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Tschernobyl: Darum strahlt die Atomruine noch sehr, sehr lange
DPA

Der Super-GAU in Tschernobyl wird die Menschheit Jahrhunderte beschäftigen. Denn in der Atomruine lagern noch 200 Tonnen strahlendes Uran.

Seite 17 von 43
Tschegger 23.04.2016, 18:59
160. Um

Die Natur als solche ist sehr viel anpassungsfähiger als die meisten selbst ernannten Umweltschützer glauben wollen. Und nein: Es ist keineswegs naturgewollt, wenn alles hübsch so bleibt, wie es jetzt gerade ist. Im Gegenteil: In der gesamten unbelebten wie belebten Umwelt finden ständig Veränderungen statt.

Zum Thema der Überschrift:
Im Reaktorgebäude von Tschernobyl ist eine lebende Pilzart mit schwarzem Farbstoff entdeckt worden, die eine 100.000-fache Gammastrahlen-Dosis erträgt als alle anderen robusten Lebewesen. Und: Dieser Pilz ist sogar in der Lage, Energie aus Gammastrahlung zur eigenen Energiegewinnung in Form von ATP-Energie-Paketen in den Zellen zu nutzen. Einfach mal googeln nach radiotrophic fungi. Ich mochte das zunächst auch nicht glauben, habe aber dann den in einem Artikel erwähnten Professor an einer US-amerikanischen Universität angemailt und tatsächlich eine entsprechende .pdf-Datei zugesandt bekommen.

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Aberlour A ' Bunadh 23.04.2016, 19:00
161. Ich habe mal eine Frage an die Redaktion

Kann man Kommentar Nr. 14 nicht wegen abgrundtiefer Dummheit löschen? Wäre jemand so freundlich. Die Pietät vor den verstorbenen Arbeitern der Aufräumbrigaden gebietet das. Ganz zu schweigen von den Tauchern im hochgradig kontaminierten Reaktorblock, die wussten, dass sie den Tauchgang nicht überleben und sich trotzdem geopfert haben.

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jalu-2008 23.04.2016, 19:04
162. Zusammenfassung

Zitat von Topf Gun
Jetzt wissen wir, dank Ihnen, endlich wohin der geschmolzene Kern gekommen ist. Der hat ihn in der Hosentasche hinausgetragen. Jetzt ist alles gut......
Schauen Sie die Reportage, unter posting 85 verlinkt. Keine VT, wirklich gute Recherchearbeit.

Zusammenfassung:
Prof.Dr. Pflugbeil ging der Sache nach und reiste selbst in die Ukraine, als erster westlicher Wissenschaftler, einige Jahre zurück.

Alles westlichen Berechnungen und Planungen basieren auf die Daten, die die UdSSR 1986 veröffentlichte. Die Daten waren nicht korrekt. Man versuchte die Welt zu beschwichtigen, es seien nur 3% der Brennstoffe ausgetreten.

Angeblich lagern noch 97% der Brennstoffe im Reaktor. Davon kann nicht die Rede sein, der Reaktor ist begehbar. Spuren der damaligen Aktionen, die Ruine mit Beton zu sichern, sind nicht zu finden. Es gib jede Menge Videomaterial aus dem Inneren des Reaktors.

Täglich sollen ca. 820 Menschen auf der Baustelle arbeiten, es waren nur vereinzelte Leute zu sehen.

Was war wirklich passiert? 1986 flogen bei der Explosion auch fast der gesamte Brennstoff in die Luft, gelangte in die Natur, verseuchte die Umgebung und weite Landstriche.
Allein die alte Tatsachenbehauptung, es seien noch 97% der Brennstoffe im Reaktor, sind der Garant für ständige Zahlungen der EU an die Ukraine, daher ist niemand an einer Klarstellung interessiert.

Besonders beeindruckend sind die Interviews mit den maßgeblichen Politikern in der EU, inkl. dem deutschen Umweltminister Trittin. Erschreckend, wie Politik funktioniert.

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tempus fugit 23.04.2016, 19:07
163. Sorry,...

Zitat von MaxNichtmustermann
Haben wir doch schon längst - nur ohne die Chance, für sich wählen zu dürfen. Wir alle machen mit den irrwitzigen Energiekosten in Schland Solarbarone und Windbauern zu Multimillionären!!!
...Sie haben schlicht keine Ahnung oder dürfen keine haben - solls' gerade in Foren viele geben!

Sie wissen doch: marktkonforme Demokratie!

Ein Multimillionär wie der RWE-Grossmann - das ist ein guter Millionär, 10 Mio. / Jahrt hat der gecasht. Un
RWE fast gegen die Wand gefahren!

Ist der und andere Ihr Vorbild?

Irrwitzig ist es, von Solarbaronen oder Windbauer-Multimillionären zu schwafeln.

Haben Sie mal einen belastbaren Beleg? Und wie war Ihr voriger oder anderer nickname?

Stromkosten und -erzeugung - und darum geht's - aus EE und die kosten heute irrwitzig soviel wie vor 30 Jahren, einkommensbezogen.

Und könnten weit weniger kosten, hätte Schwarz-Geld mit der Novelle aus 2010 (Stichwort Umwälzverfahren...)
nicht die Industrie und Grossverbraucher von EEG-Förderung und Netzgebühren befreit und nach unten umgewälzt - die Stromkosten.

Heute kostet ein kWh an der Börse 3-4 Cts. gegenüber 6-8 vor wenigen Jahren!

Aber all das dürfen Sie nicht z.K. nehmen.

Ist nicht im Interesse - von wem?!....

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kalim.karemi 23.04.2016, 19:08
164. irgendwas stimmt hier nicht

jedenfallls ist etwas nicht im Sinne der Atomkraftgegner. Nämlich, daß die Wildtiere, die dieses Gebiete betreten nicht sofort tot umfallen oder mindestens ein drittes Auge auf der Stirn ausbilden. Scheinbar fühlen die sich dort pudelwohl und die Natur blüht und gedeiht. Sind in meinen Augen hervorragende Aussichten für eine Welt nach dem Atomkrieg. Die Menschheit hat sich ausgerottet, den Lebewesen, die nicht auf ununterbrochene Selbstoptimierrung aus sind, geht es dagegen prächtig. Hab übrigens im Jahr der Fukushimakatastrophe, in Japan, leckere Pfirsiche, welche sogar als Pfirsiche aus Fukshima deklariert waren gegessen und lebe immer noch.

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Tschegger 23.04.2016, 19:10
165. Um

Die Natur als solche ist sehr viel anpassungsfähiger als die meisten selbst ernannten Umweltschützer glauben wollen. Und nein: Es ist keineswegs naturgewollt, wenn alles hübsch so bleibt, wie es jetzt gerade ist. Im Gegenteil: In der gesamten unbelebten wie belebten Umwelt finden ständig Veränderungen statt.

Zum Thema der Überschrift:
Im Reaktorgebäude von Tschernobyl ist eine lebende Pilzart mit schwarzem Farbstoff entdeckt worden, die eine 100.000-fache Gammastrahlen-Dosis erträgt als alle anderen robusten Lebewesen. Und: Dieser Pilz ist sogar in der Lage, Energie aus Gammastrahlung zur eigenen Energiegewinnung in Form von ATP-Energie-Paketen in den Zellen zu nutzen. Einfach mal googeln nach radiotrophic fungi. Ich mochte das zunächst auch nicht glauben, habe aber dann den in einem Artikel erwähnten Professor an einer US-amerikanischen Universität angemailt und tatsächlich eine entsprechende .pdf-Datei zugesandt bekommen.

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m a x l i 23.04.2016, 19:11
166. Ja, ja, die Logik...

Zitat von mystix21
Und Deutschland, dass die sichersten Kernkraftwerke der Welt hat, steigt aus. In Zukunft kommt dann der Strom aus Frankreich, Tschechien, Schweiz. Fern jeder Logik.
Haben Sie das mit den "sichersten Kernkraftwerken der Welt" aus dem AfD-Parteiprogramm oder gibt's dafür noch eine andere Quelle?

Deutschland ist seit der Energiewende Stromexporteur geworden. Und falls Sie dachten, dass diese genannten Länder in der Lage wären, langfristig Atomstrom zu exportieren, sollten Sie Ihre Erwartungen herunterschrauben. Die steigen alle aus. Ein einsamer Reaktor, an dem in Frankreich seit ewigen Zeiten (und zur Zeit mit Kosten dreimal größer als ursprünglich geplant) gebaut wird, ist nicht in der Lage dutzende, bald außer Betrieb zu nehmende Uraltmeiler in
Frankreich, Tschechien und der Schweiz zu ersetzen.

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fritzberg1 23.04.2016, 19:12
167. Nicht nur Pu

Zitat von EMU
Wenn ich die Wikipedia richtig lese, "strahlt" Plutonium z.B. nur alpha und ist ein Schwermetall. ....
Nun wenn Sie Wikipedia richtig lesen (und vielleicht auch andere Quellen hinzuziehen) werden Sie feststellen, dass Plutonium und das "alpha" nicht das einzige Problem ist welches "strahlt".

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tempus fugit 23.04.2016, 19:13
168. Und wieviele....

Zitat von territrades
Bitte den Atomkraftgegnern nicht sagen, dass das Uran natürlich vorkommt und der Mensch es quasi nur künstlich an einem Ort zusammenträgt. Diese langlebigen Isotope gab es schon im kosmischen Staub aus dem sich unser Planet geformt hat. Übrigens, je langlebiger ein Isotop desto niedriger seine Aktivität. Deswegen sind Isotope wie Cs137 gefährlicher als Uran. zum Abschluss die Frage wieviele Menschen schon in den Kriegen um fossile Rohstoffe gestorben sind, mit denen wir die Atomkraft ersetzen?
....wegen Uran? In der Wismut/DE spricht man - erinnerlich - um so 35.000 Opfer.

Anderswo baut man nichts 'ab' sondern an:

Uran in die Ackerfurche und im Herbst holt man's raus.

Nichts mit Afrika, nichts mit Kriegen und angefachten
Stammeskämpfen - fragen Sie AREVA, woher die das
Uran holen - und wie!

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bill_dauterive 23.04.2016, 19:14
169.

Zitat von Topf Gun
Also statistisch gesehen, ist nichts passiert.....Gottseidank.
Statistisch und global betrachtet ist der "impact" von Fukushima und Tschernobyl absolut lächerlich. Das stimmt in der Tat.
Die Evakuierung einer russischen Trabantenstadt aus Plattenbauten mit 50.000 Einwohnern ist jetzt auch nicht so das große Mega-Drama-Weltereignis.
Tragische Einzelschicksale gibt es da selbstredend aber im Grunde genommen ist das einfach undramatisch.

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