Forum: Wissenschaft
Studie : Photovoltaik, die unterschätzte Technik
Ralph Diermann

Wissenschaftler haben das Potenzial der Photovoltaik offenbar jahrelang falsch eingeschätzt. Mit der Technik wird heute weit mehr Energie gewonnen, als ursprünglich prognostiziert, zeigt eine Untersuchung.

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gangnamstyle 28.08.2017, 14:44
1. Swansons Gesetz

Es ist nicht einfach eine richtige technologische Vorhersage zu treffen, wenn es um eine disruptive Technologie geht. Wer aber die Entwicklung von PV verfolgt hat, weiß, dass sie keine lineare Entwicklung ist. Ähnlich wie in der Entwicklung der Chip-Technologie hat sich die Kosten der PV-Module jährlich rapide nach unten bewegt. Das wird als "Swansons Gesetz" beschrieben.
Ich weiß noch ziemlich genau, wie viele Bundespolitiker die PV-Technologie verniedlichten. Manche tun es heute noch. In Verbindung mit Speichertechnologie, E-Autos wird die PV-Technologie eine große Zukunft haben. Schade nur, dass die deutschen PV-Hersteller durch falsche Politik und falsche unternehmerische Entscheidungen niedergegangen sind. Hoffentlich wiederholen die Entscheidungsträger den Fehler nicht auch noch im Mobilitätsektor.

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neutron76 28.08.2017, 14:53
2. Speicherung?

Das sind positive Nachrichten, aber nachts wo dann viele Elektroautos geladen werden müssen, scheint keine Sonne. Der Artikel spricht weiterhin von Energiebedarf, meint aber nur die Stromversorgung. Der Energiebedarf beeinhaltet, aber auch Verkehr und Heizung.

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roby1111 28.08.2017, 15:13
3. mehr als 20% sind physikalisch NICHT möglich!

Wieder mal so ein Märchen und "ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt..." Artikel!
Sonnenenergie steht tagsüber NUR um die Mittagszeit herum und bei gutem Wetter in einem nutzbaren Maß zur Verfügung, in unseren Breiten dazu noch jahreszeitlich stark schwankend! Setzt man schon OPTIMISTISCHE 6 (entsprechend 9-15 Uhr!) Stunden je Tag an, kommt man Brutto auf ganze 25%, wenn man denn von gleichbleibender Nachfrage ausginge...

Das ist wiederum NAIV, da man Energie dann braucht, wenn es kalt und dunkel ist und nicht, wenn es warm und hell ist! Die Industrie wiederum braucht 24 Stunden am Tag die gleiche Menge, Hochautomatisierung und 3-Schichtbetrieb sind Standard!

Ein Anteil von 20% an der VERBRAUCHTEN Energie hiesse dann aber, das zw. 9 und 15 Uhr die GESAMTE=100% der Energie aus der Photovoltaik käme, denn speichern lässt sich Strom großtechnisch auch heute und in absehbarer Zeit noch nicht!

Weltweite und somit dem Sonnenstand folgende Energievernetzung mit Höchstspannungsnetzen (>>1GV) wäre zumindest in EURASIEN ein Ansatz, um vielleicht mal auf 30% zu kommen.

Allerdings wäre das gerade im dicht besiedelten und intensiv landwirtschaftlich genutzten Europa NICHT denkbar, die Flächen haben wir schlicht nicht!

Zudem "lohnen" sich Photovoltaik-Zellen aufgrund der hohen zur Herstellung notwendigen Energie (Quarz= Silizium schmilzt erst bei ca 2400 °C) erst nach ca. 12 Jahren Dauerbetrieb, degradieren aber schon ab 8 Jahren merklich, so daß Netto kaum mehr rauskommt, als bei der Produktion reingesteckt wurde!

Also "nur" eine weitere Mogelpackung und keine echte Alternative!

Die wirkliche UND EINZIGE! Alternative, nämlich Atomspaltung und insbesondere -Fusion wird leider in Deutschland nach wie vor von einer Hexenjagd überzogen, die jegliche sachliche Diskussion verhindert!

Schade, dabei waren wir hier schon mal führend!

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vipclip 28.08.2017, 15:24
4. Die Neinsager sagen immer nein

aber wie man sieht, die realität ist manchmal besser als das was die Neinsager nicht warhaben wollen.

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PriseSalz 28.08.2017, 15:24
5. Umweltschutz

Einer der Gründe für den Erfolg der Photovoltaik ist sicherlich, dass die Heerscharen selbsternannter Umweltschützer da nicht mitreden können. Alternativen werden ja rundum abgelehnt: keine neuen Stauseen für Wasserkraft, keine Pumpspeicherwerke, keine Trassen für die Leitung von Äolischer Energie...

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frankfurtbeat 28.08.2017, 15:25
6. nun ...

nun jetzt wo die Stromriesen Solarfelder bauen kommen positive Infos zur Technik. Unglaublich, man hat den Markt den EVU´s zugeschanzt ...

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Teile1977 28.08.2017, 15:29
7. Atomkraft

Zitat von roby1111
Die wirkliche UND EINZIGE! Alternative, nämlich Atomspaltung und insbesondere -Fusion wird leider in Deutschland nach wie vor von einer Hexenjagd überzogen, die jegliche sachliche Diskussion verhindert! Schade, dabei waren wir hier schon mal führend!
Ich darf daran erinnern das Deutschland bei der Erforschung von Fusionsreaktoren weltweit führend ist. Diese Sauteure Maschine ist gerade erst modernisiert worden.

Zu den Aussagen zur Lebensdauer und dem Energiebedarf hätte ich gerne seriöse aktuelle Nachweise, ich hab nämlich was anderes gehört.
Der Strombedarf ist übrigens eine Kurve, mit Spitze am Mittag und die passt aktuell super zur instalierten Solarleistung.

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der.tommy 28.08.2017, 15:35
8. @roy1111

Ihr Kommentar ebtbehrt jeglichem Beleg und jeglicher plausibler Argumentation und widerspricht in großen Teilen der Realität. Davon ab haben sie allerdings in einem Punkt recht. Die kernfusionsforschung sollte deutlich intensiviert werden.

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litholas 28.08.2017, 15:35
9.

Zitat von neutron76
Das sind positive Nachrichten, aber nachts wo dann viele Elektroautos geladen werden müssen, scheint keine Sonne. Der Artikel spricht weiterhin von Energiebedarf, meint aber nur die Stromversorgung. Der Energiebedarf beeinhaltet, aber auch Verkehr und Heizung.
Ja genau... und ausserdem brauchen wir Nahrung... und was zum naschen... und was zum spielen... Trinkwasser und Kleidung... und TV-Shows - kann Solarenergie IRGENDWAS davon? Träumt weiter.

/Ironie off

Wenn irgendwann die Maschine erfunden wird, die emissionsfrei alles macht inklusive Krebs heilen, dann werden die Leute meckern dass sie zu hässlich ist.

2/3 der Menschheit leben nahe genug am Äquator, um das ganze Jahr über viel Solarenergie zur Verfügung haben zu können.

In Deutschland und weiter nördlich gibts im Winter wenig Solarenergie - aber dafür sind im Sommer die Tage sehr lang, und mit Wärmepumpen kann dann wenigstens für 4 bis 8 Monate im Jahr der Warmwasserbedarf aus Solarenergie gewonnen werden.

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