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Studie zu Vorurteilen: Attraktive Forscher erscheinen weniger kompetent
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Blond gleich blöd? Auch bei Wissenschaftlern haben wir Vorurteile. Eine Studie zeigt: Wir hängen gut aussehenden Forschern an den Lippen. Aber wir nehmen sie nicht so ernst.

Hänschen Klein 26.05.2017, 18:15
1.

Soll die Überschrift andeuten, dass blonde Leute für besser aussehend gehalten werden? ^^ Scheinbar denken viele so, warum sonst würden uns überall Blonde vorgesetzt in einer Welt, in der die große Mehrheit dunkelhaarig ist ...
Aber ich denke auch, dass ich gut aussehenden Leuten weniger zutraue als durchschnittlichen oder gar spießig aussehenden Leuten. Von einem Physiker erwartet man halt nun mal Glatze und Brille :D Das zieht sich durch alle Bereiche. Ich würde auch mein Kind lieber einer durchschnittlich aussehenden Lehrerin anvertrauen als einer Beauty Queen. Schöne Leute assoziiere ich mit einer gewissen Oberflächlichkeit.

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Actionscript 26.05.2017, 18:54
2. Das Aussehen spielt in der Wissenschaft

keine so grosse Rolle. Das ist vermutlich sogar ein Mitgrund, warum gewisse Leute Wissenschaft studieren. Mehr als das Äussere spielt jedoch die Persönlichkeit eine Rolle. So findet man bei Wissenschaftlern in der Forschung oft Introvertiertheit und extrem Egozentrisches Verhalten. All dies sind Verhaltensweisen, die man in anderen Berufen nicht unbedingt als positiv betrachtet, insbesondere wenn in diesen Berufe soziale Kontakte und Zusammenarbeit mit Anderen eine sehr grosse Rolle spielt. Dies gilt besonders für die Industrie.

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Newspeak 26.05.2017, 19:12
3. ...

Zitat von Actionscript
keine so grosse Rolle. Das ist vermutlich sogar ein Mitgrund, warum gewisse Leute Wissenschaft studieren. Mehr als das Äussere spielt jedoch die Persönlichkeit eine Rolle. So findet man bei Wissenschaftlern in der Forschung oft Introvertiertheit und extrem Egozentrisches Verhalten. All dies sind Verhaltensweisen, die man in anderen Berufen nicht unbedingt als positiv betrachtet, insbesondere wenn in diesen Berufe soziale Kontakte und Zusammenarbeit mit Anderen eine sehr grosse Rolle spielt. Dies gilt besonders für die Industrie.
Und in der Industrie tummeln sich dafuer wieder oft die extrovertierten Blender, mit nicht weniger egozentrischrem Gehabe, insofern passt schon alles an seinen Platz :).

"Bei den Befragungen kam heraus, dass die Leute mehr an der Arbeit von Wissenschaftlern interessiert waren, die als attraktiv gelten sowie kompetent und integer erscheinen. "

Genau, der Anschein ist heutzutage alles. Man kann froh sein, dass Newton keine Schoenheitswettbewerbe gewinnen musste, bevor er seine weltbewegende Theorie aufstellte. Viele andere, auf die man heute stolz ist, haetten frueher schon gar keine Forschungsmittel bekommen, gerade weil sie ihre Wissenschaft nicht "verkauft" haben. Man sollte naemlich nicht vergessen, wieviel Energie in die Aufrechterhaltung der Fassade gesteckt wird, die man doch besser dazu nutzen koennte, einfach nur sein Ding zu machen.

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lachina 26.05.2017, 20:25
4.

Ich hielt das Studienergebnis, dass attraktive Menschen für intelligenter gehalten werden, schon immer für unrichtig. Um für intelligent gehalten zu werden, ist durchschnittliches Aussehen besser. Oder man sieht wie ein Nerd aus. Bei sehr attrraktiven Menschen drängt sich der Gedanke auf, dass sie oiberflächlicher sind und weniger hart arbeiten - ein Vorurteil, ich weiß. Obwohl: Warum soll es nicht wemnigstens einen klitzekleinen Nachteil haben, zu schön zu sein? So als ausgleichende Gerechtigkeit....

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cassandros 27.05.2017, 10:22
5. ausnahmsweise regelmäßig

Zitat von Actionscript
..........So findet man bei Wissenschaftlern in der Forschung oft Introvertiertheit und extrem Egozentrisches Verhalten. ............
Egozentrik und Introvertiertheit sind aber antagonistische Merkmale. Insofern widerspricht sich die Aussage.

Wahr ist, daß (auch) in der (akademischen) Wissenschaft stärker extrovertierte Personen mit ausgeprägtem Egoismus (Egoismus ist nicht ganz dasselbe wie Egozentrik) eher und leichter Karriere machen und sich daher in gehobenen Positionen anhäufen.

Introvertiertere und weniger ich-bezogene Typen werden daher (auch in diesem Bereich) leicht untergebuttert, obwohl sie manchmal die brillianteren Denker sind.
Ausnahmen gibt es da wie dort.

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