Forum: Wissenschaft
Tests mit Mäusen: Radioaktive Bakterien zerstören Krebstumoren
Corbis

Es könnte eine neue Waffe im Kampf gegen Krebs sein: Radioaktive Bakterien greifen Tumorzellen an, verschonen aber gesundes Gewebe. In Versuchen mit Mäusen wurden 90 Prozent der Metastasen zerstört. Die Forscher hegen die Hoffnung, dass das auch beim Menschen funktioniert.

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Stelzi 23.04.2013, 09:09
1. Herrje!

Was aber ist, wenn diese Bakterien anfangen zu mutieren und zu radioaktiven super Bazillen werden!?

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delium 23.04.2013, 09:36
2.

Naja als letzte Option im Kampf gegen den Krebs wohl ok, da hat man dann eh nichts mehr zu verlieren wenns schief geht. Tot ist man dann sowieso. Klingt jetzt hart trifft es aber wohl auf den Punkt.

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nemaxmutant 23.04.2013, 09:49
3. Und wie..

Zitat von Stelzi
Was aber ist, wenn diese Bakterien anfangen zu mutieren und zu radioaktiven super Bazillen werden!?
sollen die Bakterien das Rhenium 188 selber herstellen, das laut Artikel eine Halbwertszeit von 17h hat?

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westenmax 23.04.2013, 09:49
4. Super Bazillen?

Das ist ein Scherz. Die Halbwertszeit limitiert die Präsenz an radioaktiven Isotopen. Vorstellbar wäre allerdings eine Vermehrung der Organismen im Restkörper mit Auslösen einer Sepsis. Die verwendeten Mikroorganismen müssen also extrem empfindlich gegen Antibiotika sein, um im Notfall die Behandlung medikamentös stoppen zu können.

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GrinderFX 23.04.2013, 09:50
5.

@Stelzi
Das ist bei einer 4 prozentigen Überlebenschance wohl in kauf zu nehmen.

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mischpot 23.04.2013, 09:57
6. Hoffentlich wird das bald praktiziert

es sind schon so viele an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben wie z. B. Luciano Pavarotti und viele andere die diese tückische Krankheit hinweggerafft hat.

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schwerpunkt 23.04.2013, 10:19
7.

Zitat von Stelzi
Was aber ist, wenn diese Bakterien anfangen zu mutieren und zu radioaktiven super Bazillen werden!?
Herrlich! Ihr Beitrag ist schon fast beispielhaft für einen Beitrag dazu in diesem Forum. Keine Ahnung von Nuklearmedizin, aber mal ein Statment über "radioaktive Superbazillen" raushauen. :-)

Irgendwie scheinen einige Menschen hier in Deutschland bereits derart gehirngewaschen durch jahrzehntelange Propaganda dass "Atome grundsätzlich böse" sind, dass alles was auch nur annähernd mit diesem Thema begrifflich in Zusammenhang steht verteufelt wird, auch wenn die Vorteile dieser Technologien auf der Hand liegen.
Leider wird so häufig von böser "Kernenergie" auf "Kerntechnologie" rück geschlossen. Hort sich ja auch irgendwie ähnlich an, also muss das auch irgendwie ähnlich böse sein.

Was für Möglichkeiten und Chancen der Nukleartechnik gerade in der Medizin aufzeigt, wird meisten leider ... ignoriert? übersehen?

Die Hysterie um Kernenergie, die leider nur selten wirklich niveauvoll geführt wird (von keiner Seite), sollte keinesfalls grundsätzlich auf Kerntechnologien ausgeweitet werden, die mit Kernenergie so gar nichts zu tun hat. Ich glaube auch, dass nur Wenige wissen, wo und wie alles bereits in unserer Gesellschaft Anwendungen der Kerntechnologie Einzug gehalten haben .. auch und gerade in der Medizin und Lebensmittelindustrie .. und nicht unbedingt zum Nachteil.

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angst+money 23.04.2013, 10:37
8.

Zitat von nemaxmutant
sollen die Bakterien das Rhenium 188 selber herstellen, das laut Artikel eine Halbwertszeit von 17h hat?
Ach, da ist bestimmt auch noch anderesTeufelszeug mit drin, womöglich sogar Gene oder so.

Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob der Beitrag oben wirklich ernst gemeint war.

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Dumme Fragen 23.04.2013, 10:51
9. @nemaxmutant

die Frage ist ein Scherz??

Die radioaktive Substanz wird draussen an die Bakterien "angeklebt". Nach der Injektion besiedeln die Bakterien die Tumore und wenn das Rhenium 188 zerfällt, schädigt es die umliegenden Zellen und tötet sie damit anscheinend ab.

Bei PET-Untersuchungen (Positronen-Emissions-Tomographie) nimmt man Zucker, der radioaktiv markiert ist, also z.B. ein instabiles Fluoratom enthält. Da Tumorzellen sehr aktiv sind, nehmen sie viel von dem Zucker auf, mehr als die übrigen Körperzellen. Und den erhöhten Gammazerfall in den Tumorzellen kann man dann für bildgebenden Verfahren nutzen.

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