Forum: Wissenschaft
Treibhausgas: CO2 lässt sich in Gestein sicher speichern
AP

In Deutschland ist die Einlagerung von CO2 im Boden politisch kaum machbar - auch weil man Angst vor Lecks hat. Eine Technologie aus Island hat dieses Problem nicht. Aber andere.

Seite 1 von 22
teilzeitmutti 10.06.2016, 07:02
1. Wie schön das man auch bei

diesem Bericht wieder keine Information zum Wirkungsgrad des Verfahrens erhält. Wie eigentlich immer wenn es um die Speicherung und die Konvertierung von Co2 geht.

Beitrag melden
rkinfo 10.06.2016, 07:12
2. CCS wird weltweit noch bedeutungsvoll

Die Welt geht Klimaschutz anders an als die ideologisch verblendeten Deutschen.
Wir bald nicht mehr technologische Führerschaft sondern Abnehmer neuer Technik sein.

Beitrag melden
Crossi71 10.06.2016, 07:15
3. Irrsinn

Eines habe ich bei der ganzen CO2-Diskussion noch nie verstanden. Wie konnte die Erde so lange ohne uns überleben, weil sie lagerte 100Mio Jahre lang immer wieder CO2 als fossile Brennstoffe ein, sodass CO2 in der Luft schon längst ausgestorben sein müsste. Hat der Mensch die Erde womoglich gerettet, indem es das für Pflanzen notwendige CO2 wieder zu Tage gefördert hat? Oder entsteht seit 100Mio Jahren CO2 immer wieder neu? Oder war die Konzentration in der Luft früher bei 99,9999% und Pflanzen und Tieren ging es gut? Ich bin verwirrt!

Beitrag melden
ulswiss 10.06.2016, 07:47
4. Speicherung auf ewig

CO2 ist viel schwieriger zu speichern, als Atommüll. Einerseits geht es um Mengen, die Grössenordnungen höher sind. Andererseits hat CO2 keine Halbwertszeit und muss deshalb für ewig gespeichrt werden.

Beitrag melden
deepdiveralex 10.06.2016, 08:35
5. absoluter Blödsinn

Wo zum Teufel soll das ganze Wasser herkommen? Am sinnvollsten wäre Meerwasser (würde vielleicht auch ein wenig die Meeresspiegelerhöhung positiv beeinflussen), was aber erstmal entsalzt werden muss, das aber auch wieder CO2 produziert. Und wie schon am Ende angesprochen, was wird wohl der immens gesteigerte Druck der zusätzlichen Masse in dieser Tiefe anrichten? Ausserdem könnte Wasser die ganze Sache am Ende in dieser Tiefe das CO2 auch wieder auswaschen und es gelangt eine evtl. neue, giftige Lösung im Grundwasser.

Also: neue Suche, neues Glück bei dem CO2-Problem.

Beitrag melden
hotel_papa 10.06.2016, 08:56
6. Wikipedia Artikel zum Kohlenstoffkreislauf lesen.

Zitat von Crossi71
Ich bin verwirrt!
Die Menge CO2 in der Atmosphäre ist ein Gleichgewicht aus Eintrag und Verbrauch. Die Atmosphäre ist dabei einer der kleinsten beteiligten Speicher, entsprechend empfindlich reagiert sie auf Änderungen der Zu- und Abströme.
Der Mensch hat den Zustrom durch Verfeuern der Fossilen Brennstoffe massiv erhöht; deswegen sehen wir einen Deutlichen Anstieg von CO2 in der Atmosphäre.

Beitrag melden
team_frusciante 10.06.2016, 09:00
7.

Zitat von Crossi71
Eines habe ich bei der ganzen CO2-Diskussion noch nie verstanden. Wie konnte die Erde so lange ohne uns überleben, weil sie lagerte 100Mio Jahre lang immer wieder CO2 als fossile Brennstoffe ein, sodass CO2 in der Luft schon längst ausgestorben sein müsste. Hat der Mensch die Erde womoglich gerettet, indem es das für Pflanzen notwendige CO2 wieder zu Tage gefördert hat? Oder entsteht seit 100Mio Jahren CO2 immer wieder neu? Oder war die Konzentration in der Luft früher bei 99,9999% und Pflanzen und Tieren ging es gut? Ich bin verwirrt!
CO2 ist und war allgegenwärtig. Das entscheidende ist die Menge, also die Konzentration. Früher gab es tatsächlich mehr CO2 in der Atmosphäre, und dank der Evolution waren die Tieren und Pflanzen auch auf die Konzentration ihrer jeweiligen Zeit ausgelegt. Und es waren auch wirklich die Pflanzen, die die ursprüngliche CO2-Konzentration gesenkt haben und den Weg frei gemacht haben für Sauerstoffatmer. Die Konzentration muss dafür aber nicht bei 99,9999% gelegen haben, warum auch? (Dazu müssten ja sämtliche anderen Gase eingelagert gewesen sein...)

Beitrag melden
duebelknuebel 10.06.2016, 09:07
8.

Zitat:
"Irrsinn
Crossi71 heute, 07:15 Uhr
Eines habe ich bei der ganzen CO2-Diskussion noch nie verstanden. Wie konnte die Erde so lange ohne uns überleben, weil sie lagerte 100Mio Jahre lang immer wieder CO2 als fossile Brennstoffe ein, sodass CO2 in der Luft schon längst ausgestorben sein müsste. Hat der Mensch die Erde womoglich gerettet, indem es das für Pflanzen notwendige CO2 wieder zu Tage gefördert hat? Oder entsteht seit 100Mio Jahren CO2 immer wieder neu? Oder war die Konzentration in der Luft früher bei 99,9999% und Pflanzen und Tieren ging es gut? Ich bin verwirrt!"

-Dann gehen Sie bitte auf Wikipedia und suchen "Kohlenstoffkreislauf". Das sollte ihnen Klarheit verschaffen ;-).

Beitrag melden
helmut.alt 10.06.2016, 09:13
9.

Die wirkungsvollste Beseitigung von überflüssigem CO2 in der Atmosphäre bewerkstelligt die Natur bei jedem Regen. CO2 löst sich in Wasser (s. Mineralwasser oder Sekt) und landet letztlich im Meer. Das Meerwasser hat einen pH-Wert von 8,4, ist also schwach basisch und neutralisiert das saure CO2 zum Carbonat, das mit den Calciumionen des Meerwassers das schwer lösliche Calciumcarbonat bildet, das Korallen und Muscheln als Baumaterial dient oder als Niederschlag zu Boden sinkt. Über Jahrmillionen können sich mächtige Ablagerungen bilden, die dann bei Erdfaltungen Gebirge wie die Alpen ergeben.

Beitrag melden
Seite 1 von 22
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!