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Umweltschäden: 60 Prozent von Chinas Grundwasser ungenießbar
AFP

Smog, verseuchte Böden, verdrecktes Trinkwasser - die Liste der Umweltprobleme in China ist lang. Ein aktueller Bericht verdeutlicht das Ausmaß der Verschmutzungen: Mehr als die Hälfte des Trinkwassers ist ungenießbar, 16 Prozent der Böden hochgradig belastet.

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Patanjali 23.04.2014, 16:05
1. Und China exportiert Nahrungsmittel.

Zitat von sysop
Smog, verseuchte Böden, verdrecktes Trinkwasser - die Liste der Umweltprobleme in China ist lang. Ein aktueller Bericht verdeutlicht das Ausmaß der Verschmutzungen: Mehr als die Hälfte des Trinkwassers ist ungenießbar, 16 Prozent der Böden hochgradig belastet.
Guten Appetit.

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Blackwin62 23.04.2014, 16:20
2. Ein hoher Preis

Es ist schon deprimierend, wie diese Nation mit dem kostbarsten Gut umgeht, dass sie hat: ihrer Natur. Aber vergessen wir nicht, dass auch wir erst sehr spät das Bewusstsein für die Umwelt entwickelt haben und lange gebraucht haben, bis wir die Sünden des Wirtschaftswunders eingedämmt hatten. Es bleibt zu hoffen, dass die Chinesen aufwachen und statt wildem Aktionismus langfristige Programme entwickeln, die Umweltschäden reduzieren. Die Kosten werden enorm sein, und vielleicht ist es dann mit dem chinesischen Traum bald vorbei.

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bernd.o 23.04.2014, 16:21
3. Was will uns der Artikel suggerieren?

Daß es bei uns anders ist? Bei uns wird Trinkwasser so lange gemixt, bis die Grenzwerte stimmen. Ggf. werden die Grenzwerte angepaßt, oder es wird erst gar nicht nach Arzneimittelrückständen gesucht.

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Kaygeebee 23.04.2014, 16:25
4. optional

Eigentlich hätte China aus der bereits vorangegangen Industrialisierung in Europa und Amerika des 18., 19. und 20. Jhd. lernen können. Dort wurde auch jahrelang hemmungslos auf Kosten der Umwelt und Bevölkerung produziert und die Abfälle einfach in den nächsten Fluss geleitet oder vergraben. Abgase wurden kaum bis gar nicht gefiltert und die Maschinen waren teils hoffnungslos ineffizient. Irgendwann kam man zu dem Schluss, dass diese Praxis auf Dauer nicht funktioniert und beginnt den Staat und die Bevölkerung zu schädigen. Spätestens als die Versorgung der Bevölkerung bedroht war hat man eingelenkt. Nicht aus plötzlicher Menschenliebe, sondern aus Angst vor Revolten.

Momentan ist China der Motor der Weltwirtschaft. Viele Firmen produzieren bzw. lassen dort produzieren weil die Kosten so niedrig sind und China nur sehr rudimentäre Sicherheits- und Umweltstandards ansetzt. Würde die chinesische Regierung höhere Standards ansetzen so wäre das Land nicht mehr so attraktiv für westliche Konzerne. Zudem ist China auf ein enormes Wirtschaftswachstum pro Jahr angiewesen. Würde dieses fallen so wären die sozialen Probleme auf dauer nicht mehr zu deckeln. Momentan entstehen noch genügend neue Jobs um den Millionen von Menschen ein Auskommen zu geben. Eine arbeitslose, arme und bereit zu revoltierende Bevölkerung wäre der Albtraum für die Regierung. Und ob man solche Massen wieder einfach mit Panzern plattrollen kann bezweifle ich.

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middleline 23.04.2014, 16:26
5. optional

Liebe Chinesen,
das nennt sich Kapitalismus und muß so sein. Wenn Euer Land dann kaputt ist zieht die Karavane halt weiter. Bis es nichts mehr gibt, wo sie hinziehen kann.

Aber eins sicher: Euer Land ist kaputt, lange bevor Ihr alle in Reichtum und Dempkratie leben werdet.

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raumbefeuchter 23.04.2014, 16:36
6. Weissagung der Cree

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

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kabian 23.04.2014, 16:38
7. Finden sie?

Zitat von Kaygeebee
Eigentlich hätte China aus der bereits vorangegangen Industrialisierung in Europa und Amerika des 18., 19. und 20. Jhd. lernen können. ...
Die Chinesen und Inder haben vielleicht nichts dazu gelernt, ich aber schon. Da es nur wenige Entwicklungsländer geschafft haben zum Schwellenland aufzusteigen folgere ich daraus das Umweltverschmutzung eine Grundvorausetzung ist.

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rwj 23.04.2014, 16:44
8. Drama

Ich denke, daß sich unsere Verhältnisse nicht mit China vergleichen lassen. Die im Vergleich paar peoplechen hier konnten die Natur nicht so schnell versauen und es war dann auch einfacher, ein Umdenken und Handlungen zum Schutz zu erreichen. Bei diesen Massen in China, die alle nach einem besseren Leben streben , wird es ungleich schwieriger. Der Einzelne wird kaum akzeptieren, daß er mit dem besseren Leben noch warten muss, bis die Natur repariert ist. Ich befürchte, daß zunehmend mehr Chinesen schlicht vergiftet werden, bevor dort Maßnahmen zur Verbesserung greifen.

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Flari 23.04.2014, 16:56
9. Da ist deutsches Handeln angesagt!

Zitat von sysop
In China sind rund 60 Prozent des Grundwassers zu verschmutzt, um es zu trinken
Nach einer von Grünen und Greenpeace in Auftrag gegebenen Studie währen 87% der Deutschen bereit, mehr für sauberes Wasser zu bezahlen.

Erste Überlegungen gehen dahin, von deutschen Endverbrauchern eine Wasserökoumlage von 3,78 ct/l zu erheben.
Trittin will zusammen mit Asbeck prüfen, wieweit man Regenwasser von PV-Modulen direkt in die Wasserversorgung zur Zwangsverteilung an kleine Bürger realisieren kann, um die Einnahmen aus der Wasserökoumlage in die richtige Richtung zu lenken.

Unabhängige Fachleute bestätigen dem System schon jetzt einen ähnlich grandiosen Erfolg, wie die deutschen Bemühungen zur CO2-Einsparung durch EE.
Prof. Dr. A. Bsurd: Natürlich wird sich langfristig die Wasserqualität dadurch verschlechtern, während der Verteuerungseffekt sehr schnell zu spüren sein wird.
Insgesamt dürfte aber der positive Effekt durch Mehreinnahmen bei der grünen Klientel und sowohl Stimmen-als auch Spendenerhöhung ggü. Grünen und GP überwiegen.

FÖS und BEE haben unabhängig von einander festgestellt, dass die Preise für faules Grundwasser der kapitalistischen Stadtwerke bisher lediglich durch Subventionen in Billiardenhöhe machbar waren.
Ein Liter Wasser beinhaltet schon Sauer- und Wasserstoff im Wert von über 35 Cent, wie umfangreiche Marktrecherchen ergaben.
Nachweislich mussten die kapitalistischen Stadt- und Wasserwerke diese Kosten bisher nicht bezahlen.
Ebenso sind sie von den riesigen Versicherungskosten gegen Überschwemmungen befreit, teils ist überhaupt keine Versicherung möglich, so gefährlich ist das dortige Wasser!

Grundsätzlich sollte jeder zukünftige Kritiker schon heute daran denken: Der Regen schickt keine Rechnung!

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