Mann und Frau funken ? Die Sex-Industrie boomt - es gibt sogar Sex-Messen.
Die Gattung -sado-maso- beweist auch, dass jene, die ihr verfallen sind, gefühlsmässig derart abgestumpft sind, dass sie nur noch über Schmerz einen gewissen Kick erfahren können.
Eine Erfahrung, auf die jeder normal-sex-empfindene Mensch tunlichst verzichten würde. Sex soll ja schön sein und gut tun, und nicht schmerzen !!
Die Tatsache, dass Sex entspannt, täuscht nicht über eine weitere Tatsache hinweg: Jede sexuelle Erregung bis zum Höhepunkt verlangt dem Körper Höchstleistung ab wie bei einem sportlichen Akt.
Und was machen Sportler mit ihrem Körper, wenn er viel leisten soll?
Richtig - sie füttern ihn mit Vitaminen und Mineralien, isotonischen Stoffen. Andernfalls muß sich der Körper die fehlende Energie aus den Knochen und Fettreserven des Körpers holen, was nicht immer so einfach geht. Bei Sex holt sich der Körper die fehlenden Stoffe auch aus dem Muskelgewebe.
Also wer Sex machen will, sollte vorher gut und gesund gegessen haben, reichlich Magnesium und Zink im Körper haben und vorher ausgeruht sein, sonst kommt die Negativ-Quittung des Immunsystems promt: die nächste Grippe-Welle wird sich dann an uns gütlich nähren !!
Es ist wohl nicht ohne Grund, warum Männer so oft beim Sex schlapp machen und kaum 2 mal hintereinander können, obwohl Spezies Frau viel mehr Höhepunkte haben kann...der Mann benötigt einfach viel mehr Energie für einen sexuellen Akt ! Im Tierreich (Insekten) ist es sogar nicht selten, dass die Männchen nach der Befruchtung des Partners sterben.
Good luck- Friends -

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dunnhaupt 09.02.2019, 14:36
5. Der Mensch ist nur eines von vielen Säugetieren

Die von den Religionen erfundene, absurde Idee, dass der Mensch etwas Besonderes ist, hat keinerlei wissenschaftliche Basis.

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Hamberliner 09.02.2019, 15:14
6. Usenet-Leser wissen mehr

Es gab Zeiten, ca. Mitte bis Ende der 1990er, da konnte man sich noch gut über diese und andere sexuelle Minderheiten informieren. Nicht nur im Fernsehen bei Arabella Kiesbauer, sondern vor allem im Usenet. Es gab unter alt.sex.ALL viele Themen, und auch im deutschen Usenet standen zwei Zoophile regelmäßig Rede und Antwort, was in ihnen vorgeht. Einer von ihnen nannte sich Weregoose.
Von da her glaube ich zweierlei richtigstellen zu müssen: Sodomie bzw. Sodomiten sind xenophobe Schimpfwörter. Diese sexuele Identität nennt sich Zoophilie, die Betreffenden Zoophile. Ihre Triebfeder ist, soweit ich aus dem Usenet gelernt habe, die Größe des Tieres - tonnenweise Fleisch zu "bearbeiten" elektrisiert sie. Kleinere Tiere nehmen sie nur wenn sie sich kein Pferd oder Rind leisten können.
Als besonders perfide entpuppt sich das Strafrecht, denn wir werden alle für dumm verkauft: Im Zuge der Großen Strafrechtsreform wurde der entsprechende Paragraph aus dem StGB gestrichen, aber später wurde die Kriminalisierung der Zoophilie klammheimlich wieder ins Strafrecht zurückgeschummelt, nämlich im Tierschutzgesetz. Begründet wird dies mit einer Lüge. Ich habe den o.g. Bildungsquellen entnommen, dass sich Zoophile große Mühe geben, die Tiere nicht leiden zu lassen, z.B. indem sie ihnen vorher entsprechende Mittel verabreichen, und das Tierschutzgesetz ignoriert das völlig und tut so als würden sie grundsätzlich Tiere quälen.

Ich finde es großartig, dass SPON hier einmal auf seriöse wissenschaftliche Arbeit über einen exotischen Teil der Menschheit hinweist anstatt dem Stammtisch-Vorurteil zu folgen, es gäbe gar keine sexuelle Minderheiten außer LGBT.

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MDen 09.02.2019, 18:09
7. Was man so glauben will

In Ihrem Beitrag werden ja jede Menge reaktionärer Behauptungen aufgestellt.

Zuerst einmal kann man wohl ziemlich sicher sein, dass die Mehrheit der sogenannten Paraphilen lieber mit ganz normalem Sex zu befriedigen wären, denn das würde ihr Leben so viel leichter machen. Der Artikel macht ja schon deutlich, welche Verleugnungund Heimlichtuerei üblich ist, wie viel mehr also noch im persönlichen Umfeld...

Und bei der heterosexuellen menschlichen Sexualität ist wohl offensichtlich, dass die Frau von Natur aus von mehreren Männern begattet und besamt werden soll, denn jeder Mann weiß, dass es eigentlich keine 5 Minuten bis zum Erguss dauert, während eine Frau schon ihre 15-20 Minuten braucht, und auch beim andauernden Orgasmus eher weiter penetriert werden will, während Mann nach dem Orgasmus den übersensiblen Penis ganz schnell rausziehen will. Jeder kann sich ausrechnen, wofür das van Natur aus so eingerichtet ist. Unsere nur kulturell begründete Monogamie führt zu all den natürlichen Schwierigkeiten.

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MDen 09.02.2019, 18:17
8. Die neue reaktionäre Westen

Auch bei diesem Thema fällt wieder erschreckend auf, dass andere Kulturen und andere Zeiten viel offener und permissiver waren bzw. sind. Hier kommen sofort Tierschutz und Tierwohl zur Sprache, ohne miteinzubeziehen, dass es zu den Zoophilen ja auch die gehören, die ihrem Tier Gelegenheit zur Penetration und zum Sex gewähren. Die allermeisten Haustiere müssen ja dank ihrer tierlieben Besitzer ein komplett sexfreies Leben verbringen, was ja so viel natürlicher ist...

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Antidarwinist 09.02.2019, 21:34
9. Wie weit wollt ihr es noch treiben

"15 Jahre": Spiegel-Online provoziert mal wieder.

Übrigens bilden Objektophile keine Gemeinde, genauso wenig wie alle Leute, die ein rosa Auto fahren. Sie treffen sich schließlich nicht zum Gruppensex.

Darf man diese Leute eigentlich noch als gestört bezeichnen, oder ist das schon verboten?

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