Forum: Wissenschaft
Tropen-Mücken in Deutschland: Hartnäckig, aggressiv, tagaktiv
DPA/ James Gathany/ CDC

Immer mehr Mückenarten aus den Tropen schaffen es nach Deutschland, besonders die Asiatische Tigermücke gilt als Virenträger. Forscher sagen: Noch kann sie gestoppt werden.

Seite 1 von 3
tmhamacher1 02.05.2016, 12:15
1. Lächerlich

Es ist vollkommen lächerlich, die Ausbreitung der Mücke verhindern zu wollen, indem man Brutmöglichkeiten bekämpft! In Südfrankreich gehört sie schon zum täglichen Leben, und so wird es auch hier kommen, wenn es ihnen warm genug ist! Schade, aber unvermeidlich!

Beitrag melden
mapcollect 02.05.2016, 12:49
2. Wieso lächerlich ?

Zitat von tmhamacher1
Es ist vollkommen lächerlich, die Ausbreitung der Mücke verhindern zu wollen, indem man Brutmöglichkeiten bekämpft! In Südfrankreich gehört sie schon zum täglichen Leben, und so wird es auch hier kommen, wenn es ihnen warm genug ist! Schade, aber unvermeidlich!
Mit Gentechnik und erheblichem finanziellem Aufwand wäre es wahrscheinlich in naher Zukunft möglich, Parasiten wie z.B. die Tigermücke auszurotten.

Beitrag melden
Don-Lucio 02.05.2016, 12:53
3. Faule Ausrede

@tmhamacher: "In Südfrankreich gehört sie schon zum täglichen Leben, und so wird es auch hier kommen... Schade, aber unvermeidlich!" -
Die Klassifizierung einer Gefahr als "unvermeidlich" ist immer wieder eine gern genommene Begründung für die eigene Faulheit, für die bequeme Flucht aus der Verantwortung, selbst etwas tun zu müssen.
Schade, offenbar aber auch unvermeidlich...?

Beitrag melden
bronck 02.05.2016, 13:33
4. Tigermücke

Ich habe die Mücke auf dem ersten Bild im Artikel schon in Düsseldorf gesehen meine ich. Da habe ich mich noch gefragt was das für eine seltsame Mücke sei.

Beitrag melden
Celegorm 02.05.2016, 13:54
5.

Zitat von tmhamacher1
Es ist vollkommen lächerlich, die Ausbreitung der Mücke verhindern zu wollen, indem man Brutmöglichkeiten bekämpft!
Wieso? Das ist eine in vielen Städten in subtropischen und tropischen Gebieten eine bewährte Methode, um die Verbreitung von Mücken und übertragener Krankheiten einzudämmen. Daraus ergibt sich natürlich kein absoluter Schutz und eine Ausrottung ist kaum wahrscheinlich, aber immerhin ist es eine einfache Methode, um die Risiken zu senken. Wer das einfach als sinnlos abtut, der ist wohl primär zu bequem, sich um einfachste Massnahmen zu kümmern..

Beitrag melden
permissiveactionlink 02.05.2016, 14:18
6. Beispiel Hawaii

Um Ihnen die Gefährdung klar zu machen, hier ein beängstigendes historisches Beispiel : 1822 berichteten zwei Missionare, dass es auf Hawaii keine Stechmücken gäbe. 1827 traten diese dann erstmalig dort in Erscheinung, als Jucken, neue Sorte "nalo" (Fliege) bzw. als "Singen im Ohr". 1826 hatte die Mannschaft des britischen Segelschiffes " Wellington", von Mexico kommend, in einem Bach auf Hawaii Wasserfässer ausgespült und neu gefüllt. Dadurch wurde die Stechmücke Culex pipiens fatigans auf Hawaii freigesetzt. Diese überträgt beim Menschen Menigitis und bei Vögeln Geflügelpocken und Malaria. Plasmodien, die Erreger der Malaria, waren wie das Geflügelpockenvirus schon vorher nach Hawaii gelangt (mit Zugvögeln), ohne Epidemien auszulösen, denn es fehlte ein geeigneter Überträger (Vektor).
Mit Culex pipiens wat er nunmehr vorhanden. Viele der nicht im Hochland Hawaiis lebenden, endemischen Vogelarten (insb. Kleidervögel) hatten keine Abwehrkräfte gegen diese für sie neuen Krankheitserreger und starben aus. Hochlandarten und breiter angepasste Arten, die dorthin flüchten konnten (also in Höhenlagen, die Culex meidet), hielten bis heute aus. Viele andere Kleidervögel existieren jedoch nur noch präpariert in zoologischen Sammlungen.

Beitrag melden
licorne 02.05.2016, 14:32
7.

Im Elsass wurde die Tigermücke schon mehrere Sommer in Folge gesichtet. Es wird geraten, im Garten keine gefüllten Gießkannen, nasse Untersetzer, Regentonnen zu haben. Ich frag mich nur, was mit Tümpeln und Seen ist.

Beitrag melden
vassiliki2000 02.05.2016, 14:49
8. Ob das auch so ein Bio Experiment aus den Laboren ist?

Ich kann mir nicht vorstellen dass sich Tierarten SO schnell an die Kälte anpassen.
Sonst wären Sie doch schon früher mit Handelsgütern zu uns gekommen....

Beitrag melden
lavama 02.05.2016, 15:39
9.

Zitat von licorne
Im Elsass wurde die Tigermücke schon mehrere Sommer in Folge gesichtet. Es wird geraten, im Garten keine gefüllten Gießkannen, nasse Untersetzer, Regentonnen zu haben. Ich frag mich nur, was mit Tümpeln und Seen ist.
Die meisten Mückenarten bevorzugen kleinere stehende Gewässer(chen), wie eben in Autoreifen, Baumhöhlen, länger bleibende Pfützen! Da dort kaum Fressfeinde, Schmarotzer und ähnliches den Nachkommen gefährlich werden können.

In Tümpeln und Seen herrscht meist ein extrem starker Druck von Räubern(Fische, Wasserkäfer, Wanzen, Amphibien, Libellen- und diversen anderen Larven. Dies gilt jedoch nicht oder nur bedingt für sauerstoffarme Gewässer(starker Algenbewuchs/hohe Wassertemperatur), da die meisten dieser Räuber über Kiemen atmen - während die Stechmückenlarven über eine Öffnung am Hinterleib Luft atmen.

Beitrag melden
Seite 1 von 3
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!