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"The Ocean Cleanup": Riesiger Stopper fischt jetzt Plastik aus dem Meer
DPA

Viele haben Boyan Slat belächelt, nun setzt der 24-Jährige sein unglaubliches Projekt um: Mit 600 Meter langen schwimmenden Sperren will er die Weltmeere säubern. So funktionieren sie.

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Björn L 09.09.2018, 15:55
10. Vorhang vor Flußmündungen machen mehr Sinn, als aus Mikroplastik....

bestehenden Müllstrudeln zu begegnen. Dennoch ein Anfang. Hoffentlich ohne tierischen Beifang. Drücke dem jungen Holländer die Daumen auch wenn ich bessere Konzepte gesehen habe.

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sauberschrauber 09.09.2018, 15:58
11. Was denn sonst ?

Die Holländer sind kompetente Seeleute und Schiffbauer. Das mit dem Seegang wissen die schon. Den Weg von Makro zu Mikro haben die Vorschreiber schon erklärt. Warum muss immer jemand behaupten, dass es nicht geht ?

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brux 09.09.2018, 16:04
12. Antwort

Zitat von max-mustermann
Ja möglich das es einen Sturm nicht überlebt aber was ist denn die Alternative ? Weiter nichts tun außer lehre Worte so wie es Politik und Wirtschaft seit Jahrzehnten tun ?
Die Alternative sind solide Technologien, nicht so ein Gefummele. Die kosten allerdings richtig Geld.
Und natürlich müssen vor allem die Asiaten ihre Mentalität ändern. Das Wegwerfproblem ist kein europäisches. Aber das darf man ja nicht sagen.

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chaiselongue 09.09.2018, 16:22
13. Meine Entscheidung

Einfach nichts mehr machen. Dieser Vorschlag ist mit gesundem Menschenverstand eigentlich nicht vereinbar. Aber für mich hat die kleinste Sache enorme Wirkung. So z. B. sah ich vor kurzem Gärtner der Stadt, die an einer großen Metallskulptur unten an den Rändern einer Fläche mir Kopfsteinen Gras mit Gas weggebrannt haben. Dieses Bild sagte mir: es gibt keine Grenzen mehr. Ich werde jetzt soviel Rohstoffe verbrauchen wie möglich. Hauptsache ich hab noch was von der Erde. ;-) Dieser Post ist keine Provokation. Nachdenken ist empfohlen.

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kj.az 09.09.2018, 16:24
14. Es liegt im Wesen eines jeden Ingenieurs,

Zitat von alzaimar
Ihren Ausführungen darf ich entnehmen, das Sie der Überzeugung sind, das an dem Projekt bisher kein Schiffsbauingenieur mitgewirkt hat und nur Luschen, Nichtskönner und Versager das System und die Geräte konstruiert haben, richtig? Ach, und das Sie es besser wissen. Ich halte das für nicht sonderlich wahrscheinlich. Ich glaube, das System ist von Ingenieuren durchdacht und konstruiert, von Spetzialisten gebaut, und mehrfach getestet. Letzteres steht so im Text. Ich weiß nun nicht, ob es einen Sturm überleben wird, kann mir aber vorstellen, das dieses Szenario bedacht wurde, was meinen Sie?
dass er bei Neuentwicklungen ALLE Moeglichkeiten in Betracht zieht. Vor allem auch die negativen. Nichts anderes hat 'brux' hier getan.
Wenn andere an seiner Auffassung Zweifel haben, dann ist das ebenfalls deren gutes Recht. Man muss aber in einem Beitrag nicht gleich so kommen wie Sie, mit "Luschen, Versagern und Nichtskoennern". Da fehlt einfach Stil. Ich bemaengele ja auch nicht, dass Sie selbst 'das' und 'dass' nicht auseinanderhalten koennen.

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bammbamm 09.09.2018, 16:32
15.

Zitat von brux
Als Schiffbauingenieur kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass das Teil keinen Sturm überleben wird. Und offenbar ist einigen auch der Unterschied zwischen Makro- und Mikroplastik nicht klar. Letzteres ist das grosse Problem und mit einem Vorhang ist da nicht viel auszurichten.
Da das Makroplastik mit der Zeit zu Mikroplastik wird ist es wenigstens ein Anfang und verglichen mit nichts tun ein gewaltiger Schritt nach vorne. Das das Problem natürlich nur an der Wurzel gelöst werden kann, nämlich bei der Produktion, Verwendung und Verwertung von Plastik sollte klar sein, das ist mit Sicherheit auch diesen Leuten auf dem Schiff klar. Aber während die Politik dank Lobbyismus nahezu erstarrt beim Lösen dringender Probleme tun diese Leute was im Rahmen ihrer Möglichkeiten ist. Kein Grund das von oben herab zu beurteilen

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jamguy 09.09.2018, 16:39
16.

Zitat von suncrawler
und womit fängt Microplastik an? Mit Macro Plastik. Unabhängig davon ist es aus zwei Gründen gut und sinnvoll: 1) Es macht das Problem noch Mal bewusst,2) es sammelt Plastikmüll ein auf dem Meer....und nicht nur an den Stränden (wo schon viele Leute weltweit Ihre Zeit geben, um Plastik- und anderen Müll einzusammeln).
Der 2 Schritt kann nur sein solche Fänger vor den Küsten im Meer zu verankern un ständig die Anlage positioniert zu reinigen vor Micro?

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Herr Stein 09.09.2018, 16:45
17. Nur 1 % ...

Leider treibt nur 1% des Plastiks in der Reichweites dieses Geräts, es ist folglich nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein :(

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blitzdesigner 09.09.2018, 16:52
18.

Alle sagen, dass es nicht funktioniert, dann kam einer und wusste das nicht und hats einfach gemacht....
Thumps pressed, Ocean-Cleanup!

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EUPASS 09.09.2018, 16:56
19. Hype

War ja klar, das der erste Beitrag mal wieder mit Nörgeln und Besserwisserei startet.

Gut das sich ein junger Mann und sein Team nicht vom ersten: „das klappt nie!“ habe stoppe lasse.
Selbst wenn das Ding krachend scheitert wird man seine Lehren daraus ziehen.

Bevor die Plastikquellen versiegen wird noch viel Zeit vergehen und bis dahin wird es darum gehen die Schäden und Verschmutzung einzugrenzen. Jede Idee die hier Linderung verschafft ist willkommen.

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