Forum: Wissenschaft
Solarenergie aus den Alpen: Kraftwerke auf dem Berg
DPA

Weniger störende Wolken, mehr Licht durch reflektierenden Schnee: Schweizer Wissenschaftler werben für Felder mit Solarzellen hoch in den Bergen. Auswirkungen auf die Umwelt wurden aber nicht untersucht.

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alex300 07.01.2019, 22:23
1. Solarzellen gehören auf die Dächer von Gebäuden

und nicht in die Natur.
Für Neubauten soll das ganze Dach durch Solarzellen verpflichtetnd bedeckt sein - statt Dachpfannen.
Es gibt genug freie Dächer in Europa. Wozu die Natur verunstalten???

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r_saeckler 07.01.2019, 22:31
2. Die Welt geht jenseits der deutsch-österreischischen Außengrenzen ...

Zitat von MtSchiara
Diese "Wissenschaftler" haben keinen Respekt vor der Unberührtheit der Natur. Und Verstand haben sie nicht für 5 Pfennige. Wann besiegt endlich die Vernunft die Ideologie?
... noch ein Stückchen weiter. Und da sind "Entwicklungsländer, denen unsere (Groß-)Elterngeneration noch ein Stahlwerk (in Rourkela) geschenkt hat heute dabei die zurückgebliebenen Teutonen locker zu überholen:
"India to bring 21 more reactors online by 2031
India currently expects to bring 21 new nuclear power reactors with a combined generating capacity of 15,700 MWe into operation by 2031..." - ein Zitat aus der nicht-deutschen Tagespresse....
Ach ja: Thoriumbrenner bauen die selber - wir können's nicht (mehr).

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oldeisi 07.01.2019, 22:51
3. Ich glaube....

...der 'Ottonormal-Schweizer' wird sich wie der 'Ottonormal-Deutsche' auch, sich eine PV-Anlage aufs Dach klatschen und konkurrenzlos günstig seinen Strom selber erzeugen. Sonnenstrom kostet nämlich heute schon dem Normalo nur noch max. 8 ?Ct/KWh. Die immer leistungsfähigeren (und günstigeren) Akkus spielen ihm da in die Karten. Der Schritt zu 100%iger Stromselbstversorgung ist kein großer mehr. Zudem wird er mit seinem Strom konkurrenzlos günstig Auto fahren - die Spritkosten für 100 km liegen bei rd. 10 Euro (Sprit: rd. 7l/100km bei ca. 1,45?/l), mit Eigenstrom sinds grade mal noch 2-3 Euro/100 km. Da wird sich in den nächsten 10 Jahren enorm viel tun. Die Kostenvorteile der Sonne sind einfach viel zu groß.

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arr68 08.01.2019, 23:01
4. besonders für das Flachland ist das eine tolle Idee

aber Spaß beiseite, sollte man den Strom nicht nah am Verbraucher produzieren? Warum hat dann nicht schon jedes Hochhaus eine gepflasterte Südmauer?

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oldman2016 08.01.2019, 23:33
5. Problem Stromleitungen

Ungeachtet ästhetischer Fragen zu dem Eingriff in die Natur dürfte es nicht einfach sein, Stromleitungen die vor Steinschlag und Lawinen geschützt sind, zu bauen.
Ich persönlich favorisiere die Stromerzeugung auf schwimmenden Plattformen auf den Meeren, die Wnd- Wellenenergie und Sonnenstrahlung in Strom und dann in Wasserstoff umwandeln. Das kostet zwar Geld ist aber eine hundertprozentige und rund um die Uhr zur Verfügung stehende Energieerzeugung.

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Ökofred 08.01.2019, 23:36
6. So so

Zitat von MtSchiara
Diese "Wissenschaftler" haben keinen Respekt vor der Unberührtheit der Natur. Und Verstand haben sie nicht für 5 Pfennige. Man kann mit solchen Spielzeugen wie Photovoltaik oder Windrad nicht 12 Milliarden Menschen mit Energie versorgen. Das geht nur mit Kernenergie, denn bei einer Kernspaltung wird 100 Millionen Mal so viel Energie freigesetzt, wie bei einer Verbrennung. Die Zukunft gehört den Thoriumkraftwerken mit angelagerten chemischen Kraftwerken zur Treibstoffproduktion von Ammoniak, Hydrazin, Synthesediesel, Synthesegas und Wsserstoff. Denn eine Tonne Thorium enthält so viel Nutzenergie wie 3,5 Millionen Tonnen Kohle, nämlich ein Gigawattjahr. Und die Weltthoriumreserven reichen für Jahrhundertemillionen - sind also im planetaren Maßstab unerschöpflich und ubiquitär. Wann besiegt endlich die Vernunft die Ideologie?
Mit diesen "Spielzeugen" wird in 20 Jahren 2/3 der Elektrizität weltweit erzeugt werden. An Ihren Thoriumkraftwerken wird nirgends ernsthaft gearbeitet. Eine Solarkraftwerk kann ich im Katalog bestellen. Geht das mit dem Thoriumkraftwerk auch?

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Ökofred 08.01.2019, 23:42
7. Gan sicher

Zitat von r_saeckler
... noch ein Stückchen weiter. Und da sind "Entwicklungsländer, denen unsere (Groß-)Elterngeneration noch ein Stahlwerk (in Rourkela) geschenkt hat heute dabei die zurückgebliebenen Teutonen locker zu überholen: "India to bring 21 more reactors online by 2031 India currently expects to bring 21 new nuclear power reactors with a combined generating capacity of 15,700 MWe into operation by 2031..." - ein Zitat aus der nicht-deutschen Tagespresse.... Ach ja: Thoriumbrenner bauen die selber - wir können's nicht (mehr).
Schade, dass Sie die Quelle zu dieser Fachpublikation nicht verlinkt haben. Aber Sie haben recht, tatsächlich ist Indien das einzige Land weltweit, dass sich noch nicht von der Atomkraft (zu "friedlichen Zwecken") verabschiedet hat (wie die USA), oder die Ausbaukorridore deutlich eingeschränkt haben (wie China und Russland).

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neutron76 08.01.2019, 23:51
8. Die Studie ist wenigstens ehrlich

Der Schweiz geht es um drei Gigawatt Leistung, die irgendwann 24/7 fehlen. Daher müssen sie planen. Wenn sie ein paar wenige ihrer Berge im Gegenzug mit Solarzellen zupflastern ist das in deren öffentlichen Meinung vielleicht das geringere Übel. Vom Himmel fällt die Energie nicht. Wer A sagt, muss auch B sagen. Das ist nur eine Floskel, hat aber mehr Bezug zur Realität, als das deutsche Gefasel von Smart-Grids und Dezentralisierung. Das hilft zwar auch ein wenig, aber eben nur ein wenig. Die Realität wird in kWh gemessen.

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spiegkom 08.01.2019, 01:23
9. Wird auch höchste Zeit ...

... dass die hässlichen Schweizer Berge mal verkleidet werden.

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