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Trotz Brand-Katastrophe in London: Deutsche Städte ignorieren Feuergefahr bei Hochhäu
AFP

Nach einer Brand-Katastrophe in London wollte Deutschland die Fassaden sämtlicher Hochhäuser auf Feuergefahr prüfen. Eigentlich. Geschehen ist so gut wie nichts, dabei gibt es etliche Risiko-Bauten.

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fatherted98 23.01.2018, 07:33
1. logisch...

....90% der Hochhäuser müssten sofort geräumt werden. Ich selbst habe fast 10 Jahre in einem Hochhaus mit nur einem Treppenhaus und einer Außenverkleidung mit "Unterholzkonstruktion" gewohnt. Im Brandfall wäre wohl das Treppenhaus verraucht und eine Flucht unmöglich geworden. Das Haus hat sich nicht verändert....insofern....hat sich auch am Brandschutz nichts geändert. Der nachträgliche Einbau/Anbau einer Brandschutzleiter würde Hunderttausende kosten und wäre baulich auch nicht machbar....einziger Ausweg: Abriss.

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inmyopinion61 23.01.2018, 07:39
2. Da sollte man mal was machen.

Wieder mal ist alles bestens. Da wird doch keiner gepfuscht haben am Bau. Billige Materialien teuer verkauft. Unvorstellbar. Und wenn es Tote gibt ist mal wieder keiner schuld.

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Gela2006 23.01.2018, 07:40
3. Die „Qualität“...

...der in solchen Häusern lebenden Menschen scheint nicht auszureichen. Ich habe nur noch Hohn und Spot übrig für diese ewig nur labernden Verantwortlichen. GELD wird immer wichtiger sein, als Menschenleben, liegt es nur in den Händen bereits Reicher. Nach außen hin werden in sämtlichen prikären Situationen STETS in gleichen Geschichten erzählt - und und es klappt immer wieder - 80% der Leute glauben alles. Ich kann mir bestens vorstellen, dass auch dem nächsten Kriegstreiber blind gefolgt wird.

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kai.ramisch 23.01.2018, 07:42
4. das ist schon durch

Wenn man beim Bauen geeignete Vorschriften hat und auf ihre Einhaltung achtet, braucht man jetzt keine Sonderprüfung. Das hat mit Ignoranz nichts zu tun, wenn man seine Arbeit rechtzeitig erledigt.

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jozu2 23.01.2018, 07:56
5. Kind mit dem Bad ausgeschüttet

Das Problem ist, dass wir mittlerweile vollkommen überzogene Brandschutzvorschriften haben. Da wurden viele Regeln in der Vergangenheit eingeführt, gerne mit der Begründung: "Können Sie es verantworten, darauf zu verzichten?". Das führt dazu, dass wenn man den Brandschutz in einem älteren Haus in Angriff nimmt, eine Kostenlawine in fast-Neubau-Höhe auf einen zurollt. Also ist es einfacher, als Eigentümer nicht hinzuschauen und nicht-wissend und gutgläubig zu bleiben. Damit verhindert man natürlich, dass auch sinnvolle und mit verhältnismäßigen Kosten realisierbare Maßnahmen "mit" liegenbleiben.

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uezegei 23.01.2018, 08:00
6.

Zitat von inmyopinion61
Wieder mal ist alles bestens. Da wird doch keiner gepfuscht haben am Bau. Billige Materialien teuer verkauft. Unvorstellbar. Und wenn es Tote gibt ist mal wieder keiner schuld.
Mal wieder eine unnötige und populistisch daher geschwätze Luftblase.
DIe Gebäude sind Jahrzehnte alt und eben auf dem Stand der damals geltenden Bauvorschriften.
Zudem offenbart sich hier auch wieder einmal eine der Schwachstellen des deutschen Föderalismus: jedes Bundesland erlässt seine eigenen Bauvorschriften, die mehrere zehntausend Blätter füllen.
Hier wäre einmal Handlungsbedarf für einheitliche und ausgedünnte Regelwerke, was auch eine Maßnahme wäre, der Wohnungsknappheit leichter zu begegnen.

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omanolika 23.01.2018, 08:03
7. Wenn Barbare Hendricks sagt, so etwas wie in London ist hier nicht...

möglich, nach menschlichem Ermessen,
dann hat sie einfach einiges vergessen,
oder besser gesagt, nie richtig gewusst,
von daher ist vorprogrammiert der Frust,
wenn ja tatsächlich mal etwas passiert,
denn so etwas kann doch nicht absehen, wer als Bauministerin mitregiert...

Nach dem Londoner Hochhausbrand,
hat man hierzulande einfach erkannt:
Wir haben keine Ahnung, aber wir sind arrogant...

Es wäre gut, nach solchen Katastrophen eigene Fehler zu entdecken,
und die schlafenden Verantwortlichen aufzuwecken, statt alles nur zu verstecken...

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steinbock8 23.01.2018, 08:10
8. das ist doch wieder einmal klar

alles was Geld kostet wird solange verschoben bis keiner mehr daran denkt wie immer wird auf die nächste Katastrophe gewartet dann kommt das große aufheulen mit pseudoaktivitäten und das ganze Spiel fängt von vorn an also im Westen nichts Neues

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max-mustermann 23.01.2018, 08:11
9.

Also mit anderen Worten, weil nicht sein kann was nicht sein darf, können wir uns eine Überprüfung der Hochhäuser sparen. Klasse wie einfach mann es sich als staatliche Behörde machen kann.

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