Forum: Wissenschaft
Tschernobyl: Darum strahlt die Atomruine noch sehr, sehr lange
DPA

Der Super-GAU in Tschernobyl wird die Menschheit Jahrhunderte beschäftigen. Denn in der Atomruine lagern noch 200 Tonnen strahlendes Uran.

Seite 14 von 43
karl-felix 23.04.2016, 18:36
130. Das

Zitat von IlligalizeIt
(Wirklich nur aus reinem Interesse): Wo ist dann das radioaktive Zeugs hin?
hat der Deutsche Wissenschaftler eingepackt, mitgenommen und bei Jalu im Vorgarten deponiert.
So grübeln halt Atomophile.

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texhex 23.04.2016, 18:37
131.

Zitat von DJ Bob
Ach ja woher nehmen sie das recht heraus die Meinungen von anderen vorherzusagen Ein sehr faschistes Attitüde LOL
Ein reiner Erfahrungswert. Wie Ihnen ein Blick in diesen Thread zeigt, hatte ich recht.

Ein Erfahrungswert ist übrigens auch, dass sich meist Bezüge herstellen lassen zwischen Orthographie-, Grammatik- und Satzbaukenntnissen einerseits und Intelligenz und Reflexionsvermögen andererseits.

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cave68 23.04.2016, 18:38
132.

Zitat von epigone
Es gibt etliche Untersuchungen zur Entwicklung der Natur im Sperrgebiet rund um Tschernobyl - und siehe da: Die Natur hat einen beispiellosen und wirklich beeindruckenden Aufschwung genommen! Adler, Wölfe, Elche und vieles mehr sind neu bzw. wieder angekommen, Vielfalt und Anzahl sind weit überdurchschnittlich! Wer krank wird, wird halt gefressen und das Endalter spielt ohnehin keine Rolle, denn Tiere leben nicht bis zum Rentenalter, sondern bis zum Ende ihrer Reproduktionskraft. Ergo: Tschernobyl war kein Schaden für die Natur, es war lediglich ein Schaden für den die Natur verdrängenden Menschen, da es ihn ein Weilchen aufhält. Also mal schön locker bleiben :-)))
ich hoffe mal,dass ihr beitrag nicht so gemeint ist,dass radioaktive Verseuchung jetzt als Allheilmittel gegen den Artenschwund gesehen wird...die Erholung der Natur im Sperrgebiet geht nur auf die Abwesenheit des Menschen zurück und nicht auf den GAU.
Mag sein,dass einige Arten gut damit klar kommen...andere aber auch nicht...

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tempus fugit 23.04.2016, 18:38
133. Schlichte....

Zitat von epigone
Es gibt etliche Untersuchungen zur Entwicklung der Natur im Sperrgebiet rund um Tschernobyl - und siehe da: Die Natur hat einen beispiellosen und wirklich beeindruckenden Aufschwung genommen! Adler, Wölfe, Elche und vieles mehr sind neu bzw. wieder angekommen, Vielfalt und Anzahl sind weit überdurchschnittlich! Wer krank wird, wird halt gefressen und das Endalter spielt ohnehin keine Rolle, denn Tiere leben nicht bis zum Rentenalter, sondern bis zum Ende ihrer Reproduktionskraft. Ergo: Tschernobyl war kein Schaden für die Natur, es war lediglich ein Schaden für den die Natur verdrängenden Menschen, da es ihn ein Weilchen aufhält. Also mal schön locker bleiben :-)))
...Denke führt zu schlichten Ergebnissen!

Die Menschen, die den Scheiss dort verursacht haben, wissen sehr wohl, warum sie sich von dort weghalten.

Tiere wissen das nicht! Die gehen hin, gehen ein, werden zu Nahrung anderer, die wieder zuwandern.

Und es wäre mal interessant zu erfahren, ob es dort noch
'20-30 Jahre alte Tiere' gibt, die dort geboren und sich
dort 'ein Leben lang' aufgehalten haben.

Denn so langlebige Tiere wie das Tier Mensch gibt's in der
Fauna gemässigter Zonen eher wenige oder keine...

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m.w.r. 23.04.2016, 18:39
134. Aha!

Zitat von einwerfer
wie unsere Gesellschaft funktioniert: Risiken werden sozialisiert und/oder auf zukünftige Generationen verschoben.
Hätten sie es gerne anders und wenn ja, wie?

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Sueme 23.04.2016, 18:39
135.

Zitat von schreiber5.3
Man sollte tatsächlich mal eine Probe aufs Exempel machen: Ausschließlich alle Atomkraft-Befürworter (wozu schließlich auch die Betreiberkonzerne, die Bauträger, die Baukonzerne gehören) sollten als Pflicht für alle Folgekosten wie Unfälle, Endlagerkosten und Folgekosten (siehe Asse), etc., aufkommen müssen! Atomkraftgegner (Jeder müsste sich registrieren lassen und bekäme als Gegner einen speziellen Ausweis. Wer nicht registriert ist, gilt formell als Befürworter) dürfen dafür nicht herangezogen werden und müssen nichts bezahlen. Die Umsiedlungen der Bevölkerung nach einen GAU müssen auch von den Gegner bezahlt werden. Wenn´s ans Geld geht! Ob es dann wohl noch Befürworter gäbe? Sie würden zumindest in ihrer Anzahl so drastisch schrumpfen, wie man es noch nie erlebt hätte!
Sie haben jetzt allerdings vergessen das die Gegner mit ihrem speziellem Ausweis dafür dann aber die EEG und sämtliche Subventionen für Solar/Windkraft alleine tragen und diese nicht mehr den Atom Befürwortern aufgezwungen werden. Ferner werden die Atom Gegner auch nur noch explizit mit Solar und Windstrom versorgt, nein auch den Atomstrom von den Nachbarn aus der Strombörse gibt es nicht, wegen dem guten Gewissen und so. Wenn es allerdings mal Dunkel und Windstill ist, ups passiert halt. Und selbstverständlich kommen die Gegner ja auch für die Schäden auf, die durch die Windräder an fliegenden Lebewesen entstehen sowie den derzeit noch nicht bezifferbaren Folgekosten die daraus entstehen.

Deal?

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Tschegger 23.04.2016, 18:41
136. Am Dienstag, 26. April 2016 jährt sich die Katastrophe

Am Dienstag, 26. April 2016 jährt sich die Katastrophe von Tschernobyl zum 30. Mal. Die damalige Sowjetunion hatte natürlich zunächst versucht, die Sache zu vertuschen. Das hat natürlich nicht geklappt, da man radioaktive Strahlung sehr leicht messen kann.
Der damalige CSU-Innenminister Zimmermann war am Vorabend des 1. Mai 1986 in der 19-Uhr-heute-Sendung im ZDF zu sehen und sagte so was wie "Es besteht keine Gefahr." Danach kam die Wettervorhersage: "Ostwind." Ok, Tschernobyl liegt im Osten und Ostwind kommt aus Osten, aber Herr Zimmermann hat sich ja sicher vor seiner Beschwichtigungsrede den Wetterbericht vorab geben lassen...
Ich habe dann in Baden-Württemberg am Folgetag eine 1.Mai-Radtour mit der Rennmaschine bei strahlendem Sonnenschein und mit strahlenden Iod-131-Molekülen in der Luft unternommen.
Ob es mir geschadet hat? Jedenfalls glaube ich seither keinem Politiker mehr und ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion und muss lebenslang L-Thyroxin-Tabletten schlucken.
Da ich ein Mensch mit gesundem Menschenverstand bin, kann ich sehr wohl differenzieren, dass die Umstände, welche zum Reaktorunfall in der Ukraine geführt haben, am kommunistischen System mit unbedingtem Gehorsam und Planerfüllungs-Tamtam lagen, gepaart mit einer gefährlicheren Variante eines Reaktortyps als wir hier in Deutschland haben. Ich bin also kein Atomkraft-Gegner.
Auch bin ich nicht dazu geworden, als die Tsunami-Katastrophe auch beim Reaktor im japanischen Fukushima zum GAU geführt hat. In Japan sind fahrlässig wesentliche Sicherheitsmaßnahmen ignoriert worden, keinerlei Redundanz war vorhanden. Und die Reaktoren amerikanischer Bauart waren gar nicht für den Betrieb direkt an einer tsunami-gefährdeten Küste ausgelegt...
Für mich ist die Abschaltung von deutschen Reaktoren, die auf dem neuesten Sicherheitsstandard waren, als Reaktion auf Fukushima nicht nachvollziehbar.
Es ist gleichbedeutend mit einer Vernichtung von Kapital. Die blauäugige Meinung, dass es ja nur in die Hälse der gierigen Stromkonzern-Bosse geflossen wäre, sind wirklich pure Klassenkampfparolen. Wenn man sich anschaut, wer letztendlich die von Frau Merkel überhastet eingeleitete, vorzeitige Energiewende bezahlt, habe ich und alle anderen vernünftig denkenden Menschen damals recht gehabt. Aber das Thema Atom ist ja in Deutschland eine Art Religion. Wer dafür ist, muss des Teufels sein.

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fritzberg1 23.04.2016, 18:43
137. Totschweigen?

Zitat von roland.vanhelven
...wird Fukushima totgeschwiegen. da brutzelt es fleissig weiter.
Was genau wird da "totgeschwiegen"?
Nur ein bisschen Googeln oder Wikipedian und Ihnen wird geholfen wenn Sie es wirklich wissen wollen.
Aber suchen müssen Sie schon selbst. Information wird Ihnen nicht immer frei ins Haus geliefert.

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tempus fugit 23.04.2016, 18:44
138. Sowas kann...

Zitat von kugelsicher
Ab "stressbedingter Krebs durch Windräder" hätte ich eigentlich aufhören können zu lesen. Klingt nach NGM.
...man nur z.K. nehmen, den Kopf schütteln.

Bei mir hat sich die Tasttur geweigert, zu kommentieren.
Zu Recht!

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cave68 23.04.2016, 18:45
139.

Zitat von spiegelleser987
Zitat: "Die Organisation Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) schätzt, dass bis zu 125.000 Aufräumarbeiter an den Folgen der Atomkatastrophe gestorben sind. " Mal wieder nur eine unrealistische Schätzung. WHO und IAEA haben festgestellt, dass knapp 50 Menschen an akuter Strahlenkrankheit starben. Das waren die, die an den ersten Tagen ohne Schutzanzüge dort arbeiten mussten. Amerikanische Mediziner haben es auch untersucht und kamen auf ein verblüffendes Ergebnis. Die Krebsrate der Tschernobylarbeiter liegt 30 bis 50% unter der der restlichen Bevölkerung. Die haben auch noch etwas interessantes ermittelt. Die Sterberate bei Wasserkraftwerken ist weitaus höher als bei Kernkraftwerken. Indien muss ja auch ein "grauenhaftes" Land sein. In Kerola ist die natürliche radioaktive Strahlung viermal höher als in DE und die Krebsrate viele geringer. In Tschernobyl haben die staatlichen Schutzmaßnahmen zu weitaus größeren Problemen geführt. Dieser Umzugszwang vernichtet Menschen viel stärker. Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass mal veröffentlicht wurde, dass mehr Wodka zu Problemen geführt haben soll. Man hatte die Schnauze wegen der Zwangsumzüge voll und trank viel mehr Wodka. Dort wohnen auch noch Menschen, die ihre Lebensmittel anbauen.
sehr witzig!Schauen sie sich mal eine Doku zum Unglück an,dann sehen sie dass sie ihre lächerliche Zahl von 50 Toten fast alleine schon bei den anwesenden Arbeitern während des Unglücks im AKW zusammenbekommen....die zigtausenden Feuerwehrmänner und Liquidatoren nicht annähernd eingerechnet,die wochenlang ohne ausreichende Schutzmassnahmen dort arbeiteten.Bei solch einer Strahlung hätte es auch gar keinen effektiven Schutz geben können.
Sebst wenn diese unsinnige Studie von weniger Krebsfällen stimmen würde,dann bestimmt nicht,weil atomare Strahlung Krebs verhindert....sondern weil die menschen vor dem Ausbruch einer Krebserkrankung an anderen strahenbedingten Krankheiten starben...steht doch auch drin im Artikel ....Herzinfarkt,etc.

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