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Trockener Kontinent: Atlas enthüllt gigantische Wasser-Reserven unter Afrika
NERC/British Geological Survey

Afrika leidet unter chronischem Wassermangel. Eine neue Karte zeigt einen Ausweg: Unter dem Kontinent lagert fast 14.000-mal so viel Wasser wie im Bodensee. Experten fordern, die Erschließung besser zu planen - einfache Pumpen könnten Ortschaften versorgen.

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frodo88 20.04.2012, 17:04
1. Hey ich habe eine Idee

Wie wäre es, wenn wir deutsche Entwicklungshelfer hinschicken, oder jugendliche, die aus Staatskosten ein freiwilliges soziales Jahr in Afrika machen wollen, um nach dem Wasser zu graben?

Nein, berrer: Wie schicken einfach Unsummen an Geld an afrikanische Firmen und Behörden, die dann selbst entscheiden können, wie sie mit dem Geld das Wasser am besten erschließen, oder sonst was damit machen.

Nein, halt, noch besser: Wir laden einfach alle Afrikaner zu uns ein, dann wird die Umwelt in Afrika nicht durch die Wassererschließung geschädigt, und wir lösen noch gleich unser demographisches Problem. Ja, so machen wir es.

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sideshowbob 20.04.2012, 17:06
2.

...halte ich für bedenklich im Hinblick auf den Tierschutz.

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JuergenM 20.04.2012, 17:16
3.

aber was passiert, wenn man das Wasser gefördert und für irgendwelche idiotische Projekte verpulvert hat? Füllen sich diese Reservoire wieder?
Was passiert, wenn die Reservoire leer sind, verschwinden dann eventuell ganze Dörfer oder Städte von der Oberfläche?

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einsteinalbert 20.04.2012, 17:23
4.

geht, Wasser in Afrika - selbst aus großer Tiefe - zu fördern, sollte eigentlich kein Preis zu hoch dafuer sein. DCie Ölfelder liegen durchschnittlich in einer Tiefe
zwischen 2000 - 4000 m und da scheint es kein Problem mit den Förderungskosten zu geben. Freilich lässt sich mit Wasser kein so gutes Geschäft machen wie mit dem Öl. Diejenigen, welche mit dem Öl Milliardengewinne erzielen, könnten durch ruhig auch fuer die Menschen und Tiere in Afrika etwas tun. Sie zieren sich aber. Das ist perfide und menschenverachtend.

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miruwa 20.04.2012, 17:29
5.

Zitat von JuergenM
aber was passiert, wenn man das Wasser gefördert und für irgendwelche idiotische Projekte verpulvert hat? Füllen sich diese Reservoire wieder? Was passiert, wenn die Reservoire leer sind, verschwinden dann eventuell ganze Dörfer oder Städte von der Oberfläche?
Ah. Da machen sie sich mal keine Sorgen. Einige Prestigeprojekte werden ein paar Jahre laufen. Die Gelder, die für die Selbsthilfe dann überwiesen werden, landen zu 9/10 sowieso nicht an den Baustellen.

Und die restlichen 10%, die überhaupt gebaut werden, werden innerhalb weniger Monate von radikalislamischen Milizen besetzt und verschrottet. Die haben nämlich selbst genug Wasser. Und gesunde, lebende Mitmenschen stehen deren Zielen eher im Weg.


Das ist natürlich total übertrieben. Aber es wurden schon hunderte Pläne geschmiedet um diesem Kontinent zu helfen. Aber so lange Korruption und Ausbeutung nicht abgebaut werden, kann man sich das alles leider sparen. Was am Ende als "Aufbauhilfe" bei den Betroffenen landet ist sowieso ein Witz im Vergleich zu den Summen, mit denen West und Ost sonst so jongliert.

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SpieFo 20.04.2012, 17:31
6. Der Artikel zeigt beispielhaft,

Zitat von sysop
Afrika leidet unter chronischem Wassermangel. Eine neue Karte zeigt einen Ausweg: Unter dem Kontinent lagert fast 14.000-mal so viel Wasser wie im Bodensee. Experten fordern, die Erschließung besser zu planen - einfache Pumpen könnten Ortschaften versorgen.
daß die Einsicht in die Begrenztheit der Ressourcen nicht vorhanden ist.

und was ist danach, wie die Reservoire leer sind?

Es ist doch längst bekannt, das künstliche Bewässerung mit Flußwasser oder mit Grundwasser nur zur Versalzung der Böden führt, weil die nach der Verdunstung zurückbleibendenden Salze nicht ausgewaschen werden können, weil der Regen fehlt.

Die "Ausbeutung" dieser "gigantischen" Wasservorräte ist die schiere Dummheit solange ein intelligentes Wassermanagement fehlt.
Und die "Entwicklungshilfe" hat sowas bisher noch nicht fertiggebracht.

Brunnen bohren, ja das können sie.
Aber dann hört's schon auf.

Die Folgen des Austretens von Grundwasser, das unter hohen Druck dann aus dem Boden austritt, können in der Oase Siwa leicht besichtigt werden.

Suche nach: Versalzung – MONULIT – Denkmalpflege – Fraunhofer IRB

https://www.tu-braunschweig.de/geooe...ws0304/oekohyd
(Nr. 11)


Selbst der Spiegel berichtete:

DER SPIEGEL*29/1997 - Magische Anziehung

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Meskiagkasher 20.04.2012, 17:35
7. Falsche Weltsicht.

Zitat von einsteinalbert
geht, Wasser in Afrika - selbst aus großer Tiefe - zu fördern, sollte eigentlich kein Preis zu hoch dafuer sein. DCie Ölfelder liegen durchschnittlich in einer Tiefe zwischen 2000 - 4000 m und da scheint es kein Problem mit den Förderungskosten zu geben. Freilich lässt sich mit Wasser kein so gutes Geschäft machen wie mit dem Öl. Diejenigen, welche mit dem Öl Milliardengewinne erzielen, könnten durch ruhig auch fuer die Menschen und Tiere in Afrika etwas tun. Sie zieren sich aber. Das ist perfide und menschenverachtend.
Was ist daran menschenverachtend, die Natur so zu belassen, wie sie ist? Dem Menschen gehört dieser Planet nicht und es leben noch andere Spezies hier. Das Problem dieses Planeten ist die bereits jetzt zu große Anzahl an Menschen. Allgemeines Ziel muss es sein, diese Zahl durch strenge Kontrolle (z.B. globale Ein-Kind-Politik) zu verringern. Das Anzapfen fossiler Wasservorräte ist kontraproduktiv für die Zukunft dieses Planeten.

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agua 20.04.2012, 17:39
8. Bessere Planung

Zitat von sysop
Afrika leidet unter chronischem Wassermangel. Eine neue Karte zeigt einen Ausweg: Unter dem Kontinent lagert fast 14.000-mal so viel Wasser wie im Bodensee. Experten fordern, die Erschließung besser zu planen - einfache Pumpen könnten Ortschaften versorgen.
Klingt schon einmal nicht schlecht.Das Wissen um diese Reserven ist nichts Neues.Wenn es wirklich um die Versorgung der in wasserarmen Gegenden lebenden Bevoelkerung geht,halte ich die Erschliessung fuer eine gute Sache.Aber wie Viele schon wissen,wird Wasser weltweit knapp werden und ich sehe im Geiste Wasserpipelines und zusaetzlich zum Oelembargo,Wasserembargos.

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paraibu 20.04.2012, 17:40
9.

Die Förderung von Tiefenwasser beschleunigt die Versteppung und Verwüstung ganzer Regionen. Durch das Zusatzangebot an Wasser wird mehr Vieh gehalten, als das Land vertragen kann. Die Folgen sind das vermehrte Auftreten von Hunger und dauerhafte Armut. Zudem wird durch die häufig unsachgemäße Anwendung von Wasser zur Bewässerung die Versalzung der Böden gefördert.

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