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Tierseuche in Osteuropa: Afrikanische Schweinepest breitet sich ungebremst aus
DPA

Die Afrikanische Schweinepest rückt näher: Osteuropäische Länder melden bereits Tausende infizierte Tiere. In Polen gibt es einen neuen Infektionsherd - nur 400 Kilometer von Deutschland entfernt.

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matbhmx 02.02.2018, 07:12
1. Das Gegreine wegen der abzuschießenden ...

... Wildschweine hat Albernheitswert und zeigt die ganze Irrationalität, in der diese Gesellschaft inzwischen fest verfangen ist. Wenn die Wildscheine nicht abgeschossen werden, werden sie durch die Schweinepest dahingerafft. Übrigens im Zweifel der sehr viel qualvollere Tod als abgeschossen zu werden. Mit dem Abschießen der Wildschweine kann man aber möglicherweise den Tod von Millionen von Schweinen in der Landwirtschaft verhindern.

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Max Super-Powers 02.02.2018, 07:53
2.

Und sie wird auch zu uns kommen. Schon alleine weil es in Deutschland nicht genügend Jäger gibt, die die jetzt zwingend notwendigen Schritte durchführen könnten. Und natürlich auch deshalb, weil es vonseiten einer breiten öffentlichkeit und den meisten selbsternannten Tierschützern immer noch als "bissiböse" dargestellt wird, die sowieso bereits völlig aus dem Ruder gelaufene Wildschweinpopulation nachhlatig zu dezimieren.

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hausi_gdr 02.02.2018, 08:00
3. Jetzt gibs die Quittung

für:
- Maisflächen soweit das Auge reicht ->Hebel für die Populationsdynamik des Schwarzwildes
- Wiederansiedlung des Wolfes -> Der Wolf hat einen weit höheren Aktionsradius und kann und wird Überträger sein, spätestens wenn die Fähe die heranwachsenden verbeisst und die Wanderung beginnt.
Alles selbst gesäet die Problematik. Wohl bekomms. Wmh.

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joerg.willwerth 02.02.2018, 08:02
4. Und was ist mit dem Wolf...??

Es wird geschrieben, der Mensch sei der Hauptverbreitungsfaktor.
Seltsam.

Ein an ASP erkranktes Wildschwein verendet innerhalb kurzer Zeit im Wald.

Nahrungsmittel/Essensreste als Infektionsträger zu beschuldigen, setzt ja voraus, dass die Sau geborgen, verarbeitet und das Fleisch verkauft wurde.
Autoreifen/LKW als Infektionsträger zu beschuldigen setzt voraus, dass das Schwein angefahren oder überfahren wurde.

Schaut man sich dagegen die Ausbreitung des Wolfes von Ost nach West an, erkennt man erstaunliche Parallelen.

Der Wolf kommt in Kontakt mit Wildschweinen, jagt und frisst sie, auch Kadaver, und gelangt so an das Virus, das er dann sehr lange in und an sich trägt und dabei weite Strecken zurücklegt.
Kommt er dabei in Kontakt mit anderen Wildschweinen oder anderem Fallwild, wird die Krankheit weiter verbreitet.

Was mich wundert, ist, dass in keiner Diskussion auch nur einmal in diese Richtung gedacht wird.

Der Wolf ist die heilige Kuh, mit einer Unantastbarkeit, die selbst bei dieser drohenden Gefahr für heimisches Wild, weiter gilt.
Unglaublich!!

Alle Naturschützern und NABUs möchte ich doch ans Herz legen, den Heiligenschein des Wolfes mal kurz abzulegen und zumindest mal unvoreingenommen in diese Richtung zu denken.
Die Sauen haben es verdient!

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Marvin__ 02.02.2018, 08:07
5. " trotz der eingesetzten Elektro- und Duftzäune "

Was für eine lustige Vorstellung, Zäune gegen Lastwagen.

Die Schweinepest breitet sich über die Straße aus, durch Transporte von lebenden Schweinen und Schweineprodukten. Wer die Schweinepest ernsthaft bekämpfen will, muss die Transporte stoppen. Alles andere ist Augenwischerei.

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erzengel1987 02.02.2018, 08:07
6. einen Punkt verstehe ich nicht

Es wird beschrieben, dass die Ansteckung von Tier zu Tier die Ausbreitung von wenigen km im Jahr bedeutet. Der Mensch allerdings die Seuche über mehrere 100 km springen lässt.

Was bringt dann die Reduzierung von Wildschwinbeständen, wenn doch der Mensch selbst das Problem darstellt? Sagen wir es gelingt (was unmöglich ist) die komplette Ausrottung aller Wildschweine in Deutschland. Was ja scheinbar das Ziel von wem auch immer ist. Die Seuche wird weiterhin durch Menschen verbreitet. Somit ist es ein sinnloses gemetzel von frei lebenden Tieren.

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meinerseiner 02.02.2018, 09:01
7. luderplatz

und bei uns werden offene Luderplätze angelegt mit Eingeweiden der Erlegten Tiere. So das sich jedes andere Tier dort anstecken kann

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olli08 02.02.2018, 09:08
8. Kontraproduktives Gemetzel

Wenn es keinen Impfstoff und kein Heilmittel gibt, so muss man auf die Evolution hoffen: Wenn erkrankte Wildschweine die Infektion überleben, könnte das der Anfang einer restistenten Population sein.
Wenn man hingegen alle Wildschweine tötet, ist diese Chance vertan!
Warum also nicht gleich alle Wildtiere töten, dem Bauernverband wäre es Recht ...

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benmartin70 02.02.2018, 09:12
9.

Zitat von hausi_gdr
für: - Maisflächen soweit das Auge reicht ->Hebel für die Populationsdynamik des Schwarzwildes - Wiederansiedlung des Wolfes -> Der Wolf hat einen weit höheren Aktionsradius und kann und wird Überträger sein, spätestens wenn die Fähe die heranwachsenden verbeisst und die Wanderung beginnt. Alles selbst gesäet die Problematik. Wohl bekomms. Wmh.
Das mit dem Wolf steht wo? Quelle?
Sie haben den grössten Faktor vergessen: den Menschen mit seinen Blechkarren. Schmutzige Autoreifen und Nahrung die achtlos entsorgt wird werden wohl ein nicht unerheblichen Anteil an der schnellen Ausbreitung haben. Wenn nicht den grössten.

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